Radioprogramm

Bayern 2

Jetzt läuft

radioWelt

05.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

05.03 Uhr
BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Musikzusammenstellung: Anette Fassl

06.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

06.05 Uhr
BR-Heimatspiegel

Zur Einstimmung auf den Tag: Mit Volksmusik aus Bayern und mit Moderatoren, die in Bayern daheim sind. Volkskundliches und Brauchtum finden hier ihren Platz, doch darüber wird auch der Blick auf die Gegenwart nicht verstellt. Mit Martin Wieland 7.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr

07.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

07.05 Uhr
radioMikro

Eins plus eins ist eins: mein unmöglicher Freund und ich Ab 7 Jahren Hörspiel von Silke Wolfrum Mit Werner Härtl, Helena Schrei, Luise Zehner, Teresa Rizos, Stefan Merki, Xenia Tiling und Kai Frohner BR 2022 . Ferdi graust es vor dem Wochenende, das er mit Onkel Gert, Tante Ilse und deren Tochter Laura verbringen soll. Im Gegensatz zu ihm sind Onkel und Tante supersportlich und Laura behandelt ihn stets wie ein Baby. Ferdis Eltern überhören wie immer seinen Protest und da ist Ferdi dann irgendwie doch ganz froh, als plötzlich ein Lama auf seinem Bett sitzt, sich als sein persönlicher imaginärer Freund vorstellt und lässig verspricht, die Angelegenheit zu managen. Nur ist dieses Lama vor allem eines: ein Sprücheklopfer. Ferdi muss also doch mit ins Kanu und ob es jetzt gut ist oder nicht, dass dieses verfressene und höchst unzuverlässige Lama mitkommt, das wird sich noch herausstellen....

08.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

08.05 Uhr
Katholische Welt

Patriarchale Kirche Warum dürfen Frauen keine Priesterinnen werden? Von Georg Denzler . Jesus war als Jeschua das Kind seiner jüdischen Eltern Joseph und Maria. Mit ihnen lebte er in Nazareth, bis er mit 30 Jahren als Wanderprediger von Dorf zu Dorf, von Stadt zu Stadt zog, begleitet von Männern und von Frauen. Im patriarchalen Israel groß geworden, berief Jesus 12 Männer als 12 Apostel zu seinen engsten Nachfolgern. Mit der Zwölferzahl kam zum Ausdruck, dass die Apostel wie einst die 12 Söhne Jakobs das Zwölf-Stämme-Volk Israel repräsentieren sollten. So verlangte es die soziokulturelle Situation, da Frauen kein öffentliches Zeugnis geben durften. Obwohl sich die gesellschaftlichen Verhältnisse im Laufe von Jahrhunderten grundlegend verändert haben, vertritt die katholische Kirche, was die Zulassung der Frau zu kirchlichen Ämtern betrifft, noch heute eine patriarchale Theologie. Die patriarchalisch geprägte und die historisch orientierte Theologie widersprechen sich in der Frauenfrage in zwei wesentlichen Punkten: Die neuere Theologie vertritt die Lehre, dass Jesus Mann und Frau gleichermaßen geschätzt hat und dass das schon in der frühen Kirche herrschende Patriarchat sich nicht auf ihn berufen kann. Außerdem widerspricht sie der theologischen Lehre, dass Jesus Christus nur Männer als amtliche Nachfolger gewollt hat und deshalb auch nur von Männern vertreten werden kann. Mann und Frau sind nach der Schöpfungs- und Erlösungsordnung gleichwertig. So steht es schon im Buch Genesis 1,27: "Gott schuf den Menschen als sein Abbild. Als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie". Aus neutestamentlicher Sicht ist die nachösterliche Tauftradition im Brief des Apostels Paulus an die Galater 3,27 das Fundament für jede Ämtertheologie der Kirche: "Die ihr auf Christus getauft wurdet, habt Christus angezogen. Da ist nicht Jude noch Grieche, da ist nicht Sklave noch Freier, da ist nicht mehr männlich und weiblich. Ihr alle seid Einer in Christus Jesus". Viele Katholiken und Katholikinnen plädieren heute für die Möglichkeit der Weihe von Frauen zu Priesterinnen.

08.30 Uhr
Bayern 2-Playlist

09.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

09.05 Uhr
Bayern 2 - Das Feiertagsmagazin

Magazin zum Feiertag

10.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

10.05 Uhr
Fernweh

Ein Streifzug durch Slowenien Alpine Natur und Zeitgeschichte zwischen Triglav und Sòca Moderation: Andrea Zinnecker Wiederholung um 17.05 Uhr Die Sendung ist 7 Tage nachzuhören in der BR Radio App bei Bayern 2. Im Fernweh-Alpenmagazin an Maria Himmelfahrt sind wir unterwegs in Slowenien. Für Bergsteiger, Mountainbiker und Wanderer, für Kajakfahrer, Raftingexperten und Fliegenfischer, aber auch für kulturhistorisch und zeitgeschichtlich Interessierte hat die alpine Region zwischen Kransjka Gora und Kobarid, zwischen dem Karnischen Kamm, den Julischen und Savinischen Alpen und der Sòca, zwischen Karst und Küste viel zu bieten. Kulturelle wie kulinarische Einflüsse aus Kärnten und dem Friaul prägen Land und Leute in diesem Dreiländereck. Hinsichtlich Naturschutz und Nachhaltigkeit übernimmt Slowenien inzwischen auch eine Vorreiterrolle. Ein Beispiel dafür ist das ökologische Fluss-Management an der Sòca. Vor allem wegen seines glasklaren und leuchtend türkisen Wassers gilt der Wildfluss als einer der schönsten in Europa. Das alpine Herzstück Sloweniens ist der Triglav-Nationalpark in den Julischen Alpen, benannt nach dem höchsten Berg des Landes, dem 2864 Meter hohen Triglav. Einen Besuch wert ist das private Museum in Kobarid, das eindrücklich den Ersten Weltkrieg im Gebirge und die Isonzo-Schlachten thematisiert und schon mehrfach ausgezeichnet wurde. Im ehemaligen Kriegsgebiet entlang des Isonzo, slowenisch Sòca, lässt es sich heute idyllisch in nahezu unberührter Natur wandern. Gipfel wie der 2244 Meter hohe Krn fordern dagegen Kondition. Wir spüren nicht nur der seltenen Marmorata-Forelle in der Sòca nach, sondern besuchen auch die Grottenolme in den berühmten Postojna-Höhlen. Wir unternehmen eine Radtour ohne Grenzen bei Kranjska Gora, biken im Logartal und durch ein Bergwerk. Slowenien hat nicht nur einen großen Anteil am so genannten "Grünen Band" Europas - es liegt auch mitten im "Blauen Herzen" von Europa.

11.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

11.05 Uhr
Bayern 2 am Feiertag

"Meine Bücher werden meine Filme überleben" Der Schriftsteller und Filmemacher Werner Herzog wird 80 Von Knut Cordsen Wiederholung um 18.05 Uhr Werner Herzog ist Bayer, ein weltweit gefeierter Filmemacher und eine popkulturelle Größe, wie seine Gastauftritte bei den "Simpsons" beweisen. Vor allem aber ist Werner Herzog: ein Schriftsteller. Schon 2005 sagte er: "Ich weiß natürlich, dass ich besser schreibe als dass ich Filme mache. Ich glaube sicher, dass die Bücher, die ich gemacht habe - 'Vom Gehen im Eis' , 'Eroberung des Nutzlosen' - meine Filme überleben werden. Nicht dass ich unbedingt sagen will: Diese Bücher sind besser und haben mehr Substanz, aber sie werden ein längeres Leben haben als meine Filme, dessen bin ich völlig sicher." Der Regisseur moderner Klassiker wie "Fitzcarraldo" oder "Aguirre, der Zorn Gottes" hat sich von frühester Jugend an als Schriftsteller begriffen. Bücher wie "Das Dämmern der Welt" (2021) und seine im 80. Lebensjahr vorgelegten Erinnerungen "Jeder für sich und Gott gegen alle" bezeugen seine immense erzählerische Gabe. Knut Cordsen hat im Laufe der Jahre immer wieder mit Werner Herzog über dessen Literatur gesprochen und ihn nun erneut kurz vor seinem runden Geburtstag getroffen. Er porträtiert den großen Filmemacher zum Anlass seines 80. Geburtstags als ebenso großen Dichter. So wie Herzog schreibt, "Meine Filme waren immer Filme zu Fuß", gilt: Seine Bücher waren immer Bücher zu Fuß. Deshalb würdigt auch der literarische Reporter und Fernwanderer Wolfgang Büscher sein Idol in dieser Sendung und spricht über die "Sakralität des Gehens" bei Herzog.

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
Zeit für Bayern

Raus aus dem Alptraum - Erzählung Von Elmar Tannert Alles muss raus - Ein Hochwasserhaus in Regensburg Von Angelika Schüdel Raus ins Leben - Erzählung Von Matthias Kröner Groß rausgekommen - Olympia in Hohenschäftlarn Von Christine Gaupp Moderation: Ewald Arenz

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
Bayern - Land und Leute

"Christlich und zu guettem Wandel" Die Schlossherrin und ihre Schule Von Carola Zinner . Die geborene Salzburgerin Magdalena von Haunzperg war in ihrer Jugend Ende des 16. Jahrhunderts ein richtiges "Jet-Set Girl": Die Tochter eines reichen Handelsmannes galt als eines der schönsten Mädchen der Stadt. Ihr erster Gemahl wurde von den Eltern ausgesucht; der reiche Bankier, 35 Jahre älter als sie, starb jedoch schon bald nach der Hochzeit. Den zweiten wählte die junge Witwe selbst: Sebastian von Haunzperg war der Abkömmling einer bedeutenden österreichischen Adelsfamilie. Das junge Ehepaar übersiedelte ins Bayerische, wo es gleich mehrere Hofmarken kaufte. Eine davon, Schwindegg nahe Mühldorf am Inn, wurde fortan zum Lebensmittelpunkt der Familie. Hier frönte das reiche Paar seiner großen Leidenschaft für das Bauen, hier übte es sich aber auch in jener Frömmigkeit und christlichen Mildtätigkeit, die zu den Tugenden der Zeit gehörten. Die Bettler, die an den Almosentagen scharenweise zum Schloss strömten, erhielten alle eine Geldspende, mit der sie glücklich davonzogen. Allerdings nur, wie Magdalena von Haunzperg eines Tages entrüstet feststellte, bis zur nahen Schlosswirtschaft, wo sie sich damit ein paar schöne Stunden machten. So beschloss die Adelige, ihre Mildtätigkeit in Zukunft nachhaltiger auszuüben und gründete eine Schule, die erste und für lange Zeit einzige für die Kinder aus Schwindegg und Umgebung. Der Historiker Professor Joachim Wild, ehemaliger Direktor des Bayerischen Hauptstaatsarchivs, schildert die bayerischen Lebensverhältnisse des frühen 17. Jahrhunderts anhand einer Frauenbiographie, die gleichzeitig außergewöhnlich ist und typisch für jene Zeit. BR 2021

13.30 Uhr
Bayern 2-Heimatsound

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

14.05 Uhr
Breitengrad

14.30 Uhr
radioTexte am Feiertag

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
radioMitschnitt

Lila Downs Aufnahme vom 5. Juli 2022 in der Muffathalle in München Moderation: Jay Rutledge

16.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

16.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Stefan Parrisius im Gespräch mit Dr. Sebastian Schmidinger, Zahnarzt . Dr. Sebastian Schmidinger liebt Griechenland. Er hat dort einen Zweimaster selbst gebaut, obwohl er keinen Segelschein hat. Und als Zahnarzt betreibt er ehrenamtlich eine Praxis in einem Lager für Geflüchtete auf der Insel Samos. Wir wiederholen ein Gespräch vom April.

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
Fernweh

Ein Streifzug durch Slowenien Alpine Natur und Zeitgeschichte zwischen Triglav und Sòca Moderation: Andrea Zinnecker Wiederholung von 10.05 Uhr Die Sendung ist 7 Tage nachzuhören in der BR Radio App bei Bayern 2. Im Fernweh-Alpenmagazin an Maria Himmelfahrt sind wir unterwegs in Slowenien. Für Bergsteiger, Mountainbiker und Wanderer, für Kajakfahrer, Raftingexperten und Fliegenfischer, aber auch für kulturhistorisch und zeitgeschichtlich Interessierte hat die alpine Region zwischen Kransjka Gora und Kobarid, zwischen dem Karnischen Kamm, den Julischen und Savinischen Alpen und der Sòca, zwischen Karst und Küste viel zu bieten. Kulturelle wie kulinarische Einflüsse aus Kärnten und dem Friaul prägen Land und Leute in diesem Dreiländereck. Hinsichtlich Naturschutz und Nachhaltigkeit übernimmt Slowenien inzwischen auch eine Vorreiterrolle. Ein Beispiel dafür ist das ökologische Fluss-Management an der Sòca. Vor allem wegen seines glasklaren und leuchtend türkisen Wassers gilt der Wildfluss als einer der schönsten in Europa. Das alpine Herzstück Sloweniens ist der Triglav-Nationalpark in den Julischen Alpen, benannt nach dem höchsten Berg des Landes, dem 2864 Meter hohen Triglav. Einen Besuch wert ist das private Museum in Kobarid, das eindrücklich den Ersten Weltkrieg im Gebirge und die Isonzo-Schlachten thematisiert und schon mehrfach ausgezeichnet wurde. Im ehemaligen Kriegsgebiet entlang des Isonzo, slowenisch Sòca, lässt es sich heute idyllisch in nahezu unberührter Natur wandern. Gipfel wie der 2244 Meter hohe Krn fordern dagegen Kondition. Wir spüren nicht nur der seltenen Marmorata-Forelle in der Sòca nach, sondern besuchen auch die Grottenolme in den berühmten Postojna-Höhlen. Wir unternehmen eine Radtour ohne Grenzen bei Kranjska Gora, biken im Logartal und durch ein Bergwerk. Slowenien hat nicht nur einen großen Anteil am so genannten "Grünen Band" Europas - es liegt auch mitten im "Blauen Herzen" von Europa.

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
Bayern 2 am Feiertag

"Meine Bücher werden meine Filme überleben" Der Schriftsteller und Filmemacher Werner Herzog wird 80 Von Knut Cordsen Wiederholung von 11.05 Uhr Werner Herzog ist Bayer, ein weltweit gefeierter Filmemacher und eine popkulturelle Größe, wie seine Gastauftritte bei den "Simpsons" beweisen. Vor allem aber ist Werner Herzog: ein Schriftsteller. Schon 2005 sagte er: "Ich weiß natürlich, dass ich besser schreibe als dass ich Filme mache. Ich glaube sicher, dass die Bücher, die ich gemacht habe - 'Vom Gehen im Eis' , 'Eroberung des Nutzlosen' - meine Filme überleben werden. Nicht dass ich unbedingt sagen will: Diese Bücher sind besser und haben mehr Substanz, aber sie werden ein längeres Leben haben als meine Filme, dessen bin ich völlig sicher." Der Regisseur moderner Klassiker wie "Fitzcarraldo" oder "Aguirre, der Zorn Gottes" hat sich von frühester Jugend an als Schriftsteller begriffen. Bücher wie "Das Dämmern der Welt" (2021) und seine im 80. Lebensjahr vorgelegten Erinnerungen "Jeder für sich und Gott gegen alle" bezeugen seine immense erzählerische Gabe. Knut Cordsen hat im Laufe der Jahre immer wieder mit Werner Herzog über dessen Literatur gesprochen und ihn nun erneut kurz vor seinem runden Geburtstag getroffen. Er porträtiert den großen Filmemacher zum Anlass seines 80. Geburtstags als ebenso großen Dichter. So wie Herzog schreibt, "Meine Filme waren immer Filme zu Fuß", gilt: Seine Bücher waren immer Bücher zu Fuß. Deshalb würdigt auch der literarische Reporter und Fernwanderer Wolfgang Büscher sein Idol in dieser Sendung und spricht über die "Sakralität des Gehens" bei Herzog.

19.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

19.05 Uhr
Zündfunk extra

19.05 The Wild-Eyed Boys Zündfunk Playback über Thin Lizzy und ihren Frontmann Phil Lynott Von Michael Bartle 20.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 20.05 Der Sound für einen lauen Sommerabend Musik von Jonathan Richman, Kacey Musgraves und Lana del Rey Mit Ann-Kathrin Mittelstraß und Katja Engelhardt The Wild-Eyed Boys. Zündfunk Playback über Thin Lizzy und ihren Frontmann Phil Lynott Vor über 50 Jahren hat Phil Lynott Thin Lizzy gegründet, längst ist eine Thin Lizzy Box mit Raritäten und ein Dokumentarfilm über Lynott erschienen, er trägt den schönen Titel "Songs for while I'm away". Lynott ist ja schon im Jahr 1986 verstorben, da war er gerade mal 35 Jahre jung - aber eigentlich schon viel zu alt, um zu diesen Zeitpunkt noch Junkie zu sein. Wie es dazu kam und warum seine Band Thin Lizzy so höllisch gut war, das hört ihr heute hier auf Bayern 2. Wiederholung vom 10. Oktober 2020 Der Sound für einen lauen Sommerabend. Musik von Jonathan Richman, Kacey Musgraves und Lana del Rey Wenn die Sonne über dem See schon weg ist und man immer noch keinen Pulli braucht, wenn man bis spät in die Nacht auf dem Balkon sitzen kann - dann ist endlich Sommer! Die beiden Nachtmix-Moderatorinnen Ann-Kathrin Mittelstraß und Katja Engelhardt sammeln Songs für diese lauen Sommerabende. In ihrer Playlist landen Songwriter Jonathan Richman, Countrysternchen Kacey Musgraves, "Summertime Sadness"-Queen Lana Del Rey und Rocksteady von The Frightnrs. Wiederholung vom 8. Juni 2022

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
Hörspiel

Die Unantastbaren Von Annedore Bauer Musik und Ton: Frieder Zimmermann Regie: Annedore Bauer Autorinnenproduktion 2021 Wiederholung vom Sonntag, 15.05 Uhr

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Bayern 2-Playlist

22.30 Uhr
ARD Radiofestival 2022. Gespräch

Der Schonungslose Frank Meyer im Gespräch mit Edgar Selge, Schauspieler Der Schauspieler Edgar Selge ist nackt durch das Foyer des Maxim-Gorki-Theaters geturnt, mitten durch die wartenden Theaterzuschauer. Im Hamburger Schauspielhaus hat er einen Kraftakt hingelegt, mit einem fast dreistündigen Monolog. In seinem ersten Roman erzählt er von einer Kindheit, die seiner eigenen sehr ähnelt. Der Vater ist Gefängnisdirektor, ein begeisterter Pianist und Musikliebhaber. Ein Vater, der den 12-jährigen Edgar sexuell bedrängt und prügelt. Der 73-jährige Edgar Selge schreibt in seinem Roman: "Ich will nicht einer sein, der den liebt, der ihn schlägt."

23.00 Uhr
Nachrichten

23.03 Uhr
ARD Radiofestival 2022. Lesung

Die Lesung: Birgitta Assheuer liest "Fantasia" von Assia Djebar in 23 Folgen (16/23) Übersetzerin aus dem Französischen: Inge M. Artl Sprecherin: Birgitta Assheuer Verlag: Unionsverlag 1990 Produktion: SWR 2002 Die Lesung steht auch unter www.ardaudiothek.de/radiofestival zum Hören. Die algerische Autorin Assja Djebar spannt in ihrem vielstimmigen Roman einen Bogen von der französischen Eroberung Algeriens 1830 bis zu den Befreiungskriegen Mitte des letzten Jahrhunderts. Erlebnisse aus ihrer eigenen Kindheit und Jugend verbindet sie mit historischen Kriegsberichten und den Erzählungen von Algerierinnen. Damit schildert sie nicht nur den algerischen Kampf um Unabhängigkeit, sondern auch den weiblichen und gibt den Frauen ihrer Heimat eine Stimme - immer im Bewusstsein der Ambivalenz, dass sie über die leidvolle Geschichte Algeriens in der Sprache der einstigen Kolonialmacht schreibt. Weitere Angaben: Assia Djebar, die 1936 in Cherchell bei Algier geboren wurde und 2015 in Paris starb, war eine der international erfolgreichsten Autorinnen Algeriens. Sie studierte als erste Algerierin an der École Normale Supérieure in Paris und wurde am 16.06.2005 als erste Autorin des Maghreb in die Académie Française gewählt. Ihr 1985 veröffentlichter Roman "Fantasia" bildete den Auftakt ihrer wichtigsten Veröffentlichung, dem sogenannten Algerischen Quartett, über die Magreb-Region.

23.30 Uhr
ARD Radiofestival 2022. Jazz

The Jazz Realities am 2. April 1966 in der Lila Eule, Bremen: Carla Bley und Michael Mantler in Bremen Moderation: Arne Schumacher (RB) Aus heutiger Sicht war es eine Allstar-Besetzung. Pianistin Carla Bley und Trompeter Michael Mantler leiteten Mitte der sechziger Jahre eine Gruppe mit Saxophonist Steve Lacy. Die strebte zu neuen Jazz-Horizonten. Schon der Bandname war vielsagend. The Jazz Realities - damit spielten Bley und Mantler zum Einen auf die brisante musikalische Aktualität an, auf Ausdrucksformen jenseits der Traditionen. Andererseits stand er für den Status und die prekäre ökonomische Situation vieler JazzmusikerInnen. Bley und Mantler, damals auch privat ein Paar, waren sich in New York begegnet. Ihre Aktivitäten in der progressiven Jazz Composers Guild mündeten in ein eigenes Orchester. The Jazz Realities wiederum entstand aus dem Zusammenschluss mit dem europäischen Trio von Steve Lacy.

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (I)

Claude Debussy: "Prélude à l'après-midi d'un faune" (Deutsches Symphonie-Orchester Berlin: Ingo Metzmacher); Robert Schumann: Konzertstück F-Dur, op. 86 (Radek Baborák, Stefan Dohr, Stefan de Leval Jezierski, Sarah Willis, Horn; Berliner Philharmoniker: Simon Rattle); Georges Bizet: "L'Arlésienne", Suite Nr. 2 (Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin: Marek Janowski); Johann Sebastian Bach: Konzert d-Moll, BWV 1052 (Simone Dinnerstein, Klavier; Kammerorchester Staatskapelle Berlin); César Franck: Symphonie d-Moll (Deutsches Symphonie-Orchester Berlin: Tugan Sokhiev)

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Igor Strawinsky: "Apollon musagète" (Tapiola Sinfonietta: Masaaki Suzuki); Manuel de Falla: Cuatro piezas españolas (Javier Perianes, Klavier); Charles Ives: Symphonie Nr. 4 (Cristina Valdés, Klavier; Joseph Adam, Orgel; Seattle Symphony Chorale; Seattle Symphony: Ludovic Morlot); Ludwig van Beethoven: Klavierquartett C-Dur, WoO 36, Nr. 3 (Martha Argerich, Klavier; Lida Chen, Renaud Capuçon, Violine; Gautier Capuçon, Violoncello); Edward Elgar: "Cockaigne", Ouvertüre (Bamberger Symphoniker: Lan Shui)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Anton Eberl: Symphonie C-Dur, WoO Nr. 7 (Concerto Köln: Werner Ehrhardt); Charles Koechlin: Suite, op. 6 (Yaara Tal, Andreas Groethuysen, Klavier); Joseph Haydn: Violoncellokonzert D-Dur, Hob. VIIb/2 (Steven Isserlis, Violoncello; Chamber Orchestra of Europe: Roger Norrington)

04.58 Uhr
Impressum