Webradio und Livestream

Spezialtipp

Thees Uhlmann

Bild: RB/Ingo Pertramer

Mittwoch, 20:00 Uhr Bremen Zwei

Club100-Konzerte

Thees Uhlmann

Das ARD Radiofestival 2021 unter der Federführung des WDR bietet bundesweit vom 26. Juni bis 17. September täglich ab 20.00 Uhr allerbeste Sommer-Radio-Unterhaltung aus neun ARD- Kulturprogrammen und ganz Europa.

Tagestipp

Heute, 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

wing.suit Von Lisa Sommerfeldt Regie: Matthias Kapohl Mit: Lou Strenger, Nikolaus Bender, Maike Jüttendonk, Justus Maier, Fiona Metscher, Flora Berg, Juri Schremmer Komposition: Sicker Man Ton und Technik: Gertrud Glosemeyer, Jeanette Wirtz-Fabian Produktion: WDR 2020 Länge: 53"20 Marie und Florian, verheiratet, zwei Kinder, wohlsituiert, geben nach außen hin ein wunderbares Paar ab. Aber beide sind in ihren festgefahrenen Rollen nicht glücklich. Als Marie erkrankt, bricht die fragile Konstruktion ihrer Beziehung zusammen. Es gab bessere Zeiten. Schon lange besteht ihr Zusammenleben vor allem aus einem Labyrinth von Missverständnissen, Schuldzuweisungen und hohen Erwartungen. Marie beklagt ihre Hausfrauenrolle, Florian lebt seine Karriere als erfolgreicher Anwalt aus, hat sich das Familienleben aber auch ganz anders vorgestellt. Wirklich nah fühlt er sich seiner Familie nur beim Basejumping mit dem Wingsuit. Er beginnt eine Affäre mit der labilen Lena und verspricht, seine Frau zu verlassen. Doch dann erkrankt Marie schwer, eine Trennung kommt kaum mehr in Frage. Die Figuren befinden sich im freien Fall. Auf der Suche nach einem Lebensentwurf, der allen gerecht wird, scheinen sie zwischen ausschließlich falschen Optionen gefangen. Lisa Sommerfeldt, geboren 1976 in München, Autorin, Schauspielerin. Nach Engagements an Theatern Film- und Fernsehrollen, Rundfunksprecherin. Schreibt Theaterstücke (u.a. "Der Augenblick", "Cinderella Paraphrase") und Hörspiele ("Dorfdisco", WDR 2018). 2017 Stipendium der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur im Künstlerhaus Edenkoben, 2020 Arbeitsstipendium des Landes NRW. 2021 wurde ihr Theaterstück "Mädchen mit Hutschachtel" an der Badischen Landesbühne uraufgeführt. wing.suit

Konzerttipp

Heute, 14:05 Uhr Ö1

Das Ö1 Konzert

Wiener Symphoniker, Dirigent: Jukka-Pekka Saraste; Elisabeth Leonskaja, Klavier. Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester Es-Dur KV 271, "Jeunehomme" * Jean Sibelius: Symphonie Nr. 3 C-Dur op. 52 (aufgenommen am 3. Juli im Großen Konzerthaussaal Wien in 5.1 Surround Sound). Präsentation: Stephanie Maderthaner Swjatoslaw Richter förderte sie, sie fordert ihr Publikum: Elisabeth Leonskaja, die jüngst ihren 75. Geburtstag feierte, ist seit Jahrzehnten eine gefragte Fixgröße der Tastenkunst. Ihre immer aufs Neue faszinierenden, frischen Ausdeutungen der kanonischen Meisterwerke machten sie zu einem internationalen Publikumsliebling und führten zu zahlreichen Auszeichnungen. Unter diesen befanden sich so angesehene Preise wie etwa der "International Classical Music Award" für ihr Lebenswerk sowie der OPUS Klassik. Ihrer Fangemeinde macht sie ein besonderes Geschenk: Die Pianistin entdeckt mit den Wiener Symphonikern "eines der größten Weltwunder" (Alfred Brendel), Mozarts "Jeunehomme"-Konzert, neu. (Wiener Konzerthaus)

Hörspieltipp

Heute, 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Was man von hier aus sehen kann (3/4) Von Mariana Leky Traurig-schönes Feel-Good-Stück Bearbeitung: Petra Feldhoff und Mariana Leky Komposition: Mike Herting

Featuretipp

Heute, 09:30 Uhr Ö1

Radiokolleg - Sehnsuchtsort Kleingarten

Vom Nahrungsmittellieferant zum Spekulationsobjekt (3), Gestaltung: Kim Shirin Cupal Man kennt ihn hierzulande vor allem als Kleingarten aber auch als Schreber- oder Heimgarten oder gar als Parzelle ist er den Menschen ein Begriff. All diese Namen beschreiben das Gleiche: ein Stück eigenes Grün, eingezäunt und seit jeher von Kleingartenvereinen verwaltet. Eine besondere Rolle spielen diese Anlagen vor allem in Wien, wo sie längst als eingesessene Institution gelten. Hier gibt es heute über 26.800 Kleingärtner/innen, organisiert in 247 Vereinen. Der Großteil dieser Menschen lebt bereits dauerhaft in den heute mit Einfamilienhäusern versehenen Siedlungen, während eine immer kleiner werdende Gruppe nach wie vor an alten Beeten, Obstbäumen und Holzhütterln festhält. Die Geschichte des Kleingartenwesens ist lang, bunt und vielfältig und vor allem ist sie noch lange nicht am Ende. Es waren einstige Größen, wie der Krankenpfleger und Naturheilkundler Florian Berndl - Schöpfer des Gänsehäufels - die nach und nach die Kleingartenidee in Wien verwirklichten. Mit seinem "Neu-Brasilien" war er einer der ersten, der die Städter durch das Arbeiten im Garten zu einer natürlichen Lebensweise zurückführen wollte. Auch der 1882 in Wien geborene Nationalökonom, Arbeiter- und Volksbildner Otto Neurath gilt als maßgeblicher Mitgestalter der Bewegung. Er gründete 1920 den Österreichischen Verband für Siedlungs- und Kleingartenwesen, um die in Wien herrschenden Wohnungsknappheit und die Not der Siedler zu lindern, die Stadtplanung als Integration von Interessen von oben und unten voranzubringen und um Ordnung in die chaosähnliche Baubewegung bringen zu können. Eine wesentliche Rolle spielte dabei auch die Architektur Ikone Margarete Schüttte-Lihotzky, die 1920 erfolgreich die Zukunft des Wohnens in den Vorstädten propagierte und mit den von ihr entworfenen Notunterkünften, Inneneinrichtungen und Kernhäusern in die Geschichte eingehen sollte. Ein Radiokolleg von den Anfängen, über zur Gegenwart und hin zur Zukunft: Der Kleingarten als einstiger Kinderspielplatz, über zum wichtigsten Nahrungslieferanten für hungernde Städter, bis hin zum begehrten Spekulationsobjekt. Zudem erfahren wir, wie es um die Grünflächen in der Zukunft bestellt ist, welche Rollen sie in einer sich immer stärker erhitzenden Stadt spielen werden und ob weiterhin ein jeder ein Recht auf seinen eigenen kleinen Garten haben wird.

Podcast

Deutschlandfunk

Nachrichten vom 04.08.2021, 01:00 Uhr

Autor: Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion Sendung: Nachrichten

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Hörspiel-Download

NDR

Kritik der mörderischen Vernunft (1/2)

Hörspiel nach dem gleichnamigen Roman von Jens Johler. Ein bekannter Wissenschaftler wird ermordet. Der erste Verdacht fällt auf radikale Tierschützer, denn der tote Hirnforscher hatte mit Affen experimentiert. Doch der Berliner Wissenschaftsjournalist Troller weiß mehr als die Polizei. Der Mörder, der sich "Kant" nennt, hat ihn persönlich kontaktiert. Gemeinsam mit der Kriminalreporterin Jane kommt Troller einem Mann auf die Spur, der den freien Willen des Menschen bedroht sieht - und töten wird, um ihn zu bewahren. Ein hochaktueller Thriller, der die Leistungen der modernen Hirnforschung mit Immanuel Kants Philosophie kritisch hinterfragt. Mit Felix von Manteuffel (Erzähler), Anne Weber (Erzählerin), Stephan Schad (Troller), Ulrike C. Tscharre (Jane), Achim Buch (Graf), Anne Moll (Leonie), u .a. Komposition: Tilman Ehrhorn. Bearbeitung: Hilke Veth. Regie: Sven Stricker. Regieassistenz: Ilka Bartels. Redaktion: Susanne Hoffmann. Produk

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