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Pastor Matthias Viertel, Kiel Evangelische Kirche

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09.00 Uhr
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09.05 Uhr
Kalenderblatt

Vor 100 Jahren: Die britische Agentin Violette Szabo geboren

09.10 Uhr
Das Wochenendjournal

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Klassik-Pop-et cetera

Am Mikrofon: Der Künstler Michael Riedel Er bewegt sich, wie er sagt, an den Rändern der Kunst und lenkt den Fokus gerne auf scheinbare Nebensächlichkeiten. Zum Beispiel überträgt er Sprachaufnahmen durch Transkription ins Visuelle und setzt sie dann verfremdet als Grafik ein, er zeigt Ausstellungen anderer Künstlerinnen und Künstler spiegelverkehrt, oder er greift Flyer und Kataloge auf und verarbeitet deren Elemente zu neuer Kunst. Michael Riedel wurde 1972 in Rüsselsheim am Main geboren. Er studierte in Düsseldorf, in Paris und an der Städelschule in Frankfurt am Main. In Frankfurt gründete Riedel die "Freitagsküche", die Kulturschaffende und Interessierte bei Kochen, Essen und Kunst zwanglos zusammenführt. Ansonsten ist er zwischen Hotspots der Kunst wie Zürich und New York unterwegs oder in Leipzig, wo er seit 2017 als Professor für Malerei und Grafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst unterrichtet. Pop, et cetera und Kunst

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Gesichter Europas

Noch ein Sommer mit Corona - Griechenland und der Tourismus Von Rodothea Seralidou Die Menschen auf den griechischen Inseln hoffen, dass diese Saison besser laufen wird als der erste Pandemie-Sommer. Für viele ist es eine Frage des wirtschaftlichen Überlebens, etwa auf der kosmopolitischen Ferieninsel Mykonos. Doch während die griechische Regierung das Land attraktiv für Touristen aus dem Ausland machen will und mit Covid-freien Urlaubszielen wirbt, spielen sich in den Krankenhäusern des Landes Dramen ab. Wie sicher kann ein Urlaub in Griechenland unter den gegebenen Bedingungen sein? Und was erwartet die griechische Tourismusbranche von der Sommersaison 2021?

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Informationen am Mittag

Berichte, Interviews, Musik

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Internationale Presseschau

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13.10 Uhr
Themen der Woche

13.30 Uhr
Eine Welt

Auslandskorrespondenten berichten

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14.05 Uhr
Campus & Karriere

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15.05 Uhr
Corso - Kunst & Pop

Das Musikmagazin

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Bücher für junge Leser

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Forschung aktuell

Computer und Kommunikation

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Streitkultur

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Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

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18.40 Uhr
Hintergrund

19.00 Uhr
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19.05 Uhr
Kommentar

19.10 Uhr
Sport am Samstag

20.00 Uhr
Nachrichten

20.05 Uhr
Studio LCB

Lesung und Gespräch: Lothar Müller, Jochen Schmidt, Jürgen Ritte Am Mikrofon: Katharina Teutsch Am 10. Juli wäre Marcel Proust 150 Jahre alt geworden. Für das "Studio LCB" eine Gelegenheit, dem berühmten Autor eine abendfüllende Recherche zu widmen. Erst vor zwei Jahren hatte es in Frankreich einen Proust-Coup gegeben. Im Nachlass waren neun bislang unveröffentlichte Kurztexte aufgetaucht, in denen der in der "Recherche" später entfaltete Kosmos bereits angelegt ist. "Der geheimnisvolle Briefeschreiber - Frühe Erzählungen" erscheint in diesem Sommer nun auch auf Deutsch. Des Weiteren ein Buch, das Prousts Welt mit kulturwissenschaftlichem Interesse begegnet. Im LCB wird Autor Lothar Müller zu Gast sein. Der langjährige Literaturredakteur der Süddeutschen Zeitung erforscht in "Adrien Proust und sein Sohn Marcel. Beobachter der erkrankten Welt" eine wechselvolle Vater-Sohn-Beziehung und den Einfluss der modernen Seuchenmedizin auf die literarischen Motive der Belle Époque. Denn Adrien Proust war einer der Pioniere der Epidemiologie. Ähnlich wie in Thomas Manns "Zauberberg" wimmelt es auch in Prousts "Recherche" von Ärzten, Kranken und ihnen zugeteilten Heilstätten. Außerdem werden wir im LCB Jürgen Ritte zu Gast haben. Er ist Herausgeber und Übersetzer von Prousts Briefen. Gerade hat er eine frühe Rezension aus der Feder des Schriftstellers Jean Giraudoux unter dem Titel "In Marcel Prousts Welt" ins Deutsche gebracht. Sie rekonstruiert Prousts späten Aufstieg zum literarischen Star. Der Romancier Jochen Schmidt wird mit "Schmidt liest Proust. Quadratur der Krise" aus dem Jahr 2009 den Proust-Abend vervollständigen. Die eingehende Beschäftigung mit der "Recherche", die der Autor monatelang à 20 Seiten pro Tag bewältigt und mit dem Rhythmus des eigenen Alltagserlebens verschmelzen lässt, wird im Proust-Jahr neu aufgelegt.

22.00 Uhr
Nachrichten

22.05 Uhr
Atelier neuer Musik

Spielst Du noch, oder gamest Du schon? Zur medialen Evolution des avantgardistischen Spieltriebs Von Anna Schürmer In atemberaubender Weise verschmelzen auf den innovativen Feldern des Digitalen heute Musik und Spiel. Realität und Virtualität sind dabei kaum mehr unterscheidbar. Für zeitgenössische Künstler eröffnet sich hier ein ganz neues Terrain, auf dem sich die Tätigkeit des Komponierens drastisch verändert. Ähnlich wie in ihrer Sendung zur "Ludomusikologie" richtet Autorin Anna Schürmer den Blick auf Vertreter jener Generation, die sich - zwar noch "analog sozialisiert" - als die ersten Digital Natives verstehen. Johannes Kreidler und Julia Mihály, Alexander Schubert und Marko Ciciliani folgen in ihrem musikalischen Tun längst der medialen Evolution des Spiels und stellen so Weichen für ein Avanciertsein ganz neuer Art. Ihr Spielfeld reicht von kreativen Auseinandersetzungen mit der charakteristischen 8-Bit-Klangästhetik in den Chiptunes der frühen Videospielära, bis zu künstlerischen Experimenten mit den immersiven Möglichkeitsräumen der virtuellen Realitäten. Vom Spiel zum Game: Immersive Welten

22.50 Uhr
Sport aktuell

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Lange Nacht

Von einsamen Kämpfen und stillen Niederlagen Die Lange Nacht über Ernest Hemingway Von Tom Noga Regie: der Autor An Ernest Hemingway (1899 -1961) scheiden sich die Geister. Für die einen ist er ein Aufschneider, der sich als Kriegsheld inszenierte, der er nicht war. Und sich gerne mit seinen Jagdtrophäen abbilden ließ, mit riesigen Schwertfischen etwa, die ihn um das Zweifache überragen. Andere fasziniert gerade seine Männlichkeit, die Kompromisslosigkeit, mit der er sich in jedes Abenteuer stürzte, und sei es noch so aussichtslos. Die einen kritisieren seine Romane als flach, eindimensional und sprachlich bescheiden. Anderen gefällt gerade dies: seine unprätentiöse, packende Sprache, seine Direktheit, der Reichtum an Bildern, die seine Romane und Kurzgeschichten wie Filme wirken lassen. Fest steht: Ernest Hemingway hat die englischsprachige Literatur vom Schwulst des viktorianischen Zeitalters befreit. Als Autor ist er aus dem Elfenbeinturm der Kunst ausgebrochen. Ein Super-Macho, ein amerikanischer Held, der dorthin ging, wo es weh tat: in den Boxring, in den Krieg, auf Safari, zum Hochseefischen. Und der dann darüber schrieb. Seine Protagonisten sind gebrochene Helden und immer auch ein bisschen die Alter Egos seiner selbst: Jake Barnes, der Kriegsveteran aus "Fiesta", Frederic Henry aus dem Weltkriegsdrama "In einem anderen Land". Und natürlich Santiago, der Fischer aus "Der alte Mann und das Meer", der den größten Fisch seines Lebens fängt, ihn gegen Haie verteidigt und nur ein Skelett zurück in den Hafen bringt. Er hat verloren, aber sich nicht unterkriegen lassen - das war Hemingways Credo.

23.57 Uhr
National- und Europahymne

00.00 Uhr
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00.05 Uhr
Lange Nacht

Von einsamen Kämpfen und stillen Niederlagen Die Lange Nacht über Ernest Hemingway Von Tom Noga Regie: der Autor An Ernest Hemingway (1899-1961) scheiden sich die Geister. Für die einen ist er ein Aufschneider, der sich als Kriegsheld inszenierte, der er nicht war. Und sich gerne mit seinen Jagdtrophäen abbilden ließ, mit riesigen Schwertfischen etwa, die ihn um das Zweifache überragen. Andere fasziniert gerade seine Männlichkeit, die Kompromisslosigkeit, mit der er sich in jedes Abenteuer stürzte, und sei es noch so aussichtslos. Die einen kritisieren seine Romane als flach, eindimensional und sprachlich bescheiden. Anderen gefällt gerade dies: seine unprätentiöse, packende Sprache, seine Direktheit, der Reichtum an Bildern, die seine Romane und Kurzgeschichten wie Filme wirken lassen. Fest steht: Ernest Hemingway hat die englischsprachige Literatur vom Schwulst des viktorianischen Zeitalters befreit. Als Autor ist er aus dem Elfenbeinturm der Kunst ausgebrochen. Ein Super-Macho, ein amerikanischer Held, der dorthin ging, wo es weh tat: in den Boxring, in den Krieg, auf Safari, zum Hochseefischen. Und der dann darüber schrieb. Seine Protagonisten sind gebrochene Helden und immer auch ein bisschen die Alter Egos seiner selbst: Jake Barnes, der Kriegsveteran aus "Fiesta", Frederic Henry aus dem Weltkriegsdrama "In einem anderen Land". Und natürlich Santiago, der Fischer aus "Der alte Mann und das Meer", der den größten Fisch seines Lebens fängt, ihn gegen Haie verteidigt und nur ein Skelett zurück in den Hafen bringt. Er hat verloren, aber sich nicht unterkriegen lassen - das war Hemingways Credo.

01.00 Uhr
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02.00 Uhr
Nachrichten

02.05 Uhr
Deutschlandfunk Radionacht

02.07 Uhr
Klassik live

Igor Strawinsky Danses concertantes Bryce Dessner Konzert für Posaune und Orchester Jörgen van Rijen, Posaune Württembergisches Kammerorchester Heilbronn Leitung: Case Scaglione Aufnahme vom 20.9.2020 aus der Harmonie Heilbronn

03.00 Uhr
Nachrichten

03.05 Uhr
Heimwerk

Ludwig van Beethoven Polonaise C-Dur, op. 89 Allegretto c-moll, WoO 53 Stücke für Klavier, WoO 54 (Lustig C-Dur / Traurig c-moll) Rondo C-Dur, WoO 48 Bagatelle c-moll, WoO 52 Präludium f-moll WoO 55 Ländler D-Dur Nr. 1-7, WoO 11 Klavierstück für Piringer h-moll, WoO 61 Ecossaisen Es-Dur, WoO 83 Nr. 1-6 6 Variationen über ein eigenes Thema F-Dur, op. 34 Andante C-Dur Stück für Klavier g-moll, WoO 61 Matthias Kirschnereit, Klavier

03.55 Uhr
Kalenderblatt

04.00 Uhr
Nachrichten

04.05 Uhr
Die neue Platte XL