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Ö1

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06.00 Uhr
Nachrichten

06.05 Uhr
Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten

06.56 Uhr
Gedanken für den Tag

"Der Orden der Predigerbrüder". Zum 800. Todestag des Heiligen zeigt Pater Günter Reitzi, Prior des Dominikanerklosters in Wien, Beispiele aus dem Leben des Dominikus Nur wenig ist über die Worte und Taten des Heiligen Dominikus (1170-1221) überliefert. Im Vergleich zu anderen Heiligen Ordensgründern, deren Lebensbild reich an Erzählungen und Legenden ist, wie zum Beispiel bei Franz von Assisi, steht bei Dominikus immer sein Werk im Vordergrund. All sein Handeln zielt darauf ab, durch Lebensform und Wort und geformt durch gründliches Studium, einen Gott des Erbarmens und der Rettung zu verkünden. Gemeinschaftliches Leben und Beten sind für ihn Voraussetzung für die, die sich seinem Predigtwerk anschließen. "Auch ich habe zuerst den Orden kennengelernt - durch eine Osterpredigt in der Wiener Kirche des Ordens. Erst in Folge der Begegnung mit dem Orden bin ich Dominikus begegnet", erinnert sich Pater Günter Reitzi, Prior des Dominikanerklosters in Wien. In den Mittelpunkt seiner "Gedanken für den Tag" zum 800. Todestag des Heiligen am 6. August, stellt er den Gebetsruf von Dominikus "Oh Barmherzigkeit, was wird aus den Sündern!" und zeigt anhand von Beispielen aus dem Leben des Dominikus, wie dieser einen barmherzigen, rettenden Gott verkünden wollte.

07.00 Uhr
Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell

07.33 Uhr
Guten Morgen Österreich

07.55 Uhr
Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.

08.00 Uhr
Ö1 Journal um acht

08.10 Uhr
Ö1 heute

08.15 Uhr
Pasticcio

mit Jörg Maria Ortwein, Direktor des Vorarlberger Landeskonservatoriums Feldkirch. An den Sommer-Samstagen wird das "Pasticcio" wieder von Gästen gestaltet. Diesmal reisen wir quer durch alle Bundesländer und besuchen heimische Musikausbildungseinrichtungen, die gerade im abgelaufenen Studienjahr Großartiges geleistet haben. Musikalisch gibt es sicher einiges zu entdecken.

08.55 Uhr
nach-gehört

Edition Ö1 Jakob Zimmermann Trio: Resistance Gestaltung: Stephan Pokorny Er ist 21 Jahre jung und wird als eines der größten heimischen Jazztalente der letzten Jahre gefeiert. Der in Bludenz, Vorarlberg, geborene Pianist Jakob Zimmermann wartet mit technisch wie musikalisch erstaunlich reifen und elaborierten Tönen auf. Einflüsse u. a. von Brad Mehldau, Chick Corea, Tigran Hamasyan, Avishai Cohen und The Bad Plus verarbeitend, erweist sich Zimmermann als überaus versierter Tastenmeister, der seine melodischen und rhythmischen Ideen plastische, spritzige Gestalt annehmen lässt. In der "Edition Ö1 - Jazz Contemporary" präsentiert Jakob Zimmermann sein Debütalbum "Resistance", für das der Pianist Eigenkompositionen mit Clemens Rofner (Bass) und Simon Springer (Schlagzeug) aufgenommen hat.

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Hörbilder

Schwerpunkt: Jahrzehnt der Ozeane "Die Freiheit der Meere. Inselstaaten Marke Eigenbau." Utopia ist eine Insel und das Meer fasziniert Abenteurer und Weltretter bis heute. Der Marinebiologe Victor Smetacek will Riesenalgen wachsen lassen, um die Klimakatastrophe zu stoppen, die Künstlerin Maria Finucci hat die ozeanischen Müllinseln zum Staat erklärt. Und Featureautor Lorenz Schröter baut eine Insel für den Bodensee, gemeinsam mit Richart Sowa, der 18 Jahre auf einer selbstgebauten Insel vor Mexiko gelebt hat. Übernahme SWR/ Deutschlandfunk Kultur 2021 Vier Fünftel des Meeres sind herrschaftsfrei. Eine unendliche Fläche, stürmisch, heftig umkämpft und voller Müll und Träume. Gemeinsam mit einer Künstlergruppe hämmert sich Featureautor Lorenz Schröter 2020 einen eigenen, 40 Quadratmeter großen Staat auf dem Bodensee zusammen. Mit dabei ist Richart Sowa, der 18 Jahre auf einer selbstgebauten Insel vor Mexiko gelebt hat. Fernsehteams aus aller Welt haben über sein Eiland berichtet. "Ich hatte Flaschen in Fruchtsäcke gesteckt und unter die Paletten gepackt. Drei Lagen Flaschen und dann band ich die Paletten zusammen. Darüber Erde und Sand. Aus Baustellenbrettern baute ich Wege. Ich zog Pflanzen in alten Töpfen und die Wurzeln krochen durch die Löcher ins Meer. Unter der Insel wuchsen Korallen, die Bäume speicherten CO2, die Wurzeln klärten das Wasser und aus dem Laub entstand neue Erde."

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Ö1 Klassik-Treffpunkt

Live aus der Salzburg-Kulisse. Gäste: Annette Reisinger, Markus Hinterhäuser. Präsentation: Helmut Jasbar. Auf unserer Sommertour macht die Sendung zum zweiten Mal in Salzburg Station. Annette Reisinger ist Geigerin beim 1988 gegründeten Minguet Quartett, das in allen großen Konzertsälen der Welt gastiert, wobei seine leidenschaftlichen Interpretationen für begeisternde Hörerfahrungen sorgen - "denn die Klang- und Ausdrucksfreude, mit der das Ensemble die Werke zur Sprache bringt, belebt noch das kleinste Detail" (Frankfurter Allgemeine Zeitung). Namenspatron des Quartette ist Pablo Minguet, ein spanischer Philosoph des 18. Jahrhunderts, der sich in seinen Schriften darum bemühte, möglichst vielen Menschen Zugang zu den "Schönen Künsten" zu verschaffen. Das Minguet Quartett spielt am 13. August in der Produktion "Neither" von Morton Feldman, einer einaktigen Oper für Sopran und Orchester nach einem Text von Samuel Beckett, die in einer Kombination mit Feldmans "String Quartet and Orchestra" (1973) mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter Ilan Volkov gegeben wird. Der zweite Gast im "Klassik-Treffpunkt" ist eigentlich auch Gastgeber: Intendant Markus Hinterhäuser, seit 2006 in dieser Funktion bei den Salzburger Festspielen tätig und ein ausgewiesener Fachmann für zeitgenössische Musik. Als Pianist hat Hinterhäuser zudem unter anderem das Soloklavierwerk der Zweiten Wiener Schule sowie Werke von John Cage, Morton Feldman und Galina Ustwolskaja eingespielt.

11.55 Uhr
Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.

12.00 Uhr
Ö1 Mittagsjournal

12.56 Uhr
Ö1 heute

13.00 Uhr
Le week-end

Mit Elke Tschaikner und Christian Scheib

14.00 Uhr
Ö1 Hörspiel

"Woyzeck". Nach Georg Büchner. Hörspielfassung von Stefan Weber. Mit Markus Meyer (Woyzeck), Katrin Thurm (Marie), Wolfgang Hübsch (Doctor), Matthias Franz Stein (Hauptmann), Matthias Mamedof (Tambourmajor). Ton, Schnitt, Bearbeitung, Regie: Stefan Weber (Autorenproduktion im Auftrag des ORF 2019) Er wird gemobbt, als Proband zu medizinischen Forschungszwecken missbraucht, tätlich angegriffen. In einer Welt voller Denunzianten, Machtgieriger und Moralisten wird Woyzecks ohnehin schon elendes Leben zerstört. Er hört Stimmen, erleidet paranoide Attacken. Als er vom Seitensprung seiner Geliebten erfährt, ersticht er sie am Ende und beschließt damit auch sein eigenes Leben. Das Werk um den historischen Fall des Perückenmachers Johann Christian Woyzeck ist Fragment geblieben. Georg Büchner stirbt 1837 an Typhus. Der erfahrene Theater- und Hörspielregisseur sowie Sounddesigner Stefan Weber hebt Büchners Woyzeck aus der Schlucht des oftmals erbauten Welttheaters in die klare Welt der Augenblicke, geworfen wie der Dichter selbst: auf eine Welt als "umgestürzter Hafen". Erneut richtet Weber das Mikrofon als Mikroskop auf seine Protagonistinnen und Protagonisten: Wörter sind Spiegelsplitter, ihr Klang wird zur entrückten Musik aus Büchners Poesie. Webers "Woyzeck" wurde heuer mit dem renommierten "Prix Maruli?" ausgezeichnet. Der internationale Hörfunkpreis wird für Produktionen vergeben, die ältere Texte oder Stoffe, neu und auf zeitgenössische Weise dem Publikum nahebringen. Der Wettbewerb wird seit 1997 vom Kroatischen Rundfunk durchgeführt. 38 Programme aus 20 Ländern nahmen am Wettbewerb 2021 teil.

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
Apropos Klassik

mit Eva Teimel. Ein neuer Nachwuchspreis der Wiener Symphoniker Die Förderung des musikalischen Nachwuchses ist den Wiener Symphonikern und ihrem Chefdirigenten Andrés Orozco-Estrada ein großes Anliegen. Aus diesem Grund wurde heuer erstmalig ein Wettbewerb ausgelobt, der sich an junge heimische Musiktalente zwischen 14 und 19 Jahren richtete. In Kooperation mit dem Jugendmusikwettbewerb "prima la musica" realisierte man ein Projekt, das den Preisträger/innen einen gemeinsamen Auftritt mit den Wiener Symphonikern im Mozartsaal des Wiener Konzerthauses ermöglichte. Fünf Jungtalente wurden schließlich von einer Jury zum WSY-Talent 2021 gekürt: Die Fagottistin Johanna Bilgeri, der Schlagwerker Christian David Edlinger, der Posaunist Jakob Ettlinger, der Klarinettist Paul Moosbrugger und die Hornistin Katharina Paul. Im Rahmen des Förderpreises konnten sie je ein Solostück mit Orchesterbegleitung gemeinsam mit den Wiener Symphonikern und ihrem Chef Andrés Orozco-Estrada erarbeiten, am 20. Juni 2021 präsentierten sie sich schließlich dem Publikum.

16.57 Uhr
Ö1 heute

17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Diagonal

Sommerreprisen: Bewundert, beneidet, verhasst. Diagonal zum Thema: Eliten Anschl.: Diagonals Feiner Musiksalon: The Heshoo Beshoo Group - "Armitage Road" (Reissue) Establishment, Schickeria, die Oberen Zehntausend: sie haben viele Namen, ohne sie kommt keine Gesellschaft aus. So sehr man sie bewundert und beachtet in Society-Magazinen, im Sport und Wissenschafts-Jet-Set, so sehr werden sie auch verdammt: haben sie die Finanzkrise 2008 ausgelöst? Wer zur "herrschenden Klasse" (Gaetano Mosca) gehört, ist nicht eindeutig. Es seien Menschen, die große Wirtschaftsunternehmen leiten, Streitkräfte befehligen, an den Schalthebeln des Staatsapparates sitzen und für sich alle Vorrechte, die sich daraus ergeben, beanspruchen, so der US-amerikanische Soziologe Charles Wright Mills in den 1950er Jahren, und die, wie sein französischer Kollege Pierre Bourdieu ergänzte, über kulturelles und symbolisches Kapital verfügen: Bildung, Titel, Beziehungen, einen bestimmten Habitus. Der deutsche Elite-Forscher Michael Hartmann beziffert die Mächtigen und Einflussreichen in seinem Land heutzutage mit 4.000, im Kern 1.000. Der Publizist Alexander Grau wiederum spricht von einer "großen Minderheit": gut zwanzig Prozent der Bevölkerung. Dieses "neubürgerliche, urbane Milieu der Kreativen und Flexiblen" versammle sich an Universitäten, in Medien, im Kultur- und IT-Sektor. Im Vergleich zu den alten Eliten sei es nicht konservativ, sondern progressiv; es verstehe sich als "Exekutive der Moderne". Mit Beiträgen von Alina Sklenicka, Anna Soucek, Teresa Schwind, Horst Widmer, Erich Klein und Thomas Mießgang. Präsentation: Andrea Hauer Erstausstrahlung: 30.05.2020 In Diagonals feinem Musiksalon präsentiert Roman Tschiedl "Armitage Road". Das rare Album der südafrikanischen Jazzformation Heshoo Beshoo Group ist zum 50. Jubiläum seiner Veröffentlichung in einer Neuauflage erschienen.

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Logos - Glauben und Zweifeln

"Die Hunde des Herrn". Über Geschichte und Gegenwart des Dominikanerordens "Domini canes" - die "Hunde des Herrn": Diese lateinische Umdeutung ihres Ordensnamen stammt angeblich von den Dominikanern selbst. In den Zeiten der Inquisition haben sie diesem "Spitznamen" alle Ehre gemacht - auf jeden Fall in ihrer unverbrüchlichen Treue zur kirchlichen Obrigkeit. An sich ist die Bezeichnung "Dominikaner" vom Gründer des Ordens, vom Heiligen Dominikus abgeleitet: Er wurde 1170 im heutigen Spanien geboren - und ist am 6. August 1221 (vor genau 800 Jahren) in Bologna gestorben. Offiziell heißen die Dominikaner "Orden der Predigerbrüder" (Ordo Fratrum Praedicatorum - kurz: OP). Eines ihrer berühmtesten Mitglieder in Österreich ist der scheidende Erzbischof von Wien, Kardinal Christoph Schönborn. Gegründet wurde der Orden im Kampf gegen die "Katharer" im Süden des heutigen Frankreich. Anders als bei den äußerst brutalen "Kreuzzügen" gegen sie wollten sich die Dominikaner als Prediger ganz auf die Macht des Wortes verlassen. Später - in der Zeit der Inquisition - haben sie diesen Pfad freilich verlassen: Bernardo Gui ist einer der bekanntesten Dominikaner aus dieser Zeit. Ihm hat Umberto Eco in seinem Roman "Der Name der Rose" ein literarisches Denkmal gesetzt. Der "Orden der Prediger-Brüder" hat in den 800 Jahren seiner Geschichte eine Reihe prominenter Persönlichkeiten hervorgebracht - zum Beispiel Albertus Magnus, Thomas von Aquin und Katharina von Siena (denn zur dominikanischen Familie gehört auch ein weiblicher Zweig). 800 Jahre nach dem Tod seines Gründers, des Heiligen Dominikus, beleuchtet "Logos" Geschichte und Gegenwart des Dominikanerordens - und befasst sich auch mit der Zukunft seines wichtigsten Instruments: der Predigt.

19.30 Uhr
Aus der Römischen Oper - Giuseppe Verdi: "Luisa Miller"

Mit Roberta Mantegna (Luisa), Michele Pertusi (Graf Walter), Antonio Poli (Rodolfo), Daniela Barcellona (Federica), Roberto Frontali (Miller), Nahuel di Pierro (Wurm), Irene Savignano (Laura) u.a. Chor und Orchester der Römischen Oper; Dirigent: Michele Mariotti (aufgenommen am 30. April 2021 im Teatro dell'Opera in Rom - Corona-bedingt ohne Publikum). Präsentaton: Chris Tina Tengel

22.10 Uhr
Nachtbilder - Poesie und Musik

Nachtbilder Sommerreprisen: "und fließt die zeit wie wasser wie wort". Von Christl Greller. Es liest: Pippa Galli. Gestaltung: Nikolaus Scholz. Redaktion: Edith-Ulla Gasser "Schon der Titel dieses Gedichtbands", so Christl Grellers Autorenkollege Rudolf Kraus in seinem Nachwort, "beschreibt in dichter, poetischer Weise jene Themen, die wiederkehrend aus Christl Grellers Gedichten sprudeln: Wasser und Zeit, in variantenreichen Formen. Wasser verändert sich stetig, formt und sucht sich immer neue Wege." Christl Greller wurde 1940 in Wien geboren, wo sie auch lebt; ihre Lyrik und Prosa wurden mehrfach ausgezeichnet. Erstsendung: 7.9.2019

23.05 Uhr
Die Ö1 Jazznacht

Klaus Dickbauer im Interview. Martin Spengler die foischen Wiener im ORF RadioKulturhaus in Wien. 100 Jahre Buddy Collette Seit Jahrzehnten spielt Klaus Dickbauer in der österreichischen Jazz-Liga ganz vorne mit. Das allein schon wäre Grund genug, den oberösterreichischen Saxofonisten ins Jazznacht-Studio zu bitten, um mit ihm in alten und aktuellen Aufnahmen zu schwelgen und über sein reichhaltiges Schaffen zu philosophieren. Doch heuer gilt es zudem ein privates Jubiläum zu würdigen: Klaus Dickbauer, hochkreatives Elementarteilchen von Bands wie dem Vienna Art Orchestra oder dem Upper Austrian Jazz Orchestra und aktuell von Saxofour, Triple Ay oder der verwandtschaftlich gefärbten Formation Dickbauer Collective, feiert am 21. August seinen 60. Geburtstag. Bei Verena Göltl wirft der Jubilar musikalisch wie persönlich einen Blick nach vorne und retour. Am 16. Februar 2017 erfüllten Martin Spengler die foischen Wiener - damals noch in der Ur-Besetzung - den Großen Sendesaal des Wiener RadioKulturhauses mit ihren echten Liedern. Falsch klang da rein gar nichts, wenn die Wienerliedcombo mit zarten Jazzwurzeln etwa den "Schokoladenwind" von Ottakring hinunter in die im vierten Wiener Bezirk gelegene Argentinierstraße wehen ließ. "Ummi zu dia" - so auch der Titel des dritten Albums, das im Rahmen des Konzerts präsentiert wurde. Atmosphärisch höchst gelungen zauberten Martin Spengler (Gitarre, Stimme), Manuela Diem (Überstimme), Marie-Theres Stickler (Wiener Knopfharmonika, Harmoniestimme) und Manuel Brunner (Kontrabass) dialektpoetische Weltmusik, der man selbst dann noch verzückt sein Ohr leiht, wenn deren möglicher "Untergaung" besungen wird. Für zusätzliche Couleur sorgten die Gäste Johannes Dickbauer (Violine), Georg Gruber (Keyboards) und Simon Plötzeneder (Trompete). Außerdem in dieser Jazznacht: Musik des legendären US-amerikanischen Klarinettisten, Flötisten und Saxofonisten Buddy Colette, der am 6. August seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte. Gestaltung: Verena Göltl

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Die Ö1 Jazznacht

(Fortsetzung) Klaus Dickbauer im Interview. Martin Spengler die foischen Wiener im ORF RadioKulturhaus in Wien. 100 Jahre Buddy Collette; 01:00, 03:00 und 05:00 Uhr Nachrichten Seit Jahrzehnten spielt Klaus Dickbauer in der österreichischen Jazz-Liga ganz vorne mit. Das allein schon wäre Grund genug, den oberösterreichischen Saxofonisten ins Jazznacht-Studio zu bitten, um mit ihm in alten und aktuellen Aufnahmen zu schwelgen und über sein reichhaltiges Schaffen zu philosophieren. Doch heuer gilt es zudem ein privates Jubiläum zu würdigen: Klaus Dickbauer, hochkreatives Elementarteilchen von Bands wie dem Vienna Art Orchestra oder dem Upper Austrian Jazz Orchestra und aktuell von Saxofour, Triple Ay oder der verwandtschaftlich gefärbten Formation Dickbauer Collective, feiert am 21. August seinen 60. Geburtstag. Bei Verena Göltl wirft der Jubilar musikalisch wie persönlich einen Blick nach vorne und retour. Am 16. Februar 2017 erfüllten Martin Spengler die foischen Wiener - damals noch in der Ur-Besetzung - den Großen Sendesaal des Wiener RadioKulturhauses mit ihren echten Liedern. Falsch klang da rein gar nichts, wenn die Wienerliedcombo mit zarten Jazzwurzeln etwa den "Schokoladenwind" von Ottakring hinunter in die im vierten Wiener Bezirk gelegene Argentinierstraße wehen ließ. "Ummi zu dia" - so auch der Titel des dritten Albums, das im Rahmen des Konzerts präsentiert wurde. Atmosphärisch höchst gelungen zauberten Martin Spengler (Gitarre, Stimme), Manuela Diem (Überstimme), Marie-Theres Stickler (Wiener Knopfharmonika, Harmoniestimme) und Manuel Brunner (Kontrabass) dialektpoetische Weltmusik, der man selbst dann noch verzückt sein Ohr leiht, wenn deren möglicher "Untergaung" besungen wird. Für zusätzliche Couleur sorgten die Gäste Johannes Dickbauer (Violine), Georg Gruber (Keyboards) und Simon Plötzeneder (Trompete). Außerdem in dieser Jazznacht: Musik des legendären US-amerikanischen Klarinettisten, Flötisten und Saxofonisten Buddy Colette, der am 6. August seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte. Gestaltung: Verena Göltl