Radioprogramm

Ö1

Jetzt läuft

Guten Morgen Österreich

05.00 Uhr
Nachrichten

05.03 Uhr
Guten Morgen Österreich

06.00 Uhr
Ö1 Frühjournal

06.10 Uhr
Guten Morgen Österreich

06.56 Uhr
Gedanken für den Tag

"Mutter und Muse der Moderne". Zum 75. Todestag der Autorin spricht Brigitte Schwens-Harrant, Literaturkritikerin, Buchautorin und Feuilletonchefin der Wochenzeitung "Die Furche" Was für eine Frau: Sie sammelte Kunstwerke in ihrer Pariser Wohnung und versammelte dort auch regelmäßig die bedeutendsten Künstler ihrer Zeit, darunter Pablo Picasso und Juan Gris. Gertrude Steins Material war aber nicht die Leinwand, sondern die Sprache; was sie in den Bildern der Kubisten sah, beeinflusste ihr eigenes Schreiben. Die am 3. Februar 1874 in Pennsylvania geborene Schriftstellerin war als 29-Jährige mit ihrem Bruder nach Paris gekommen. Linear erzählte Geschichten interessierten sie nicht, ihre Kommasetzung ist legendär - ihr Thema war die Sprache. Am 27. Juli 1946 starb Gertrude Stein in Paris. Über die Schriftstellerin und ihre Werke spricht Brigitte Schwens-Harrant, Literaturkritikerin, Buchautorin und Feuilletonchefin der Wochenzeitung "Die Furche"

07.00 Uhr
Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell

07.33 Uhr
Guten Morgen Österreich

07.52 Uhr
Leporello

08.00 Uhr
Ö1 Journal um acht

08.20 Uhr
Pasticcio

mit Wolfgang Schlag. Eine Recherchereise auf der Suche nach Fröhlichkeit ... ... beginnt am besten bei Paul Hindemth. "Dafür muss man einfach die 12 Töne, die wir zur Verfügung haben, sorgsam behandeln", sagt Hindemith mit Augenzwinkern. Farinelli hingegen hatte am Hofe von Philipp von Anjou selbst Fröhlichkeit zu verbreiten, andernfalls hätten alle die schlechte Stimmung des Herrschers zu spüren bekommen.

08.55 Uhr
Vom Leben der Natur

Elisabeth Koschier, Professorin für Pflanzenschutz, spricht über die Thripse. Teil 5: Zuchtprogramm im Marmeladeglas Gestaltung: Lothar Bodingbauer Thripse sind sehr kleine Insekten. Sie werden auch Fransenflügler genannt, Blasenfüße oder Gewitterfliegen. Weltweit sind 6000 Arten beschrieben. Viele ernähren sich von Pilzen oder Pflanzen, andere sind Räuber und ernähren sich von anderen Insekten. Sie sind etwa 1 bis 3 mm groß, haben Flügeln mit Fransen, 6 Beinchen und einen ovalen Kopf mit Antennen. Ihre Mundwerkzeuge sind Stechborsten, die sie vorstoßen können, um Zellen auszusaugen. Aus den Eiern schlüpfen Larven, es gibt zwei Larvenstadien, danach zwei Ruhestadien, dazwischen häuten sie sich, und zu guter Letzt entsteht ein erwachsener Thrips. Das Ganze dauert zwischen ein und vier Wochen. Sie leben zwischen 20 und 70 Tage. Thripse verstecken sich in Spalten und Nischen von Pflanzen, um sich vor Feinden zu schützen. Sie sind daher als Insektenart sehr unbekannt. Gut bekannt - und wenig geliebt - sind sie hingegen in der Landwirtschaft und der Zierpflanzenzucht. In Glashäusern und Monokulturen können sie großen Schaden anrichten.

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Kontext - Sachbücher und Themen

Redaktion: Wolfgang Ritschl "Unzertrennlich": Irvin D. Yalom und Marilyn Yalom über den Tod und das Leben (Buch: btb Verlag) Beitrag: Günter Kaindlstorfer "Unterwegs nach Xanadu": Elmar Schenkel über Begegnungen zwischen Ost und West (Buch: S. Fischer Verlag) Rezension: Uli Jürgens "Der Bubikopf": Helga Lüdtke über männlichen Blick und weiblichen Eigen-Sinn (Buch: Wallstein Verlag) Studiogespräch: Wolfgang Ritschl "Atlas der Zukunft": Ian Goldin und Robert Muggah präsentieren 100 Karten, um die nächsten 100 Jahre zu überleben (Buch: DuMont Verlag) Rezension: Sophie Menasse Moderation: Wolfgang Ritschl

09.42 Uhr
Saldo - das Ö1 Wirtschaftsmagazin

09.57 Uhr
Ö1 heute

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Intrada - Festivalmagazin

Klassik im Burghof und Taggenbrunner Festspiele +++ Donaufestwochen im Strudengau und Kirch'Klang-Festival. Präsentation: Daniela Knaller

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Radiogeschichten Spezial

"Metamorphosen. Eine Philosophie der Verwandlung" von Emanuele Coccia. Aus dem Französischen von Caroline Gutberlet. Gestaltung: Peter Zimmermann

11.25 Uhr
Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.

11.30 Uhr
Des Cis

mit Andreas Maurer. Leif Ove Andsnes mit Chopin-Balladen. Den Kopf auf die Hand gestützt, wartend, lauschend. So präsentiert sich der norwegische Pianist Leif Ove Andsnes (*1970) auf dem Cover seiner aktuellen CD. Facettenreich und tiefsinnig spinnt er darin musikalische Erzählungen, lässt aus den schwarzen und weißen Tasten seines Flügels farbig schillernde Tasten-Poesie von Frédéric Chopin (1810-1849) entstehen. Die vier ausladenden Balladen-Erzählungen des polnischen Romantikers verlangen dem Interpreten ein technisches Feuerwerk ab, ebenso die Fähigkeit Stolz, Verzweiflung und tiefe Melancholie überzeugend darzustellen. Andsnes wird dieser Aufgabe mehr als gerecht: Facettenreich zeichnet er in Chopins Meisterwerken verdichtete Miniaturen mit ebenso großer Aufmerksamkeit wie opulente Sonaten-hafte Tableaus. Die Struktur ist fesselnd, die Selbstverständlichkeit seiner Musizierfähigkeit zum Schwärmen. Drei Nocturnes dienen Andsnes als Bindeglieder zwischen den vier großen Geschichten. Alles zusammen: ein großes organisches Ganzes. Ein dramatischer überzeugender Gefühlskosmos in den man gerne blickt.

11.57 Uhr
Ö1 heute

12.00 Uhr
Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache

13.00 Uhr
Punkt eins

13.55 Uhr
Wissen aktuell

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
In Concert

Silvia Bolognesi Fonterossa Open Orchestra im Februar 2020 in Prato Silvia Bolognesi ist vielseitig und vielbeschäftigt. Die 1974 in Siena geborene Kontrabassistin spielte u. a. im Roscoe Mitchell Sextet sowie im Art Ensemble of Chicago und leitet selbst zahlreiche Projekte wie die Bands Young Shouts, Almond Tree, Xilo Ensemble oder Ju-Ju Sounds. Bolognesi betreibt das von ihr gegründete Label Fonterossa Records, unterrichtet Bass an der "Accademia Siena Jazz" und leitet Workshops in den Bereichen Improvisation und Dirigieren. Im Zuge dieser Lehrtätigkeit ist auch das Fonterossa Open Orchestra entstanden. Mit diesem in Pisa ansässigen, 34-köpfigen Ensemble greift Bolognesi die Ideen der 1965 in Chicago gegründeten AACM ("Association for the Advancement of Creative Musicians") auf und experimentiert mit neuen, flexiblen Formen des Dirigierens, die freie Improvisation im großen Klangkörper ermöglichen. Im Fonterossa Open Orchestra verschmelzen Jazz, Pop, Rock, Soul und zeitgenössische Einflüsse, verbinden sich Professionalismus und beherzter Dilettantismus zu einem brodelnden Musizieren im Kollektiv mit Herz und Bauch. Am 17. Februar 2020 war das Riesenensemble mit seiner erfrischenden, kraftvollen Musik im Rahmen von "Metastasio Jazz" in der toskanischen Stadt Prato zu Gast. Gestaltung: Michael Neuhauser

15.30 Uhr
Moment - Kulinarium

Was ist "schnelle Küche"? Zugänge zur Frage, wie Geschwindigkeit und Kochen überhaupt zusammenpassen können. Wer keine Zeit fürs Kochen hat, wünscht sich oft ein Kochbuch für "schnelle Küche". In solchen Büchern findet man dann oft einfache Rezepte für das Zubereiten von Gerichten, mit richtigem Kochen hat das in der Regel nichts zu tun. Was also könnte man unter "schneller Küche" verstehen? Die Verwendung von hilfreichen Geräten, frische Zutaten und kurze Kochzeiten, und - kann damit auch ein kulinarischer Anspruch erfüllt werden? Wie lassen sich die Begriffe Geschwindigkeit und Tempo in der Küche umsetzen? Meint man vom Start von Null in der Küche bis zum Servieren oder sind auch kluge Vorbereitungsschritte eingeplant? Gestaltung: Alois Schörghuber

15.55 Uhr
nach-gehört

Edition Ö1 H. C. Artmann: pur vertont Gestaltung: Stephan Pokorny 2021 wäre H. C. Artmann 100 Jahre alt geworden. Zu diesem Anlass zieht Ö1 mit vorliegender Hommage seinen Hut vor dem "Dichterfürsten Österreichs" (Ernst Fuchs). Auf CD 1 ist "Artmann pur" zu hören: In seiner eigenen unnachahmlichen Interpretation liest er aus dem Gedichtzyklus "med ana schwoazzn dintn"; CD 2 präsentiert Vertonungen von Texten des Schriftstellers von HK Gruber, Kurt Schwertsik und Otto M. Zykan - von drei der wesentlichen zeitgenössischen Komponisten unseres Landes -, die im Rahmen dieser Produktion erstmals veröffentlicht werden.

16.00 Uhr
Nachrichten

16.05 Uhr
Im Gespräch

Sommerreprisen "Die letzten Europäer". Helene Maimann im Gespräch mit Hanno Loewy, Literatur- und Medienwissenschafter, Publizist und Direktor des Jüdischen Museums Hohenems (WH v. 22.10.2020) 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ist Europa von einem Rückfall in nationalistische und menschenfeindliche Ideologien bedroht. Im Zeichen der Corona-Pandemie ist die Europäische Gemeinschaft weiter auseinander statt näher zusammengerückt. Europas Nationalisten entwickeln ihre eigenen Fantasien vom "christlich-jüdischen Abendland" - als Kampfbegriff gegen Zuwanderung und Integration. Wer traut sich noch Europa inklusiv und nicht defensiv zu denken? Sind heute diejenigen, die eine europäische Demokratie fordern, die letzten Europäer? Welche Rolle spielten jüdische Menschen, die angesichts der Zerstörungen Europas und der versuchten Vernichtung der europäischen Juden nationale und kulturelle Grenzen überschritten? Zur gleichlautenden Ausstellung im Jüdischen Museum in Hohenems spricht Helene Maimann über "Die letzten Europäer" mit dem Direktor des Museums, Hanno Loewy.

17.00 Uhr
Ö1 Journal um fünf

17.09 Uhr
Kulturjournal

17.30 Uhr
Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Wolfgang Schlag. Eine klingende Psychogeografie der Alpen Immer wieder wurde der Volksmusik vorgeworfen, eine verklärte, nur positive Welt zu beschreiben. Ein Argument war dabei, dass österreichische Volksmusik keine Moll-Harmonien kennt. Doch dieses Argument greift zu kurz, denn die Kunst der Volksmusik besteht gerade auch darin, mit diesen scheinbar begrenzten harmonischen Mitteln eine Psychogeografie der Alpen zu zeichnen, mit all den Sorgen und Ängsten, mit all den Freuden und schönen Geschichten. Musik u. a. von den Pamhagener Frauen, dem Steinbach-Trio und den Kitzbühler Trachtensängern.

17.55 Uhr
Betrifft: Geschichte Sommerserie

Von den Anfängen bis zur Gegenwart Die Geschichte Österreichs in 29 Kapiteln mit: dem Historiker Ernst Bruckmüller und dem Ö1-Redakteur Wolfgang Ritschl Das Österreich, das wir heute kennen, gibt es erst seit den Erfolgen der Schirennläufer in den 1970er-Jahren - könnte man überspitzt sagen. Der Wirtschafts- und Sozialhistoriker Ernst Bruckmüller beschreibt eine späte Nationsbildung auf dem Gebiet dessen, was nach dem Ende der Habsburgermonarchie zu Österreich erklärt wurde. Für ihn ist die österreichische Geschichte aber eine, die immer schon eine eminent europäische Geschichte war. Der Blick zurück zeigt, dass man hier stets eingebunden war in alles, was Europa betraf. An der Universität war Ernst Bruckmüller bekannt für den launigen Ton seiner Vorlesungen, die das kurzfristige Handeln der Akteure stets mit den langfristigen wirtschaftlichen und sozialen Strömungen in Bezug setzten. Als Krönung seines Gelehrtenlebens hat der nunmehr emeritierte Professor eine umfangreiche "Österreichische Geschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart" veröffentlicht, im September wird diese auch in einer überarbeiteten Kurzform erscheinen. 29 Kapitel umfasst die "Betrifft: Geschichte"-Sommerserie, in der Ernst Bruckmüller im Gespräch mit Wolfgang Ritschl die österreichische Geschichte noch weiter verdichten wird.

18.00 Uhr
Ö1 Abendjournal

18.20 Uhr
Europa-Journal

18.55 Uhr
Religion aktuell

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
matrix - computer neue medien

1. Willst du mit mir befreundet sein? Digitale Freundschaftsbörsen 2. Tor: das Anonymisierungsnetz und seine Widersprüche 1. Apps wie Meetup, Bumble oder Hoop sollen einem helfen, Freunde zu finden. Viele Menschen schrecken diese Angebote im ersten Moment ab. Für viele andere ist es eine ideale Möglichkeit, um neue Leute kennen zu lernen. Wer zum Beispiel schon einmal in eine neue Stadt gezogen ist, ohne jemanden vor Ort zu kennen, weiß, wie herausfordernd die Freundschaftssuche sein kann. Man geht zu Veranstaltungen, versucht Kontakte zu knüpfen, aber irgendwie stimmt die Chemie nicht so ganz. Das kann sich durchaus wie Scheitern anfühlen, ist unangenehm und etwas, worüber man nicht gerne spricht. Johanna Hirzberger fragt nach, ob man über digitale Freundschaftsbörsen tatsächlich Freunde finden kann und wie sich diese Art Freundschaftssuche von der analogen unterscheidet. 2. Die Geschichte der Anonymisierungs-Technologie Tor ist eine sehr widersprüchliche. Tor, das ist die Anwendung mit dem Zwiebel-Symbol, steht für "The Onion Router". Nutzerinnen und Nutzer können mit Hilfe von Tor anonym im Netz surfen und ihre Kommunikation geheim halten. Tor lenkt, vereinfacht gesagt, die Kommunikation und den Datenverkehr verschlüsselt durch ein Netzwerk von Knotenpunkten. Finanziert wurde Tor jahrelang hauptsächlich von der US-Regierung. Und das ist schon der erste Widerspruch, denn Tor ist ein wichtiges Instrument gegen staatliche Überwachung und Zensur. Der Technikjournalist Stefan Mey hat sich die Geschichte von Tor mit all seinen Widersprüchen genauer angeschaut, das Anonymisierungswerkzeug hat letztes Jahr seinen 25. Geburtstag gefeiert. Julia Gindl berichtet. (Wiederholung einer Sendung vom März 2021) Redaktion: Franz Zeller Moderation: Wolfgang Ritschl

19.30 Uhr
Styriarte 2021

(I) Linus Roth, Violine; Julian Steckel, Violoncello; Markus Schirmer, Klavier; Christoph Bielefeld, Harfe. J. Brahms: a) Violinsonate A-Dur op. 100; b) Wie Melodien zieht es mir leise; Guten Abend, gute Nacht (bearbeitet für Violoncello und Klavier); c) Klaviertrio H-Dur op. 8 * (II) Marcello Nisinman, Bandoneon; Diana Ketler, Klavier; Christian Danowicz, Violine; Winfried Holzenkamp, Kontrabass; Alberto Mesirca, E-Gitarre. A. Piazzolla: Violentango, Extasis, Adios Nonino, Oblivion, Bordel 1900, Jeanne y Paul, Romance del diablo, Tango del Diablo Vyamos al Diablo * M. Nisinman: Hombre Tango, Argentinos en Europa * O. Tarantino: Ciudad Triste (aufgenommen am 16. Juli im Stefaniensaal und am 19. Juli in der Helmut List Halle, Graz in 5.1 Surround Sound). Präsentation: Franz Josef Kerstinger

22.00 Uhr
Ö1 Nachtjournal

22.08 Uhr
Saldo - das Ö1 Wirtschaftsmagazin

22.23 Uhr
Kontext - Sachbücher und Themen

Redaktion: Wolfgang Ritschl "Unzertrennlich": Irvin D. Yalom und Marilyn Yalom über den Tod und das Leben (Buch: btb Verlag) Beitrag: Günter Kaindlstorfer "Unterwegs nach Xanadu": Elmar Schenkel über Begegnungen zwischen Ost und West (Buch: S. Fischer Verlag) Rezension: Uli Jürgens "Der Bubikopf": Helga Lüdtke über männlichen Blick und weiblichen Eigen-Sinn (Buch: Wallstein Verlag) Studiogespräch: Wolfgang Ritschl "Atlas der Zukunft": Ian Goldin und Robert Muggah präsentieren 100 Karten, um die nächsten 100 Jahre zu überleben (Buch: DuMont Verlag) Rezension: Sophie Menasse Moderation: Wolfgang Ritschl

23.00 Uhr
Nachrichten

23.03 Uhr
Zeit-Ton

Supergroup im "Suprasound". Der Kompositionsauftrag des Klangforum Wien an 5K HD Die österreichische Band 5K HD hat im Wiener Konzerthaus ein Projekt gemeinsam mit dem Klangforum Wien verwirklicht: ein Kompositionsauftrag an die österreichische Supergroup mit Mira Lu Kovacs (Gesang), Martin Eberle (Trompete), Benny Omerzell (Keyboard), Manu Mayr (Bass) und Andreas Lettner (Schlagzeug). Der Titel "Suprasound" verweist auf eine klangliche Metaebene. "Zeit-Ton" sendet den Ö1 Mitschnitt dieses Konzerts vom 27. Juli 2021. Blickt man zurück, wirkt die Gründungsgeschichte von 5K HD zwingend. Als das österreichische Quartett Kompost3 vor fünf Jahren bei Mira Lu Kovacs angefragt hat, ob sie einen Song mit ihr als Gastsängerin aufnehmen würde, sagte die Komponistin und Sängerin sofort zu. Denn diese Idee hatte sie insgeheim schon selbst gehabt: "Ich hab' mir schon oft gedacht, lang bevor das Thema überhaupt im Raum gestanden ist: Ha, das wär doch super, dieser Sound taugt mir einfach", so Kovacs in einem Interview im Jahr 2016. Damals war das Projekt als "Kompost 3 feat. Mira Lu Kovacs" im Wiener Konzerthaus zu Gast. Ein Jahr später wurde daraus die fixe Band 5K HD. Seither wurden zwei Alben aufgenommen. Den Platz von Gründungsmitglied Lukas König am Schlagzeug hat inzwischen Andreas Lettner eingenommen. Mit der Mischung aus Klassik und Elektronik, Jazz bis hin zur Popmusik belebt man erfolgreich den Raum zwischen allen Genrezuschreibungen. Gestaltung: Rainer Elstner

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Intrada

Österreichs Musizierende im Porträt. (Wiederholung von 10:05 Uhr).

01.00 Uhr
Nachrichten

01.03 Uhr
Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Musikauswahl: dazw. 3:00 und 5:00 Uhr Nachrichten