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BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Musikzusammenstellung: Anette Fassl

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Magazin am Morgen Gedanken zum Tag 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung

08.30 Uhr
kulturWelt

09.00 Uhr
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09.05 Uhr
radioWissen

Sprint zu den Olympischen Spielen München wird moderner Olympische Dörfer in aller Welt Was wurde aus den Unterkünften? Das Kalenderblatt 30.6.1855 Richard Wagner kehrt nach Zürich zurück Von Markus Vanhoefer . Sprint zu den Olympischen Spielen - München wird moderner Autorin: Sandra Vogell / Regie: Sabine Kienhöfer München ist geprägt von Bauten, die zur Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 1972 entstanden sind: Das Olympiastadion, der Olympiapark, das olympische Dorf, die U-Bahn - all das musste in Rekordzeit und bei knappen Kassen entworfen und realisiert werden. Die Organisation der Spiele war ein planerischer Kraft- und ein diplomatischer Balance-Akt - gelungen ist er, weil zwei Männer das so wollten und weil sie es konnten: Hans Jochen Vogel, damals der jüngste Oberbürgermeister einer europäischen Großstadt, und Willi Daume, der Olympia liebende, umtriebige Sportfunktionär. Aus jetziger Perspektive ist es beeindruckend, wie überzeitlich, visionär, gar avantgardistisch das gesamte Setting war: Regenbogen-bunte Spiele, die Schaffung öffentlicher Räume für selbstbestimmte Bürgerinnen und Bürger; kurze Wege, um Zeitdruck zu vermeiden - all das nahm die gesellschaftliche Entwicklung von Jahrzehnten voraus. Sandra Vogell erzählt von planerischem Optimismus, einer Explosion an Energie auf allen Ebenen und einer Strahlkraft, die bis heute erhalten blieb. Olympische Dörfer in aller Welt - Was wurde aus den Unterkünften? AutorInnen: Barbara Kostolnik, Katharina Wilhelm, Andi Stummer, Verena Schälter, Diana Hörger / Aufnahmeleitung: Katharina Hübel Nicht nur an den Wettkampfstätten der Olympischen Spiele wurde Geschichte geschrieben. Auch die einstigen Unterkünfte der Athletinnen und Athletinnen, die olympischen Dörfer, verraten viel über den Zeitgeist und die politischen Rahmenbedingungen während ihrer Entstehung. Das Spektrum, was aus ihnen wurde, ist weit und reicht von verwitterten Baracken bis hin zu hochpreisigen Immobilien. Das erste fest gebaute olympische Dorf, das für die Sommerspiele 1936 in Berlin entstand, wurde von den Nationalsozialisten ursprünglich für eine spätere Nutzung als Kaserne konzipiert. Nachdem es zwischenzeitlich als Museum genutzt wurde, wird es jetzt zu einem modernen Wohnpark umgestaltet. Los Angeles, das sich derzeit auf die Sommerspiele 2028 vorbereitet, hat schon zweimal in seiner Geschichte olympische Dörfer errichtet: 1932 waren dies noch mobile Bauten, die ausschließlich Männern vorbehalten waren. 1984 hingegen gab es gleich drei olympische Dörfer an verschiedenen Universitäten. Verfallen und verlassen präsentieren sich heute weite Teile der olympischen Dörfer in Rio de Janeiro und Athen, während in Sydney durch den Bau des olympischen Dorfes für die Spiele im Jahr 2000 ein eigener Vorort mit zahlreichen Eigentumswohnungen entstand. Redaktion und Moderation: Iska Schreglmann

10.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

10.05 Uhr
Notizbuch

radioReportage: Ärzte aus dem Ausland - Macht Deutschland es ihnen zu schwer? Von Julia Smilga und anderes 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
Tagesgespräch

Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.bayern2.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD alpha .

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Mittag

13.30 Uhr
Bayern 2-regionalZeit

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * *

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

14.05 Uhr
kulturLeben

Wiederholung um 20.05 Uhr

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
radioWissen am Nachmittag

Der Basstölpel Der Dandy unter den Tölpeln Weltnaturerbe Wattenmeer Ökosystem im Wechsel von Flut und Ebbe Das Kalenderblatt 30.6.1855 Richard Wagner kehrt nach Zürich zurück Von Markus Vanhoefer . Der Basstölpel - der Dandy unter den Tölpeln Autorin: Mechthild Müser / Regie: Susi Weichselbaumer Schön zurecht gemacht sieht er aus, als trüge er schwarzen Kajal rund um die Augen, betone die Linien seines Schnabels und habe die Federn auf Kopf und Hals in zartem, lichtem Gelb gefärbt. Das stimmt natürlich nicht, diese Merkmale des Basstölpels sind ein Geschenk der Natur. 1991 hat sich das erste Brutpaar in Deutschland niedergelassen, an der Helgoländer Felswand, inzwischen sind es mehr als 1400, Tendenz steigend. Der Lebensraum der gänsegroßen Basstölpel sind nördliche Gewässer. Eine große Brutkolonie lebt auf der schottischen Felseninsel Bass Rock, die als Namensgeberin diente. Die weiß gefiederten Vögel mit den schwarzen Flügelspitzen sind elegante und außergewöhnlich gute Gleitflieger. Pfeilschnell schießen sie ins Wasser, um ohne Fisch wiederaufzutauchen, den schlucken sie meist schon unter Wasser. Die wenigen Einwohner von St. Kilda, einer Inselgruppe der Äußeren Hebriden im Atlantik, ernährten sich über Jahrhunderte hauptsächlich von Basstölpeln, mit den Federn zahlten sie ihre Steuern. Weltnaturerbe Wattenmeer - Naturschauspiel mit Extrembedingungen Autor: Helmut Stapel / Regie: Martin Trauner Es ist die größte trocken fallende Meeresfläche der Welt - das Wattenmeer vor der Nordseeküste. Auf 4.700 Quadratkilometern hat sich die Natur dem extremen Wechsel von Ebbe und Flut angepasst und das in erstaunlicher Geschwindigkeit: Das Wattenmeer ist erst vor rund 6.000 Jahren entstanden. Trotzdem gibt es hier hoch spezialisierte Lebensformen, die mit den Gezeiten existieren und sogar wandern. Wird der Wattschnecke ihr Lebensraum auf dem Wattboden zu eng, sondert sie rund um sich herum Schleim ab und wartet auf die nächste Flut. Vom auflaufenden Wasser wird die Schnecke wie auf einem Floß angehoben und lässt sich davon tragen. Nur Stunden später sonnen sich dort, wo eben noch Wasser war, Seehunde auf Sandbänken. Erst 2009 wurde das Wattenmeer zum Weltnaturerbe erklärt. Klimawandel und Meeresspiegelanstieg könnten den Lebensraum dramatisch verändern - falls das Meer schneller steigt, als das Watt anwachsen kann. Erstsendung 05.05.2011 Moderation: Yvonne Maier Redaktion: Bernhard Kastner

16.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

16.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Achim Bogdahn im Gespräch mit Erich Glavitza, Rennfahrer und Stuntman Wiederholung um 22.05 Uhr . In den wilden 60er und 70er Jahren fuhr Erich Glavitza Autorennen und wirkte in James Bond-und Steve Mc Queen-Filmen mit. Später war er der Importeur von Kawasaki-Motorrädern in Österreich. Aber nur wenige Vollgas-Typen wie er sind zugleich Doktoren der Philosophie. Und da ihm auch diese zwei Welten längst nicht genug sind, hat Erich Glavitza nun auch noch seinen zweiten Thriller veröffentlicht.

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Abend 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
IQ - Wissenschaft und Forschung

Dem Täter auf der Spur Wie uns Sprache verrät Von Martin Schramm . Nach einer Entführung gibt ein Erpresser Anweisungen per Telefon für eine Geldübergabe; ein anonymer Hinweisgeber kündigt per Email einen Sprengstoffanschlag in einem Stadion an. Bei Erpressungen, Betrugsfällen und Bedrohungen aller Art ist die gesprochene und die geschriebene Sprache der Täter eine wichtige Spur für die Ermittler. Linguisten und Phonetiker in den Kriminalämtern nehmen die Stimmen und Texte ins Visier. Suchen nach auffälligen Merkmalen, die ihnen ermöglichen, sich ein Bild vom Täter zu machen. Doch was genau verraten unsere Stimme und unsere Sprache eigentlich? Gibt es so etwas wie einen "sprachlichen Fingerabdruck"? Der unsere Stimme und unsere Texte einzigartig und unverwechselbar macht - wie der Abdruck der feinen Hautrillen auf der Unterseite der Fingerkuppe? Kann man damit mutmaßliche Täter überführen? Und: Wie genau gehen Forscher und Kriminalisten dabei vor? - Martin Schramm verfolgt in IQ die "Spur der Täter" und fragt, wie uns Sprache verrät.

18.30 Uhr
radioMikro

Kinotipp: Minions Von Olga-Louise Dommel Wunderwerk Fuß - was der Fuß alles fühlen kann Von Isabelle Auerbach

18.53 Uhr
Bayern 2-Betthupferl

Frau Wau Ein seltsam dicker Bauch Von Anna Lott Erzählt von Svetlana Belesova Frau Wau (4/5): Ein seltsam dicker Bauch Frau Waus Bauch ist seltsam rund und weich und dick. Wie ein schlapper Ballon. Kein Wunder, mit dem konnte sie einmal einen Pinguin retten. Mit ihrem Bauch? Thilo will alles ganz genau von Mama wissen - und er weiß selbst eine ganze Menge!

19.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

19.05 Uhr
Zündfunk

Mit Franziska Eder und Roderich Fabian Diese Sendung mit allen Beiträgen und Interviews hören Sie auch in der BR Radio App bei Bayern 2 und unter www.bayern2.de/zuendfunk.

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
kulturLeben

Wiederholung von 14.05 Uhr

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
radioTexte am Donnerstag

Die Leselust an Mord und Verbrechen - daran hat sich auch nach zwei Jahrhunderten nichts geändert: Zum 200. Todestag des Ausnahmephänomens der deutschen Romantik liest Christian Brückner die erste Kriminalnovelle der deutschen Literatur. Eine Dichterin im Paris des "Sonnenkönigs" ermittelt in einer Raubmordserie. Leicht gekürzte Romanlesung in drei Teilen mit Christian Brückner "Wie ein unsichtbares tückisches Gespenst schlich der Mord sich ein in die engsten Kreise, wie sie Verwandtschaft - Liebe - Freundschaft nur bilden können, und erfasste sicher und schnell die unglücklichen Opfer... Das grausamste Misstrauen trennte die heiligsten Bande."(Das Fräulein von Scuderi) Paris, 1680: Die Metropole wird von Giftanschlägen und einer Raubmordserie gebeutelt. Adelige Herren der höchsten Kreise werden mit teuren Schmuckgeschenken auf dem Wege zu ihren Mätressen ermordet. Der "Sonnenkönig" ist ratlos, die Sonderkommission tappt im Dunkeln, der geschickteste Goldschmied von Paris scheint in die Juwelenmordserie verwickelt, und eine 73-jährige Dichterin beginnt, die richtigen Fragen zu stellen. Diese Novelle machte aus E.T.A. Hoffmann einen berühmten Autor. Nebenbei war das Multitalent aus dem Land des Bernsteins auch noch Jurist, Komponist, Kapellmeister, Musikkritiker, Zeichner und Karikaturist. Noch bevor Hoffmann "Das Fräulein von Scuderi" in den dritten Band der "Serapions-Brüder" eingliederte, war sie 1818 erstmals veröffentlicht worden. Selig über den Verkaufserfolg schickten die Verleger dem 43-jährigen Verfasser nicht nur Honorar und Dankesbrief, sondern legten fünfzig Flaschen Rheinwein Rüdesheimer Hinterhaus dazu. Ob nun diese Geschichte um eine Raubmordserie im Paris des "Sonnenkönigs" wirklich die erste Kriminalnovelle war oder nicht, wird bis heute unterschiedlich interpretiert. So oder so: Eines nachts klopft das Verbrechen buchstäblich an die Haustür der Magdaleine von Scuderi, die zwar keine richtige Detektivin ist, aber doch "Recherchen" einholt, nach Aufklärung strebt, einen Justizirrtum verhindern will. Die allseits respektierte und kluge Dichterin ist die rationale, sensible, mitdenkende Hauptfigur und künstlerisches Gegengewicht zum genialen, aber zwielichtigen Goldschmied René Cardillac ("grün funkelnde Augen"!), dessen Schmuckstücke eines Tages von der angeblichen Gaunerbande bei der Scuderi auftauchen, inklusive vielsagender Nachricht! Ernst Theodor Wilhelm Hoffmanns historisch genau recherchierte und filigran durchdachte Kombination aus Künstlerroman und Kriminalfall war eine seiner vielen brillanten Ideen, die seiner Zeit voraus waren. Die Lesung der "Scuderi" übernimmt kein Geringerer als Christian Brückner, dessen Stimme zu den profiliertesten und bekanntesten in Funk und Fernsehen zählt; im Film ist sie legendär: Seit Jahrzehnten verleiht Brückner Robert De Niro oder Harvey Keitel ihren typischen Filmsynchronsound. Christian Brückner ist Grimme-Preisträger und wurde mehrfach mit dem Deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet - nicht "nur" als Hörbuchinterpret, sondern auch als Verleger mit seinem eigenen Label "Parlando", das er zusammen mit seiner Frau führt. Moderation: Kirsten Böttcher Redaktion: Judith Heitkamp Die Sendung ist als kostenloser Podcast bis 30. August 2022 verfügbar.

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Achim Bogdahn im Gespräch mit Erich Glavitza, Rennfahrer und Stuntman Wiederholung von 16.05 Uhr . In den wilden 60er und 70er Jahren fuhr Erich Glavitza Autorennen und wirkte in James Bond-und Steve Mc Queen-Filmen mit. Später war er der Importeur von Kawasaki-Motorrädern in Österreich. Aber nur wenige Vollgas-Typen wie er sind zugleich Doktorender Philosophie. Und da ihm auch diese zwei Welten längst nicht genug sind, hat Erich Glavitza nun auch noch seinen zweiten Thriller veröffentlicht.

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

Die Musik von Morgen

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.03 Uhr
Reflexionen

Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 1.7.1959 - Drei Jesusse treffen sich zur Therapie .

00.10 Uhr
Concerto bavarese

Michael Hirsch: "Tragicomedia" (Neue Vocalsolisten Stuttgart); Klaus K. Hübler: "Epiphyt" (Pierre-Yves Artaud, Flöte; Ensemble Köln: Robert HP Platz); Fritz Büchtger: "Vor der Tür" (Edith Urbanczyk, Sopran; Franz Reuter-Wolf, Bariton; Robert M. Helmschrott, Klavier, Orgel; Münchener Kammerorchester: Hans Stadlmair); "Ein Gleichnis" (Chor des Bayerischen Rundfunks: Josef Kugler)

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Peter Tschaikowsky: "Der Sturm", op. 18 (Bournemouth Symphony Orchestra: Andrew Litton); Wolfgang Amadeus Mozart: Divertimento B-Dur, KV 254 (Beaux Arts Trio); Richard Wagner: "Das Liebesmahl der Apostel" (Sächsischer Staatsopernchor; Sächsische Staatskapelle Dresden: Christian Thielemann); Johann Sebastian Bach: Orchestersuite Nr. 3 D-Dur, BWV 1068 (Boston Baroque: Martin Pearlman); Michael Haydn: Symphonie Nr. 2 C-Dur (Slowakisches Kammerorchester Bratislava: Bohdan Warchal)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Karl Goldmark: "Ein Wintermärchen", Vorspiel (Bamberger Symphoniker: Fabrice Bollon); Antonín Dvorák: "Aus dem Böhmerwalde", op. 68 (Geister Duo); Jean Sibelius: Aus "Lemminkäinen Suite", op. 22 (Bournemouth Symphony Orchestra: Paavo Berglund)

04.58 Uhr
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