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BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag

06.00 Uhr
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06.05 Uhr
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Magazin am Morgen Gedanken zum Tag 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung

08.30 Uhr
kulturWelt

09.00 Uhr
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09.05 Uhr
radioWissen

Kannibalismus Warum Menschen Menschen essen Moderne Mythen Zu gut, um falsch zu sein Das Kalenderblatt 4.8.1705 Johann Sebastian Bach prügelt sich auf dem Arnstädter Marktplatz Von Xaver Frühbeis Kannibalismus - warum Menschen Menschen essen Autor: Sebastian Kirschner / Regie: Martin Trauner Es klingt nach Filmfantasie, Gewalt und "wilden" Völkern am Ende der Welt: Kannibalismus. Sofort und unweigerlich denken wir an Kino-Scheusale wie Hannibal Lecter, an reale Verbrecher wie den Kannibalen von Rotenburg oder an raue Sitten fernab jeglicher Zivilisation. Doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich: Kannibalismus ist mehr als nur Hunger und Verbrechen. Als der amerikanische Biologe Bill Schutt sich mit der Geschichte des Kannibalismus befasst, stößt er nicht nur auf die Wurzeln des Tabus und wie es sich unaufhaltsam seinen Weg durch die Jahrhunderte bahnt. Der Wissenschaftler lernt extreme Situationen kennen, die selbst dieses größte aller Tabus außer Kraft setzen. Und er stellt fest: Menschen zu essen ist gar nicht so ungewöhnlich, wie es im ersten Moment scheint. Tatsächlich war es lange Zeit sogar in Europa geläufig - und das ist es in Teilen der westlichen Welt bis heute noch. Moderne Mythen - zu gut, um falsch zu sein Autorin: Julia Devlin / Regie: Sabine Kienhöfer Der moderne Mensch denkt, er sei rational und aufgeklärt. Doch trotzdem halten sich viele Mythen, die wie früher die Märchen mündlich weiter überliefert werden. Und niemand entlarvt diese Mythen als unwahr. Vielmehr kommen sie als klare wissenschaftliche Fakten oder als geschichtliche Tatsachen daher. Denn was einem breiten Publikum erst einmal plausibel erscheint, lässt sich oft nicht mehr aus dem allgemeinen Bewusstsein tilgen. Und das hat ganz viel mit dem unbewussten menschlichen Bedürfnis nach Sicherheit und Geborgenheit zu tun, mit Vorurteilen - und auch mit einem großen Verlangen danach, unterhalten zu werden. radioWissen begibt sich in dieser Stunde auf die Spuren von uralten aber auch ganz neuen Mythen. Der Mythos von Adonis entstammt dabei wahrscheinlich dem semitischen Sprachraum, wo sein Name von "Adon", der Herr, abgeleitet wurde. Auch in der Bibel ist schon von einem "sehr schönen Mann" die Rede, namens "Adonia". Der Adonis-Mythos hat sich in der Antike im gesamten Mittelmeerraum ausgebreitet. In Griechenland wird ihm "Aphrodite" zur Seite gestellt, in Rom "Venus". Allen Mythen gemeinsam sind die Themen: Liebe, Tod, Auferstehung. Die Göttinnen begehren ihn, doch keine besitzt ihn ganz. Seine besondere Leidenschaft gehört der Jagd, und die ihm zum Verhängnis wird. Ein Eber verletzt ihn tödlich, und aus seinen zur Erde fallenden Blutstropfen sprießen Anemonen - Adonisröschen. Von jeher gilt ein Adonis als besonders attraktiver Mann, dem einen zur Freude, dem andern zur Last. Längst gesteht man auch dem männlichen Geschlecht zu, sich um seine Schönheit zu kümmern. Die Möglichkeiten, diese mithilfe der Kosmetik, Mode, Sport und Schönheitschirurgie zu erhalten - oder gar zu gestalten - sind vielfältig. Erstsendung: BR 2011 Moderation: Florian Kummert Redaktion: Bernhard Kastner

10.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

10.05 Uhr
Sommernotizbuch

radioReportage: Damit es kreucht und fleucht - mit Gebietsbetreuern unterwegs Von Susanne Oberloher Wiederholung vom 7. Januar 2021 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
Tagesgespräch

Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.bayern2.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Mittag

13.30 Uhr
Bayern 2-regionalZeit

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * *

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

14.05 Uhr
Breitengrad

Mariupol Von Christine Hamel Mariupol trägt den traurigen Titel "Schmutzigste Stadt der Ukraine." Trotzdem träumt die 500 000 Einwohner-Stadt am Asowschen Meer von einer Karriere als Seebad. Die Premiumlage auf einer Anhöhe über dem Meer würde so eine Laufbahn eigentlich begünstigen, doch in Mariupol geben zwei der weltweit größten Stahlwerke den Takt vor: Asowstal und Iljitsch stoßen tagtäglich tonnenweise Kohlenstaub und giftige Gase aus und verschmutzen das Meer. In der Stadt formiert sich gegen die rücksichtslose Umweltverschmutzung zunehmend Protest. Denn inzwischen wächst das Bewusstsein, dass Mariupol eigentlich eine städtebauliche Schönheit ist: multiethnische Vielfalt, alte Prachtbauten neben einer Symphonie aus verwitterten Holzhäusern, Verschlägen, Garagen, Durchgängen zu wilden Gärten und Torbögen. Christine Hamel stellt im Breitengrad eine Stadt vor, die sich verändern und neu erfinden will und dabei auf den Widerstand von Oligarchen stößt.

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
radioWissen am Nachmittag

Das Reformjudentum Emanzipation und Aufklärung Chassidismus Die Welt der frommen Mystiker Das Kalenderblatt 4.8.1705 Johann Sebastian Bach prügelt sich auf dem Arnstädter Marktplatz Von Xaver Frühbeis Das Reformjudentum - Emanzipation und Aufklärung Autorin: Daniela Remus / Regie: Christiane Klenz Mit einem festlichen Gottesdienst wurde das imposante dreischiffige Gebäude 1844 im klassizistisch-neogotischen Stil eingeweiht: der Israelitische Tempel in der Hamburger Poolstrasse. Dieser Bau, der mit zwei Türmen und einer prunkvollen Fensterrosette über dem Eingang, architektonisch an eine christliche Kirche erinnerte, war das erste Gebäude weltweit, das als Reformsynagoge erbaut wurde. Wenige Jahre vorher hatten sich Hamburger Juden, unter ihnen auch der Bankier Salomon Heine, der Onkel von Heinrich Heine, zum Israelitischen Tempelverein zusammengeschlossen. Das Ziel dieser liberalen Gruppierung: das Judentum im Geiste der Aufklärung zu reformieren. Anfänglich von heftigen Anfeindungen begleitet, setzte sich die liberale Strömung des Judentums aber dennoch in Deutschland durch. Von hier aus wurde sie in die ganze Welt getragen. Zu Beginn der 1930er Jahre, vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten, fühlten sich viele jüdische Deutsche dem reformierten Judentum zugehörig. Das ist heute anders, die meisten liberalen Juden leben heute in den USA. Chassidismus - die Welt der frommen Mystiker Autorin: Barbara Schneider / Regie: Anja Scheifinger "Gott ist in jedem Ding zu schauen und durch jede reine Tat zu erreichen" - So hat der Religionsphilosoph Martin Buber den Kern des Chassidismus beschrieben. Die Wurzeln der mystisch-religiösen Erweckungsbewegung liegen im Osteuropa des frühen 18. Jahrhunderts. Neben Talmudstudien und der Auseinandersetzung mit jüdischer Mystik versuchen die Anhänger durch Gebete, Lieder und Tänze Gott nahezukommen. In Gleichnissen und Erzählungen, mit Humor und Witz, verbreiten die chassidischen Rabbis ihre Lehren, die sich vor allem an das einfache Volk richten. Seit dem Holocaust existiert der Chassidismus in Europa nicht mehr. Die Chassidim, die vor den Nationalsozialisten fliehen konnten, leben heute vor allem in Israel und New York. Hier haben sie sich in eine abgeschlossene religiöse Welt zurückgezogen. Heute sind die Chassidim, die zum orthodoxen Judentum zählen, vor allem wegen ihrer religiösen Strenge bekannt. Moderation: Gabi Gerlach Redaktion: Bernhard Kastner

16.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

16.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Norbert Joa im Gespräch mit Hans-Jürgen Buchner, Musiker Wiederholung um 22.05 Uhr Seine Klangkunst ist unverwechselbar: Hans-Jürgen Buchner, der Kopf von Haindling, der seine Band nach seinem niederbayerischen Wohnort benannt hat. Querdenken und Tradition sind für ihn nicht Widerspruch, sondern Einklang. Zur Haindling-Doku um 23.30 Uhr im BR Fernsehen wiederholen wir ein Gespräch mit Hans-Jürgen Buchner aus dem Jahr 2015.

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Abend 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
Bayern 2-Playlist

18.30 Uhr
radioMikro

Anna und die wilden Tiere- Zu Besuch bei Delfinen, Pinguinen und Haien im Ozean Ab 7 Jahren Bearbeitet von Tina Gentner Mit Annika Preil BR 2020 Anna taucht ab. Also nein, sie verschwindet nicht, aber heute geht's in den Ozean. Auf Delfin-Suche in Florida in den USA, dann gerät Anna in eine riesige Pinguin-Kolonie in Afrika und zuletzt beweist die Tier-Reporterin richtig viel Mut: Sie traut sich ins Wasser mit einem Hai.

18.53 Uhr
Bayern 2-Betthupferl

Selins Garten Kartoffeln von unten Von Ingrid Kellner Erzählt von Stefan Wilkening Selins Garten (3/5): Kartoffeln von unten Selins große Schwester, ihre abla, nervt Selin, weil sie immer-immer die Größere und Gescheitere ist. Im Garten ist sogar der kleine Maulwurf gescheiter als Selin. Er zaubert sie maulwurfsklein, damit sie nachzuschauen kann, wie groß die Kartoffeln schon sind.

19.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

19.05 Uhr
Zündfunk

Mit Oliver Buschek und Noe Noack

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
Hörspiel

Rettet das Geld Von Inga Helfrich Mit Wiebke Puls und Edmund Telgenkämper Komposition: Rosalie Eberle Realisation: Inga Helfrich BR 2015 Zwei bewaffnete Bankräuber mit Sturzhelmen. Eine Maschinenpistole und ein Revolver. 18 Geiseln. 5.000 Zuschauer. Lösegeldforderung: 2 Millionen DM. Live-Übertragung im Fernsehen. Catering vom besten Feinkostgeschäft der Stadt. Pfiffe für den Ministerpräsidenten. Hobby-Jäger als Scharfschützen der Polizei. Was klingt wie die Zutaten für eine groteske Kriminalkomödie, war am Mittwoch, den 4. August 1971 grausame Realität. Zwei bewaffnete Männer überfallen die Filiale der Deutschen Bank in der Münchner Prinzregentenstraße und verüben den ersten bewaffneten Banküberfall mit Geiselnahme in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Auf ihre Forderungen lässt sich die Kriminalpolizei nur zum Schein ein. Beim Sturmangriff der Polizei sterben eine Geisel und ein Geiselnehmer. Die Tasche mit den zwei Millionen wird noch während der Schießerei sichergestellt. In den Medien wird sowohl in einem bis dahin einzigartigen Spektakel live über das Geschehen berichtet, als auch anschließend die Geschichte bis ins kleinste Detail ausgeschlachtet. Das Hörspiel Rettet das Geld basiert auf dokumentarischem Material und den Befragungen von Beteiligten. Aus ihren teils lakonischen, teils emotionalen Erinnerungen wird eine Erzählung über die Macht und Erotik des Geldes. Zugleich entsteht ein Porträt der Stadt München in den siebziger Jahren. Inga Helfrich, geb. 1966 in Riga, Lettland, Regisseurin, Autorin, Schauspielcoach. Weiteres BR-Hörspiel Ich Wir Ihr Sie (2013, Hörspiel des Monats September).

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
Dossier Politik

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Norbert Joa im Gespräch mit Hans-Jürgen Buchner, Musiker Wiederholung von 16.05 Uhr Seine Klangkunst ist unverwechselbar: Hans-Jürgen Buchner, der Kopf von Haindling, der seine Band nach seinem niederbayerischen Wohnort benannt hat. Querdenken und Tradition sind für ihn nicht Widerspruch, sondern Einklang. Zur Haindling-Doku um 23.30 Uhr im BR Fernsehen wiederholen wir ein Gespräch mit Hans-Jürgen Buchner aus dem Jahr 2015.

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.03 Uhr
Reflexionen

Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 5.8.1789 - Im Berliner Opernhaus wird zum ersten Mal auf Deutsch gesungen

00.10 Uhr
Concerto bavarese

Jan Müller-Wieland: "Der Held der westlichen Welt", Komische Oper (Claudia Rohrbach, Sopran; Viola Zimmermann, Mezzosopran; Andres Reblin, Bass; Gürzenich-Orchester Köln: Markus Stenz); "Eldorado" (Frieder Lang, Tenor; Masha Khotimski, Klavier)

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Franz Schubert: Symphonie Nr. 2 B-Dur (Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken: Marcello Viotti); Maurice Ravel: Klaviertrio a-Moll (Benjamin Engeli, Klavier; Esther Hoppe, Violine; Maximilian Hornung, Violoncello); Carl Maria von Weber: Fagottkonzert F-Dur, op. 75 (Milan Turkovic, Fagott; SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart: Neville Marriner); Johannes Brahms: Sonate e-Moll, op. 38 (Duo Leonore); Wilhelm Friedemann Bach: Symphonie Nr. 2 F-Dur (Akademie für Alte Musik Berlin)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Claude Debussy: "La damoiselle élue" (Sylvia McNair, Sopran; Susan Graham, Mezzosopran; Tanglewood Festival Chorus; Boston Symphony Orchestra: Seiji Ozawa); Ludwig van Beethoven: Streichquartett f-moll, op. 95 (Minetti Quartett); Niels Wilhelm Gade: Noveletten, op. 53 (Münchener Kammerorchester: Hans Stadlmair)

04.58 Uhr
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