Hörspiele im Radio

Hörspiele

Samstag 00:05 Uhr Deutschlandfunk

Blue Crime

"Es geschah am ... Der Jahrhundertpostraub" (6 7/8) Von Beatrice Gmünder und Andrea Pfalzgraf Recherche und Produktion: die Autorinnen Produktion: SRF 2020 Länge: ca. 54" (Teil 8 am 26.6.2021) Zeit: September 1997. Ort: die Fraumünsterpost mitten in Zürich. In nur vier Minuten stehlen fünf junge Räuber 53 Millionen Franken. Ein Raub, der weltweit für Schlagzeilen sorgt und in die Schweizer Kriminalgeschichte eingeht. Die Podcast-Serie "Es geschah am ... Der Jahrhundertpostraub" erzählt alles über die Planung, die Ermittlungen, über das Leben der Räuber seit ihrem Coup und fragt, wo die restlichen 20 Millionen, die bis heute unauffindbar sind, verblieben sein könnten. Folge 6: Marcello S - Der Insider Marcello S wollte eigentlich Polizist werden, geworden ist er Posträuber. Ohne seinen Tipp und seine Informationen aus der Post wäre dieser Coup nie gelungen. Im Podcast zeigt sich, warum Marcello S trotz allem wenig kriminelle Energie hat. Folge 7: Domenico S - Der Fahrer Domenico S schien der schlauste der Posträuber zu sein. Erst nach einem Jahr wurde er in Miami geschnappt, verraten von seiner Freundin. Er hat schon ein Buch darüber geschrieben und - er bereut nichts.

Samstag 14:00 Uhr Ö1

Ö1 Hörspiel

"Memory Garden". Hörspiel von Janko Hanushevsky und Eva Pöpplein (Merzouga). Nach Motiven aus dem Werk von Ilse Helbich. Mit Ilse Helbich und Dörte Lyssewski. Regie und Komposition: Merzouga. Redaktion: Sabine Küchler (Deutschlandfunk/ORF 2020) "Erinnerung heißt für mich, mir zu beweisen, dass ich eine Vergangenheit habe. Das ist ein vergeblicher Versuch, etwas zu rekonstruieren, das nicht mehr vorhanden ist." 80 Jahre alt ist Ilse Helbich, als sie ihr erstes Buch veröffentlicht. Im Frühjahr 2020 war sie 97 und lebt immer noch alleine in dem Haus, das einst eine Poststation war, umgeben von einem Garten voller Vogelstimmen. In ihren Büchern kartografiert Helbich das Gebiet ihrer Erinnerung in lyrisch kondensierten Sprachbildern. Sie evoziert eine zerfallende Welt, die noch stark von der Jahrhundertwende geprägt, nach dem Zweiten Weltkrieg endgültig verschwindet. Vineta nennt sie dieses poetisch transponierte Wien ihrer Kindheit und Jugend. In dem Hörspiel erklingen nun Erinnerungssplitter und Fragmente Ilse Helbichs in einem radiofonen Klanggarten. Echos einer versunkenen Welt verbinden sich mit zeitgenössischen Klängen. Schließlich findet alles Erinnern immer in der Gegenwart statt. "In dem Meer aus Stille, das sich über Vineta breitet, schwimmen vereinzelte Töne: Wagenrumpeln, Taubengurren, zwei Kinderstimmen, das Kreischen von Tramwaybremsen, Kirchengeläute überallher und der Hall des Teppichklopfens in den Morgenstunden. Schall, Hall, Widerhall."

Samstag 15:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

1913 Von Carl Sternheim Mit Ernst Schröder, Ernst Stankovski, Regine Lutz, Gisela Uhlen und anderen Komposition: Heinz Brüning Bearbeitung und Regie: Rudolf Noelte BR 1964 Als Herr eines Industriekonzerns befindet sich der 70-jährige Christian Maske auf dem Höhepunkt seiner Macht. Doch muss der kranke, alte Mann erkennen, dass sein Leistungs- und Pflichtethos bei seinen Erben zur bloßen Habgier verkommen ist. Tochter Sofie hat zwar den berechnenden Geschäftssinn ihres Vaters geerbt, nicht aber dessen Weitblick. Als sie einen Vertrag mit einem zwielichtigen Waffenhändler abschließt, erwacht noch einmal Maskes Machtwille angesichts der Furcht, dass seine Tochter sein Lebenswerk in Stücke schlägt. Sophies Haltung beweist Christian Maske, dass die bestehende Gesellschaft keine Zukunft hat: "Nach uns der Zusammenbruch! Wir sind reif!" Zwar gelingt es ihm, die Pläne seiner Tochter zu verhindern, aber im Triumph des Sieges trifft ihn der Schlag. Vor dem Hintergrund des Ersten Weltkriegs zeichnet Sternheim in seinem 1915 uraufgeführten Theaterstück eine von Machtgier und Egoismus besessene Gesellschaft. Es ist - nach Die Hose und Der Snob - der dritte Teil des satirischen Dramenzyklus Aus dem bürgerlichen Heldenleben über den Aufstieg und Fall des Biedermanns Maske. Carl Sternheim (1878-1942), Schriftsteller. Theaterstücke, Karikaturen, Novellen. Mitbegründer der Literaturzeitschrift Hyperion in München. Publikationsverbot unter dem NS-Regime. Werke u.a. Bürger Schippel (1913), Chronik von des zwanzigsten Jahrhunderts Beginn (1918), Der Nebbich (1922). Weitere Teile der Maske-Trilogie: Die Hose, Der Snob (beide BR 1964).

Samstag 17:04 Uhr WDR5

Krimi am Samstag

ARD Radio Tatort: Der letzte Trychler Von Matthias Berger, Gion Mathias Cavelty und Lukas Holliger Unbekannter SciFi-Lärm bedroht das Dorf Regie: Susanne Janson Produktion: SRF 2021

Samstag 18:30 Uhr Bayern 2

radioMikro

Die zwoa Strawanzer - Retter in höchster Not Von Rainer Firmbach Mit Werner Härtl Br 2021 Schrapp & Rübe: Lavendel Von Laura Feuerland Mit Jens Wawrczeck, Thomas Loibl, Elisabeth Tscharke und Rafael Grigo Regie: Irene Schuck BR 2008

Samstag 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Genua 01 Von Fausto Paravidino Wiederholung: WDR 5 So. 17.04 Uhr Testimonials der Gewalteskalation beim G8-Gipfel Übersetzung aus dem Italienischen: Georg Holzer Komposition: Ralf Haarmann Bearbeitung und Regie: Martin Zylka Sprecher*innen: Florian Lukas, Sandra Borgmann, Götz Schulte, Sascha Icks, Jochen Langner, Cathlen Gawlich, Ill-Young Kim und Thomas Birnstiel Produktion: WDR 2004

Samstag 19:04 Uhr WDR5

WDR 5 KiRaKa. Radio für Kinder

Als die Autos rückwärts fuhren - Papa, die Treppe ist weg (2/2) Von Henning Venske Regie: Werner Klein Produktion: WDR 1976

Samstag 20:00 Uhr SRF 2 Kultur

Hörspiel

ARD Radio Tatort: «Der letzte Trychler» von Matthias Berger, Gion Mathias Cavelty und Lukas Holliger Frühjahr 2056: Meiringen erlebt seine Apokalypse: Unerklärliche Tonphänomene sind aufgetreten. Ein kakophoner «Weltenlärm» tobt - und zwar so laut und unbeschreiblich, dass er das Städtchen nicht nur entvölkert, sondern die Menschen, die ihn hören, in den Wahnsinn oder sogar in den Tod treibt.

Samstag 20:05 Uhr Deutschlandfunk

Hörspiel

Ein paar Dutzend Worte Reise in einen fast vergessenen Krieg Hörspiel von Jochen Langner nach Texten von Swetlana Alexijewitsch Regie: Jochen Langner Mit Vika Biran, Noureddine Chamari, Terja Diava, Diana Fleyer und Mark Zak Dramaturgie und Redaktion: Sabine Küchler Produktion: Deutschlandfunk 2019. In Zusammenarbeit mit dem Theater im Bauturm, Köln und dem Kryly Khalopa Theater Brest Fünf Schauspieler machen sich auf den Weg von Deutschland nach Belarus. Ein Ensemble unterschiedlicher Generationen und kultureller Herkunft: aus Deutschland, der Republik Kongo, der Ukraine, Tunesien und Belarus. Im Gepäck Texte aus dem Buch "Die letzten Zeugen" der Literaturnobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch. Alexijewitsch sammelt in diesem "Roman der Stimmen" die Kindheitserinnerungen Erwachsener aus der Zeit des NS-Terrors und der Verbrechen der Wehrmacht an der Zivilbevölkerung Weißrusslands. "Die letzten Zeugen" berichtet nicht nur von der Vergangenheit, sondern berührt Erinnerungen und Traumata, die Kriegsflüchtlinge auch heute erleben. Das Hörspiel erzählt die Geschichte einer vielsprachigen Reise in einen fast vergessenen Krieg und führt direkt in das Spannungsfeld West- und Osteuropas zwischen gegenseitiger Annäherung und Entfremdung. Entstanden ist eine akustische Textlandschaft des Krieges und der Erinnerung, in der das Ensemble sich den Texten nähert in der Studioarbeit und auf einer Theatertournee zwischen Köln und Minsk, stetig auf der Suche nach dem Wesen der Erinnerung, dem, was uns in ihr verbindet und trennt. Ein paar Dutzend Worte

Freitag Sonntag