Radioprogramm

Ö1

Jetzt läuft

Contra - Kabarett und Kleinkunst

05.00 Uhr
Nachrichten

05.03 Uhr
Guten Morgen Österreich

06.00 Uhr
Ö1 Frühjournal

06.10 Uhr
Guten Morgen Österreich

06.56 Uhr
Gedanken für den Tag

"Mutter und Muse der Moderne". Zum 75. Todestag der Autorin spricht Brigitte Schwens-Harrant, Literaturkritikerin, Buchautorin und Feuilletonchefin der Wochenzeitung "Die Furche" Was für eine Frau: Sie sammelte Kunstwerke in ihrer Pariser Wohnung und versammelte dort auch regelmäßig die bedeutendsten Künstler ihrer Zeit, darunter Pablo Picasso und Juan Gris. Gertrude Steins Material war aber nicht die Leinwand, sondern die Sprache; was sie in den Bildern der Kubisten sah, beeinflusste ihr eigenes Schreiben. Die am 3. Februar 1874 in Pennsylvania geborene Schriftstellerin war als 29-Jährige mit ihrem Bruder nach Paris gekommen. Linear erzählte Geschichten interessierten sie nicht, ihre Kommasetzung ist legendär - ihr Thema war die Sprache. Am 27. Juli 1946 starb Gertrude Stein in Paris. Über die Schriftstellerin und ihre Werke spricht Brigitte Schwens-Harrant, Literaturkritikerin, Buchautorin und Feuilletonchefin der Wochenzeitung "Die Furche"

07.00 Uhr
Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell

07.33 Uhr
Guten Morgen Österreich

07.52 Uhr
Leporello

08.00 Uhr
Ö1 Journal um acht

08.20 Uhr
Pasticcio

mit Helmut Jasbar. Der japanische Schriftsteller Haruki Murakami versteht es, komplexe Sachverhalte leicht fasslich auszudrücken. In einem seiner Bücher erklärt ein Musikliebhaber einem fünfzehnjährigen Jungen folgendes: "Es ist das Schwierigste auf der Welt, die Sonaten von Franz Schubert vollkommen zu spielen. Besonders die in D-Dur ist enorm schwierig. Die verschiedensten namhaften Pianisten haben sich an die Interpretation gewagt, aber bei allen zeigen sich auffällige Mängel. Bis jetzt existiert nicht eine makellose Interpretation. Die Sonaten von Schubert sind kaum Kunst zu nennen, wenn sie einfach so heruntergespielt werden. Sie sind zu idyllisch und langatmig und auch technisch zu schlicht. Wenn man sie konventionell spielt, klingen sie nichtssagend und antiquiert und haben keinen Stil. Also wenden die Pianisten alle möglichen technischen Kniffe an. Aber wenn man nicht sehr gut aufpasst, können solche Kunstgriffe dem Werk auch die Würde nehmen, und auf einmal ist es gar nicht mehr Schuberts Musik. Ausnahmslos alle Pianisten, die Schuberts Sonate in D-Dur spielen, leiden unter diesem Widerspruch, trotzdem probieren sie es immer wieder. Warum? Die Musik selbst ist unvollkommen. Gerade dadurch zieht sie die Menschen an."

08.55 Uhr
Vom Leben der Natur

Elisabeth Koschier, Professorin für Pflanzenschutz, spricht über die Thripse. Teil 4: Lebensraum Zimmerpflanze Gestaltung: Lothar Bodingbauer Thripse sind sehr kleine Insekten. Sie werden auch Fransenflügler genannt, Blasenfüße oder Gewitterfliegen. Weltweit sind 6000 Arten beschrieben. Viele ernähren sich von Pilzen oder Pflanzen, andere sind Räuber und ernähren sich von anderen Insekten. Sie sind etwa 1 bis 3 mm groß, haben Flügeln mit Fransen, 6 Beinchen und einen ovalen Kopf mit Antennen. Ihre Mundwerkzeuge sind Stechborsten, die sie vorstoßen können, um Zellen auszusaugen. Aus den Eiern schlüpfen Larven, es gibt zwei Larvenstadien, danach zwei Ruhestadien, dazwischen häuten sie sich, und zu guter Letzt entsteht ein erwachsener Thrips. Das Ganze dauert zwischen ein und vier Wochen. Sie leben zwischen 20 und 70 Tage. Thripse verstecken sich in Spalten und Nischen von Pflanzen, um sich vor Feinden zu schützen. Sie sind daher als Insektenart sehr unbekannt. Gut bekannt - und wenig geliebt - sind sie hingegen in der Landwirtschaft und der Zierpflanzenzucht. In Glashäusern und Monokulturen können sie großen Schaden anrichten.

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Radiokolleg - "Let's talk about Sex"

Das meist besprochene Tabu der Welt (4). Gestaltung: Christa Nebenführ Egal ob es sich um Romane, Filme, Serien, Magazine, Werbeplakate oder Social Media handelt, sexuelle Inhalte sind allgegenwärtig. Unterschwellige Botschaften sollen zum Kauf von Produkten anregen, pornographische Inhalte die Lust der Betrachtenden wecken oder steigern, und Bücher, Broschüren und Blogs Informationen liefern. Hat sich die gesellschaftliche Sicht auf Sexualität verändert? Aktuell werden in der Sexualwissenschaft vier Hauptfunktionen unterschieden: Die menschliche Sexualität dient der Fortpflanzung, sie ist ein Bindungsfaktor in Beziehungen, sie spendet Lust und sie spielt eine identitätsstiftende Rolle. Keines dieser Felder kann aus dem kulturellen Kontext herausgelöst werden. Mit der breiten Verfügbarkeit von Social Media und dem Aufbrechen des binären Codes der gegengeschlechtlichen Zweierbeziehung ist der Aspekt der sexuellen Identität in den Vordergrund gerückt. Expert/innen konstatieren einen Trend, Sexualität nicht mehr als etwas grundlegend Existenzielles und Dramatisch-Dämonisches zu begreifen, sondern als ein Element des Wohlbefindens. Hieß es bei den Großeltern der Boomer-Generation noch: "Das Gestohlene ist ja doch das Schönste", scheint die Lust am Tabubruch nicht mehr ins Gewicht zu fallen. Sex hat seine Anrüchigkeit verloren. Wie offen gestaltet sich im Licht dieses Paradigmenwechsels der persönliche Austausch über Sexualität? Welche Auswirkungen hat der Dialog? Eine sexuelle Begegnung ist im Idealfall ein Akt gelungener Kommunikation. Christa Nebenführ hat Menschen verschiedener Generationen und sexueller Orientierungen, Therapeut/innen, Buchautor/innen, Social Media User/innen und Dientleister/innen zur Kommunikation über Sex befragt und sich in Medien und Fachpublikationen kundig gemacht.

09.30 Uhr
Radiokolleg - Der optimistische Nihilist Paul Watzlawick

"Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst" (4). Gestaltung: Andreas Maurer Seine Buchtitel gleichen Werbeslogans, sein Statement "Man kann nicht nicht kommunizieren" hat bis heute Gültigkeit. Paul Watzlawick (1921-2007) war Philosoph, Psychotherapeut, Wirklichkeitsforscher, Kommunikationswissenschaftler, Visionär und Aufklärer - ein Spurenleser, ein Übersetzer der großen Fragen des Menschen und: Kärntner. Gerne reiste der Stanford-Professor zu Vorträgen in seine Geburtsstadt Villach und schwärmte im heißen Kalifornien vom heimatlichen Dobratsch. Wer also war Paul Watzlawick als Mensch? Wofür steht sein Werk noch heute? Andreas Maurer ist anlässlich seines 100. Geburtstags diesen beiden Fragen nachgegangen. Herausgekommen ist dabei ein Porträt über einen "blauäugigen Gentlemen", dessen Wurzeln in Italien und Böhmen liegen, der die Kriegszeit in Europa hautnah miterlebte, in Bombay und El Salvador arbeitete und in Kalifornien Weltkarriere machte. Soviel sei aber schon jetzt verraten: Paul Watzlawick war ein Pop-Philosoph, ein optimistischer Nihilist, der das 2. Klavierkonzert von Rachmaninow liebte und der schließlich erkannt hat, dass "die Sinnlosigkeit der Suche nach endgültigen Lösungen sich dann sogar als höchst sinnvoll erweist, nämlich als Irrweg, der beschritten werden muss, um sich als Irrweg zu erweisen und so den Weg freizugeben für das Ergebnis der zeitlosen Fülle des gegenwärtigen Augenblicks." (P. Watzlawick: "Vom Schlechten des Guten oder Hekates Lösungen"; 1986)

09.45 Uhr
Radiokolleg - Nobody's perfect

Wie mit Scheitern umgehen? (4). Gestaltung: Tonmeisterstudent Christoph Jainek von der mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien in Zusammenarbeit mit Hans Groiss Perfektion ist ein Ziel, das Menschen motivieren kann. Andererseits entspricht Perfektion kaum der Natur des Menschen und der Welt, daher ist sie in der realen Welt absurd, in der Kunst subjektiv, aber auf jeden Fall fesselt sie zur Kreativität. Im Konzert oder bei Performances steht die Unterhaltung des Publikums im Vordergrund. MusikerInnen müssen richtig spielen und dabei Emotionen zeigen - dabei darf kein Fehler passieren, glauben die Künstler auf der Bühne. Das Publikum ist weniger streng, wenn die Aufführung nicht 100%ig perfekt war. Viel eher geht es um überspringende Leidenschaft. Bei einer Komposition stehen die Meinungen von musikaffinen Menschen im Mittelpunkt. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, deshalb gibt es keine "perfekte" Komposition. Es gibt aber Kompositionen die gewisse Parameter oder Regeln perfekt erfüllen, das heißt aber nicht, dass sie auch jedem und jeder gefallen. Nicht immer, aber oft ist Perfektionismus etwas Übertriebenes. Manchmal motiviert eine solche "Superaufgabe" nach dem Prinzip: "Wenn du auf den Mond willst, ziele auf entfernte Sterne". In der Praxis nimmt Perfektion jedoch oft zu viel Zeit und Energie in Anspruch - und macht das künstlerische Schaffen einseitig. Ob jemand Konzertmeister bei den Wiener Philharmonikern ist oder ein Kind die Großeltern beim Klassenabend in der örtlichen Musikschule begeistern will, macht wohl einen Unterschied. Musikproduktion lebt auch vom Perfektionismus. Die Digitalisierung hat zu einer Sucht nach sterilem Klang geführt - wir hören sofort, wenn etwas ungenau gesungen und nicht digital nachgebessert wurde. Unsere Ohren wurden umerzogen. Aber auch Scheitern ist essenziell beim Lernen. Musiker/innen ist Frust nicht fremd: Vor der Kür kommt die Pflicht, ist das Motto. Wird dieses Streben nach Erfolg und Erfüllung zum selbstauferlegten Stress oder kommt der eigentliche Druck erst dann, wenn sich KünstlerInnen mit anderen vergleichen? Wettbewerbe, Social Media und Homestudio machen das Musikerleben nicht leichter. Wie viele Mozarts und Rolling Stones vegetieren glücklich in ihren Kellerstudios? Welcher absolute Superstar ist nicht auf irgendeine Art und Weise schon gescheitert? Das Streben nach absoluter Perfektion in der Musik inkl. dem Business dahinter, führt bei vielen prominenten Musikern zu psychischen Erkrankungen und selbstzerstörerischem Verhalten wie Sucht oder Suizid. "Was mich nicht umbringt, macht mich stärker" ist ein Zitat des Philosophen Friedrich Nietzsche. Für den Prozess des Scheiterns bedeutet das: solange kein irreparabler Schaden entstanden ist, kann gestärkt aus einer Krise herausgegangen werden. Studierende der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien fragen gemeinsam mit Radiojournalist Hans Groiss bei Perfektionist/innen nach, überdenken mit Philosoph/innen, analysieren mit Gescheiterten und suchen Lösungsansätze mit Psycholog/innen.

09.57 Uhr
Ö1 heute

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Ausgewählt

mit Nina Polaschegg Robert Schumann: Klavierquintett in Es-Dur op. 44 8. Jänner 1843 - Mit Clara Schumann am Klavier erblickt Robert Schumanns Klavierquinttett in Es-Dur op. 44 das Licht der Welt. Zwar gab es schon zuvor Komponisten, die sich der Gattung des Klavierquintetts gewidmet haben, doch so richtig etablieren konnte es sich erst mit Schumann. Sein Klavierquintett gilt als Vorbild für zahlreiche folgende, darunter denjenigen von Johannes Brahms, Cesar Franck oder Gabriel Fauré. "Ausgewählt" widmet sich diesem Werk und macht sich auf die Suche nach verschiedenen Interpretationen.

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Radiogeschichten

"Der Nachtarzt" von Javier Marías. Aus dem Spanischen von Elke Wehr. Es liest Günter Rainer. Die Italienerin Claudia lebt mit einem reichen, um vieles älteren Franzosen unglücklich verheiratet in Paris. An bestimmten Abenden kommt ein Nachtarzt, ein Spanier, um ihr Medikamente gegen eine angebliche Krankheit zu verabreichen. Nach einem dieser nächtlichen Arztbesuche fühlt Claudia sich ausgezeichnet, ihrem Mann geht es weniger gut. Gestaltung: Johannes Reitter Präsentation: Antonia Löffler

11.25 Uhr
Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.

11.30 Uhr
Des Cis

mit Irene Suchy. Kindheitserinnerungen von Aram Chatschaturjan. Sein Wohnhaus an der Prachtstraße Yerewans ist Museum und Konzerthaus. Aram Chatschaturjan suchte eine Synthese klassischer Formen mit Melodien aus dem Kaukasus. So komponierte er - quasi sein Gesellenstück - Fugen und Rezitative, Erinnerungen an seine Kindheit in Tiflis. Die maltesische Pianistin Charlene Farrugia, deren Profil der Neugier verpflichtet ist, gibt die 7 Fugen mit 7 Rezitativen, ergänzt sie mit den Stücken aus den Serien "Bilder der Kindheit" und "Klänge der Kindheit". Es sind farbenfrohe Stücke, die Geschichten erzählen: von tratschenden Tanten, der Kavallerie, dem Tamburin oder von Gutenachtgeschichten.

11.57 Uhr
Ö1 heute

12.00 Uhr
Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache

13.00 Uhr
Punkt eins

13.55 Uhr
Wissen aktuell

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
Stimmen hören

mit Chris Tina Tengel. Solo- und Ensemblelieder von Schumann und Brahms bis Bruch und Raff Selten kommt ein Album so unerwartet und erfrischend wie die von Rafael Fingerlos ( "friends") vorgelegte Sammlung von Liedern und Gesangsensembles von Max Bruch, dem musikalisch stets so wohlerzogenen Meister der Symphonik und des hochromantischen Oratoriums. (Mit seinem einzigen Konzert-Dauerbrenner, dem 1. Violinkonzert.) Das ist willkommene Aufklärung, was Bruch persönlich betrifft, aber auch über Genre, das mehr Facetten kennt, als im Konzert-"Betrieb" unserer Zeit Platz finden. Die Duette und "Liederspiele" von Robert Schumann, die Sammlungen der "Klänge aus Mähren" von Antonin Dvorak, die vielen Vokalensembles des sein ganzes Leben hindurch dem Singen verbundenen Johannes Brahms bieten sich plötzlich zum Vergleich an, oder auch Stücke aus der Feder eines Joachim Raff, der einen mit Bruch vergleichbaren Traditionalismus an den Tag legte.

15.30 Uhr
Moment

Bolzen, Rasen, Drängen. Warum Schnellfahren auf der Straße für "cool" gehalten wird - besonders in Österreich Warum macht Geschwindigkeit auf der Straße so vielen Spaß? Ob Auto, Motorrad oder Fahrrad, was passiert im Kopf eines Rasers oder einer Raserin, wenn er oder sie auf das Gaspedal steigt? Über das Randphänomen der sogenannten "RoadrunnerInnen" hinaus, die in ihrer Freizeit gerne mal mit Tempo 300 über die Autobahn jagen, gibt es in Österreich einen überdurchschnittlichen Anteil an Fahrern und Fahrerinnen, die für gewöhnlich fünf, zehn oder fünfzehn Kilometer je Stunde über dem Tempolimit fahren. Zu schnelles Fahren gilt als Kavaliersdelikt; die Gefahr dabei wird ignoriert. Im Juli wurde daher im Nationalrat ein "Raserpaket" beschlossen, ab September wird schärfer bestraft. Gestaltung: Céline Béal

15.55 Uhr
Ö1 Kinderjournal

Rudi präsentiert das Ö1 Kinderjournal Klaus Webhofer empfängt Rudi im Journalstudio und beantwortet geduldig alle Fragen, was diese Woche in Österreich und anderswo passiert ist. Gestaltung: Johanna Steiner

16.00 Uhr
Nachrichten

16.05 Uhr
Medizin und Gesundheit

16.40 Uhr
Die Ö1 Kinderuni

Ein Besuch auf Burg Dobra im Waldviertel Gestaltung: Sabine Nikolay Vor 900 Jahren sah die Welt noch anders aus: Österreich war von dichten Wäldern bedeckt. Es gab nur wenige befestigte Straßen auf denen Fuhrwerke, offene Wagen und Karren fuhren. Oft wurden sie von Ochsen oder Eseln gezogen, und meistens auch auf Wald- oder Feldwegen, auf denen die Räder im Schlamm versanken, im Winter im Schnee steckten oder der Regen auf die Fuhren und Menschen herunter prasselte. Wer nichts befördern musste, ging sowieso zu Fuß. Die Ritter hatten es da besser: Sie besaßen ein Pferd und hatten einen Knappen - das war ein Diener, der ihnen bei allem half. Auch dabei, ihre schwere Rüstung anzuziehen, wenn sie bei einem Turnier antraten, in den Krieg zogen oder sich einem Kreuzzug anschlossen. Wo aber wohnten die Ritter? Lebten sie wirklich in Ritterburgen? Und wie sieht so eine Burg eigentlich aus? In Österreich gibt es erstaunlich viele alte Burgen, einige davon sind gut erhalten. Die Ö1-Kinderuni besucht mit dem Historiker Friedrich Polleroß eine davon: die Burg Dobra im niederösterreichischen Waldviertel.

16.55 Uhr
Komponistinnen - 24 Porträts aus 3 Jahrhunderten

17.00 Uhr
Ö1 Journal um fünf

17.09 Uhr
Kulturjournal

17.30 Uhr
Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Andreas Felber. Lionel und Stéphane Belmondo, wiedervereint Saxofonist Lionel Belmondo und Trompeter Stéphane Belmondo zählen seit vielen Jahren zu den Granden der französischen und darüber hinaus der europäischen Jazzszene. Aktuell lassen der 58-jährige Lionel und der 54-jährige Stéphane ihre seit 1993 andauernde Zusammenarbeit wiederaufleben, mit "Brotherhood" ist das erste Album seit zehn Jahren erschienen. Dessen Programm - Hommagen an Wayne Shorter, Yusef Lateef und ihren Vater, den 2019 verstorbenen Baritonsaxofonisten Yvan Belmondo - resümiert die lange Karriere der beiden Brüder. Am 1. August 2021 tritt das Belmondo Brotherhood Quintet beim INNtöne-Festival auf Paul Zauners Buchmannhof im Innviertler Sauwald auf. Zudem ist Stéphane Belmondo aktuell als Gast im Rahmen der Steve-Grossman-Hommage des italienischen Saxofonisten Piero Odorici und des österreichischen Schlagzeugers Bernd Reiter zu erleben.

17.55 Uhr
Betrifft: Geschichte Sommerserie

Von den Anfängen bis zur Gegenwart Die Geschichte Österreichs in 29 Kapiteln mit: dem Historiker Ernst Bruckmüller und dem Ö1-Redakteur Wolfgang Ritschl Das Österreich, das wir heute kennen, gibt es erst seit den Erfolgen der Schirennläufer in den 1970er-Jahren - könnte man überspitzt sagen. Der Wirtschafts- und Sozialhistoriker Ernst Bruckmüller beschreibt eine späte Nationsbildung auf dem Gebiet dessen, was nach dem Ende der Habsburgermonarchie zu Österreich erklärt wurde. Für ihn ist die österreichische Geschichte aber eine, die immer schon eine eminent europäische Geschichte war. Der Blick zurück zeigt, dass man hier stets eingebunden war in alles, was Europa betraf. An der Universität war Ernst Bruckmüller bekannt für den launigen Ton seiner Vorlesungen, die das kurzfristige Handeln der Akteure stets mit den langfristigen wirtschaftlichen und sozialen Strömungen in Bezug setzten. Als Krönung seines Gelehrtenlebens hat der nunmehr emeritierte Professor eine umfangreiche "Österreichische Geschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart" veröffentlicht, im September wird diese auch in einer überarbeiteten Kurzform erscheinen. 29 Kapitel umfasst die "Betrifft: Geschichte"-Sommerserie, in der Ernst Bruckmüller im Gespräch mit Wolfgang Ritschl die österreichische Geschichte noch weiter verdichten wird.

18.00 Uhr
Ö1 Abendjournal

18.25 Uhr
Journal-Panorama

Innovationsachsen sollen gleich mehrere Probleme lösen. Gestaltung: Stefan MAy Täglich pendeln 200.000 Menschen nach Berlin. Der Wohnungsmarkt in der 3,6 Millionen-Einwohner-Metropole ist höchst angespannt. Nun will die Stadt mehrere Probleme mit einer neuen Idee gleichzeitig lösen: Den Menschen soll das Wohnen im weiteren Umland schmackhaft gemacht werden, Home-Office und Co-Working-Spaces entlang so genannter Innovationsachsen könnten das Pendeln zum Arbeitsplatz in Berlin auf nur mehr wenige Tage in der Woche reduzieren, und Berlin will sich mit anderen Städten entlang dieser Achsen wissenschaftlich und wirtschaftlich vernetzen. Den Beginn macht eine Pilot-Achse zwischen Berlin und Cottbus.

18.55 Uhr
Religion aktuell

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Dimensionen

.diskussionen Das Gesprächsformat am Donnerstag Mit Hintergrundgesprächen, wissenschaftlichen Disputen, interdisziplinären Dialogen, Werkstatt- und Porträtgesprächen, Diskussionen zu aktuellen Themen.

19.30 Uhr
Das Ö1 Konzert

Hallé Orchestra, Dirigent: Mark Elder. Michail Glinka: Ouvertüre zu "Ruslan und Ludmilla" * Igor Strawinsky: "Petruschka" - Burleske Szenen in vier Bildern (Fassung 1947) * Sir Edward Elgar: Enigma op.36 - Variationen über ein eigenes Thema für Orchester (aufgenommen am 3. Juni in der Bridgewater Hall in Manchester). Präsentation: Andreas Maurer

21.00 Uhr
Im Gespräch

Sommerreprisen "Das Schlimmste ist, wenn einer sich schreibend mit sich selbst langweilt". Renata Schmidtkunz im Gespräch mit Daniela Strigl, Germanistin und Literaturkritikerin (WH v.4.3.2021) Die renommierte Literaturkritikerin Daniela Strigl nimmt nicht nur literarische Werke unter die Lupe, sondern auch ihr eigenes Metier. Schließlich sei es doch die Aufgabe der Literaturkritik, "zum Lesen guter Bücher zu verführen", meint die Wienerin, die 2001 mit dem Österreichischen Staatspreis für Literaturkritik ausgezeichnet wurde. Das Schlimmste sei es, wenn eine Kritikerin sich beim Schreiben langweile, schreibt sie in ihrem Buch "Alles muss man selber machen", das 2018 bei Droschl erschienen ist. "Was mich an der aktuellen kritischen Landschaft stört, ist die Übermacht des lustlos Geschriebenen", mahnt sie da und richtet ihren uneitle Blick auch auf die eigene Arbeit. In ihren Beruf sei sie hineingerutscht, meint die 1964 geborene Literaturkritikerin. Nach dem Studium der Germanistik, Geschichte, Philosophie und Theaterwissenschaft in ihrer Geburtsstadt Wien arbeitete Daniela Strigl zunächst für das von Jörg Mauthe gegründete "Wiener Journal", später schrieb sie Literatur- und Theaterkritiken für "Der Standard", "Die Presse", "Literatur und Kritik" und "Die Zeit". Von 2003 bis 2008 und 2011 bis 2014 war sie Jurymitglied des Bachmann-Wettbewerbs, seit 2013 lehrt sie Neuere Deutsche Literatur am Institut für Germanistik der Universität Wien. Renata Schmidtkunz spricht mit der Daniela Strigl über das Gute an Verrissen und darüber, wieso Literaturkritik sowohl Gelassenheit als auch Egoismus braucht.

21.55 Uhr
Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.

22.00 Uhr
Ö1 Nachtjournal

22.08 Uhr
Radiokolleg

"Let's talk about Sex". Das meist besprochene Tabu der Welt (4). Gestaltung: Christa Nebenführ Der optimistische Nihilist Paul Watzlawick. "Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst"(4). Gestaltung: Andreas Maurer Nobody's perfect. Wie mit Scheitern umgehen? (4). Gestaltung: Gestaltung: Hans Groiß und Studierende

23.00 Uhr
Nachrichten

23.03 Uhr
Zeit-Ton

Der exklusive Mix von Kevin Richard Martin für das Elevate Festival 2021 Kommende Woche ist es also so weit: Nachdem auch das Grazer Elevate wegen der Corona-Pandemie mehrmals verschoben werden musste, findet die diesjährige Festivalausgabe nun vom 4. bis zum 8. August statt. Wir werfen im Vorfeld einen Blick zurück. In zwei Zeit-Ton Ausgaben vergangenen März boten wir den Veranstalter/innen bereits eine Bühne und präsentierten im Rahmen der Reihe "Lockdown Grooves" vier Werke, die extra für diesen Anlass entstanden sind. Jeweils rund 20 Minuten sollten sie lang sein, so die Vereinbarung, Kevin Richard Martin, vor allem bekannt unter seinem Pseudonym The Bug, überraschte uns dann aber mit einem rund 50minütigen Mix, - mit älteren und teilweise auch ganz neuen Stücken und einigen ausgewählten Lieblingstracks. Nachdem wir im März aus Zeitgründen nur einen Ausschnitt aus diesem exklusiven Mix präsentieren konnten, soll er heute in seiner vollen Länge zu hören sein. Gestaltung: Susanna Niedermayr

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Ausgewählt

(Wiederholung von 10:05 Uhr).

01.00 Uhr
Nachrichten

01.03 Uhr
Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Musikauswahl: dazw. 03:00 Uhr Nachrichten