Radioprogramm

Bayern 2

Jetzt läuft

Kultur im Gespräch

05.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

05.03 Uhr
BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag

06.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

06.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Morgen Gedanken zum Tag 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung

08.30 Uhr
kulturWelt

09.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

09.05 Uhr
radioWissen

Geschichte der Hygiene Der Kampf gegen Bakterien und Co. Ignaz Philipp Semmelweis Der Retter der Mütter Das Kalenderblatt 29.7.1817 Das Schauspielhaus in Berlin brennt ab: Ballett der fliegenden Perücke Von Xaver Frühbeis Geschichte der Hygiene - der Kampf gegen Bakterien und Co. Autor: Martin Trauner / Regie: Martin Trauner Wann beginnt die Geschichte der Hygiene? Wie so oft: Bei den alten Griechen... Der Arzt Hippokrates etablierte bereits im 5. Jahrhundert vor Christus eine Hygiene, die nicht nur Sauberkeit bedeutete, sondern ein Konzept aus vielen Umweltfaktoren wie Luft, Erde und Wasser bestand. Das alles sollte die "Gesunderhaltung" des Menschen ermöglichen. - Im europäischen Mittelalter ging dieses griechische Denken verloren. Erst in der frühen Neuzeit musste man sich im Zuge der Pestepidemien wieder ernsthafte Gedanken über Hygiene machen. Und die Hygienemaßnahmen jener vergangenen Zeit gleichen in einem Punkt doch sehr denen, die wir aus der Coronakrise heute kennen: Abstand halten, um sich nicht anzustecken. - Im Zuge der "Hygienerevolution" Mitte des 19. Jahrhunderts entdeckte man die Verursacher vieler Krankheiten: Bakterien und Viren. Nun konnte man weitere Schritte tun: Einerseits durch die erhebliche Verbesserung der Sauberkeit, anderseits vor allem durch neue Therapien und Impfungen. Denn auch das gehört zur Hygiene... Ignaz Philipp Semmelweis - der Retter der Mütter Autor: Lukas Grasberger / Regie: Sabine Kienhöfer Ignaz Semmelweis gilt als "Retter der Mütter". Mit einer einfachen wie wirkungsvollen Methode gelang es dem Wiener Frauenarzt Mitte des 19. Jahrhunderts, das gefürchtete Kindbettfieber einzudämmen: Semmelweis ordnete in seiner Geburtshilfe-Abteilung die Handdesinfektion mit Hilfe von Chlorkalk an. Die Fälle von Puerperalsepsis bei Gebärenden sanken daraufhin drastisch. Die Geburtshelfer infizierten die werdenden Mütter kaum mehr - wie zuvor - mit Bakterien. Die Erfolge brachten Ignaz Semmelweis nicht etwa Ruhm - sie stürzten ihn ins Verderben. Mit seinen Erkenntnissen stieß Semmelweis auf Widerstand im medizinischen Establishment. Vertreter der herrschenden Lehrmeinung lehnten seine Theorien zur Entstehung des Kindbettfiebers ab. Ignaz Semmelweis verstrickte sich in Kämpfe mit den wissenschaftlichen Autoritäten seiner Zeit - und verlor. Nach Tobsuchtsanfällen wurde er in eine Nervenklinik eingeliefert, wo er unter ungeklärten Umständen starb. Heute wird Semmelweis nicht nur als Erfinder der Handhygiene anerkannt, sondern auch als Pionier der evidenzbasierten Medizin gewürdigt. Moderation: Birgit Magiera Redaktion: Nicole Ruchlak

10.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

10.05 Uhr
Notizbuch

radioReportage: "Rosa Kuh" - Milch, Joghurt, Eis direkt ab Hof Von Ulrich Detsch Wdh. vom 03.09.2020 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
Tagesgespräch

Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.bayern2.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Mittag

13.30 Uhr
Bayern 2-regionalZeit

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * *

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

14.05 Uhr
kulturLeben

Wiederholung um 20.05 Uhr

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
radioWissen am Nachmittag

Armer Beutelteufel Auf den Spuren von Tasmaniens Nationaltier Die Erde Ein Planet in ständiger Bewegung Das Kalenderblatt 29.7.1817 Das Schauspielhaus in Berlin brennt ab: Ballett der fliegenden Perücke Von Xaver Frühbeis Armer Beutelteufel - auf den Spuren von Tasmaniens Nationaltier Autor: Michael Marek / Regie: Eva Demmelhuber 1642 entdeckte der Niederländer Abel Janszoon Tasman die "Insel unter der Insel" eher zufällig. Heute gilt Tasmanien als Schmelztiegel der Kulturen und als Naturparadies. Typisch sind die Beuteltiere, die es nur auf Tasmanien gibt: darunter Wombats, Wallabys - vor allem aber der vom Aussterben bedrohte "Tasmanische Teufel". Schuld daran ist eine spezielle Krebserkrankung, die ansteckend ist. Wissenschaftler und Wildtier-Experten suchen seit Jahren nach einer Möglichkeit, um die Tiere zu retten. Dazu zählen Zuchtprogramme, Schutzgebiete und Impfstoffe. Das Nationaltier Tasmaniens ist das größte fleischfressende Beuteltier der Welt. Die Erde - ein Planet in ständiger Bewegung Autorin Christiane Neukirch / Regie: Martin Trauner Dass die Erde ein bewegter Planet ist, hat sich noch nicht lange im Bewusstsein ihrer menschlichen Bewohner verankert. Dass sie um die Sonne kreist - das ist seit der früheren Neuzeit bekannt. Doch weit länger, fast fünf weitere Jahrhunderte lang, nahm der Mensch an, dass er zumindest auf der Erde selbst festen Grund und Boden unter den Füßen habe. Erst Ende des 19. Jahrhunderts äußerte der deutsche Geologe Alfred Wegener den Verdacht, dass die Erde auch in sich keineswegs ruht. Er stellte eine kühne Theorie auf: die Kontinente wandern - die Weltkarte ist nicht dauergültig, sie muss immer neu geschrieben werden. Seine Theorie erschütterte viele herkömmliche Ansichten der Geologie, auch jene über die Entstehung der Gebirge. Die Fachwelt schenkte ihm keinen Glauben, und so verschwand seine Theorie der Kontinentalverschiebung in der Schublade. Bis in den 50erjahren des 20. Jahrhunderts die US-Marine eine Entdeckung machte, die seine Thesen wieder interessant machte. Erstsendung: BR 2013 Moderation: Yvonne Maier Redaktion: Bernhard Kastner

16.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

16.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Anja Scheifinger im Gespräch mit Asal Dardan, Kulturwissenschaftlerin Wiederholung um 22.05 Uhr Asal Dardan weiß, wie man sich fremd fühlt. Als Kind kam sie aus Iran nach Deutschland, lebte dann in Schottland, Sardinien und Schweden. Über ihre Wegsuche schrieb sie das Buch: "Betrachtungen einer Barbarin".

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Abend 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
IQ - Wissenschaft und Forschung

Der Mordparagraf 211 StGB Ein Tatbestand im Wandel der Zeit Von Manuel Rauch Eiskalte Killer, die von langer Hand geplant auf ihr wehrloses Opfer einstechen, Pistolenschüsse abfeuern oder zu Gift greifen. Fast jeder hat eine genaue Vorstellung von der schwersten Straftat im deutschen Strafrecht: dem Mord. Schrecken und Faszination gehen gleichermaßen von ihm aus. Abend für Abend zeigen uns Krimis im Fernsehen, wie so ein Mord auszusehen hat: kaltblütig und brutal. Doch wann ist ein Mord ein Mord? Die Antwort auf die Frage stammt aus dem dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte: dem Nationalsozialismus. 1941 verfassen NS-Juristen den Mordparagrafen - so, wie er bis heute unverändert im Deutschen Strafgesetzbuch steht. Nicht nur deshalb steht Paragraf 211 seit Jahrzehnten massiv in der Kritik. Wie zeitgemäß und gerecht ist das deutsche Tötungsstrafrecht heute noch? Und wie lässt sich der 80 Jahre alte Paragraf mit ganz neuen Fällen in Einklang bringen - etwa im Straßenverkehr? Können auch Raser Mörder sein? Redaktion: Thomas Morawetz

18.30 Uhr
radioMikro

Tolle Tiger Von Kathrin Reikowski Häh!? Wie kommt die Kälte in den Kühlschrank Von Olga-Louise Dommel

18.53 Uhr
Bayern 2-Betthupferl

Frau Chapatis Zauberbrille Moglis erste Autofahrt Von Ursel Böhm Erzählt von Pauline Fusban Frau Chapatis Zauberbrille (4/5): Moglis erste Autofahrt Randi will unbedingt ihren Hundewelpen mit zum Ausflug nehmen. Blöd nur, dass kleinen Hunden beim Autofahren oftmals schlecht wird. Dank Frau Chapatis Zauberbrille gelingt es Randi, das schlimmste Übel abzuwenden.

19.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

19.05 Uhr
Zündfunk

Mit Franziska Eder und Roderich Fabian

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
kulturLeben

Wiederholung von 14.05 Uhr

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
radioTexte am Donnerstag

Nach oben buckeln, nach unten treten - Diederich Heßling ist fies, feige und rücksichtslos. "Der Untertan" ist Heinrich Manns scharfsinniger Blick auf das, was jeden autoritären Laden zusammenhält. Zum 150. Geburtstag des Schriftstellers fast ungekürzt: 19 Stunden Lesung mit Hans Korte Redaktion und Moderation: Judith Heitkamp Nach oben buckeln, nach unten treten - Heinrich Manns Roman ist eine großartige Reise in die Gesellschaft des Kaiserreichs, aber der Typus "Diederich Heßling" war leider nicht nur unter Wilhelm I. und II. vertreten. Genial Manns Beschreibung der Persönlichkeit, die autoritäre Systeme am Laufen hält - und schmerzlich wahr seine psychologische Hellsichtigkeit. Wer heute von Diederich lese, denke an Donald Trump, nämlich den Untertan an der Macht, schrieb die Wochenzeitung "Die Zeit". Und so war "Der Untertan" seit Entstehen (ab 1906) und Erscheinen (als zusammenhängender Roman 1918, der Vorabdruck wurde nach dem Ausbruch des ersten Weltkriegs unterbrochen) immer schon "aktuell wie nie". "Ein weiches Kind", mit Schlägen zugerichtet, lernt Diederich schnell, wie ein erfolgreicher deutscher Mann sein muss: schneidig, rücksichtslos und von "namenloser Zivilfeigheit" (Tucholsky). Befehlen und Gehorchen lernt er in Schule, Studentenverbindung und in Liebessachen, dem Militär und dem Kaiser gilt seine Bewunderung, Dienst leisten will er aber lieber nicht. Als Fabrikchef macht er liberalen Gedanken und nicht blonden Elementen den Garaus, wo's nur geht. Ein Jahrhundertroman, unterhaltsam, erschütternd und klug, im Jahr des 150. Geburtstags Heinrich Manns fast ungekürzt zu hören in der klassischen Lesung auf Bayern 2 und als BR-Podcast, 19 Stunden in einer historischen Aufnahme mit Hans Korte (NDR 1991, Bearbeitung für Podcast BR 2021). Moderation und Redaktion: Judith Heitkamp

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Anja Scheifinger im Gespräch mit Asal Dardan, Kulturwissenschaftlerin Wiederholung von 16.05 Uhr Asal Dardan weiß, wie man sich fremd fühlt. Als Kind kam sie aus Iran nach Deutschland, lebte dann in Schottland, Sardinien und Schweden. Über ihre Wegsuche schrieb sie das Buch: "Betrachtungen einer Barbarin".

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

Die Musik von Morgen

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.03 Uhr
Reflexionen

Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 30.7.1808 - Erste protestantische Gemeinde im katholischen München

00.10 Uhr
Concerto bavarese

Rudi Knabl: Drei Lieder nach Gedichten von Hans Arp (Martin Danes, Bariton; Masha Khotimski, Klavier); Wolfgang Lackerschmidt: "Steinklang" (Sebastian Hausl, Steinharfe; Susan Aboul-Hana, Gramorimba; Tobias Niederreiner, Steingong); Karl Kraft: Sonate d-Moll, op. 39 (Erich Keller, Violine; Elisabeth Schwarz, Klavier); Eberhard Kraus: "Contrapuncti Dodecaphonici II" (Eberhard Kraus, Orgel); Frank Michael Beyer: Violakonzert (Antoine Tamestit, Viola; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Georg Schmöhe); Gustav Meyer: Aus "Kleine Suite" (Stefan Schilli, Oboe; Dieter Salewski, Oboe d'amore; Marie-Lise Schüpbach, Englischhorn)

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Louis Spohr: Concertante A-Dur, op. 48 (Ulf Hoelscher, Gunhild Hoelscher, Violine; Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin: Christian Fröhlich); Julius Reubke: Große Sonate b-Moll (Till Fellner, Klavier); Saverio Mercadante: Flötenkonzert Nr. 4 G-Dur (Sinfonia Finlandia, Flöte und Leitung: Patrick Gallois); Ludwig van Beethoven: Streichquartett D-Dur, op. 18, Nr. 3 (Tokyo String Quartet); César Franck: Symphonische Variationen (Philippe Entremont, Klavier; Philharmonia Orchestra: Charles Dutoit)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Charles Avison: Konzert Nr. 12 D-Dur (Café Zimmermann); Giuseppe Verdi: "Don Carlo", Introduktion und Szene des Philipp aus dem 3. Akt (Matti Salminen, Bass; Münchner Rundfunkorchester: Toshiyuki Kamioka); Heinrich Hofmann: Serenade D-Dur, op. 65 (Berolina Ensemble)

04.58 Uhr
Impressum