Tagestipps im Radio

Tagestipps

Freitag 18:00 Uhr HR2

Der Tag

Keep smiling! Der Tag der Zuversicht Immer schön positiv denken! Echt jetzt? Wie soll das denn gehen in Zeiten von Krieg, Klimakrise und in einer Gesellschaft, in der sich Hass und Aggression ausbreitet? Vielleicht, wenn wir nicht nur auf die schlechten Nachrichten schauen, unsere Erfolge würdigen und uns freuen auf das, was noch kommt.

Freitag 19:00 Uhr radio3

ARD Radio Tatort

Shikimicki Von Dominik Bernet Near Future Krimi im Alpenstaat. Laura Martinis Kampf gegen den Überwachungsstaat geht weiter. Ein Whistleblower führt sie ins Epizentrum der Macht. In der Metropole Zürich herrscht das SHI, hochgerüstet mit der neuesten Generation KI. Hilfssheriff Emil hält im Outlog verzweifelt die Stellung. Selbst wenn das SHI (Swiss Health Institute) das Gegenteil behauptet: Auch im Jahr 2056 gibt es noch Morde in der Schweiz! Um dies zu beweisen, reist die Lodge Betreiberin und Ex Kommissarin Laura Martini vom Outlog ins überhitzte Zürich. Unterstützt von ihrem «Hilfssheriff» Emil und ihrer Stammgästin Regine will sie dort einen SHI Whistleblower befragen. Doch der wird vor ihren Augen von einem herabfallenden Klimaanlagenkompressor erschlagen. Ein grotesker Unfall? Ein eskalierter Streit um notorisch knappen Wohnraum im ruppigen Zürcher «Underground»? Oder eine explizite Warnung an Laura von ihrem Ex Chef Luzi Kalberer, der jetzt das SHI, Herzstück des Überwachungsstaates, leitet? Durch Hinweise aus den «Albedo Files» führen Lauras Ermittlungen nicht nur in die stickigen Niederungen des Zürcher Prekariats, sondern auch in die wohltemperierte und elitäre Parallelwelt der im wörtlichen Sinne «oberen Zehntausend», denen - zu Lauras Überraschung - auch Regine angehört. Dort regiert nicht nur Geld, sondern auch und vor allem künstliche Intelligenz. Und die scheint Laura nicht besonders wohlgesonnen zu sein... Mit: Karin Pfammatter (Laura), Julian A. Schneider (Emil), Marie Löcker (Regine), Annika Meier (Hanna), Thomas Sarbacher (Luzi), Andri Schenardi (Albedo), Sabrina Amali (Kiki/ Drohnen), Alexander M. Schmidt (Lidwetzky), Sabina Deutsch (Amalia), Kilian Land (RoboCop/ RoboRoll/ Polizist), Néisha da Silva (Bulu), Michael Schertenleib (Smolk) Tontechnik: Tom Willen Regieassistenz: Nora Osagiobare Dramaturgie: Susanne Janson Regie: Mark Ginzler

Freitag 19:10 Uhr RadioEINS

Polkaholix

"Rock"n"Roll & Punk & Ska are really just Polka!" Verkünden Polkaholix - und es scheint was dran zu sein, immerhin ist die Berliner Rasselbande seit über zwei Jahrzehnten im Zeichen des Zweivierteltakts unterwegs und erfreut sich großer Beliebtheit.

Freitag 20:00 Uhr SRF 2 Kultur

Passage

Gefährliche Freundschaften - im Hungern nicht allein Auf Multimedia-Plattformen greift ein gefährliches Phänomen um sich: gemeinsames Hungern um die Wette. In sogenannten «ProAna»- und «ProMia»-Gruppenchats werden Essstörungen wie Anorexie und Bulimie nicht nur gefördert, sondern als Möglichkeit, Disziplin und Selbstkontrolle auszuüben, verherrlicht.

Freitag 20:03 Uhr SRF 1

Hörspiel

«Grauen»: zwei neue Folgen Es ist wieder Vollmondnacht, und die vier alten Freunde Besim, Steffi, Phil und Zoey versammeln sich ums Lagerfeuer - und erzählen Gruselgeschichten.

Freitag 20:05 Uhr Deutschlandfunk

Das Feature

Ruth, Robert, René Eine Künstlerfamilie in Ostberlin Von Ulrike Bajohr Regie: Fabian von Freier Produktion: Deutschlandfunk 2019 Renés Haare sind zu lang. Sein Vater Robert muss zum Schuldirektor. Roberts Haare sind noch länger. Der Direktor gibt auf: Künstler! Narrenfreiheit! So einfach ist das nicht, sagt Ruth und dichtet: "Ich will was ich will aber was ich will kann ich nicht." Ruth, René und Robert wollen gute Staatsbürger sein. Und frei in dem, was sie tun. Robert Rehfeldt starb, ehe er daheim Anerkennung fand. Draußen, in der Kunstwelt, war er mit seiner Mail Art längst berühmt. René Rehfeldt lernte bei seinem Vater die grafischen Techniken. Er leitet heute die Druckwerkstatt an der Universität der Künste Berlin. Es ist die Hochschule, an der Robert Anfang der 1950er-Jahre studierte, bevor er in den Osten der Stadt ging - weil ein Künstler im Westen noch schlechter lebte. Im Osten traf er Ruth Wolf, schön, still und eigensinnig. Sie hütete das Kind, assistierte dem Mann, verdiente da und dort etwas dazu, malte - und kreierte die "typewritings". 2017 fand sie sich mit ihrer Schreibmaschinenkunst auf der documenta wieder. 27 Jahre nachdem sie damit aufgehört hatte. Niemand hatte mehr an ihren Durchbruch geglaubt, am wenigsten sie selbst. Ruth, Robert, René Hören 54:26Hören 54:26

Freitag 21:00 Uhr SRF 2 Kultur

Jazz Collection

David Sanborn, mit Stefan Meister David Sanborn ist tot. Der Vater des Pop-Saxophons prägte mit seinem Sound Generationen von Saxophonistinnen und Saxophonisten und antwortete auf die Frage, wann er diesen Sound denn gefunden habe mit: Tomorrow.

Freitag 21:00 Uhr Radio Blau

Dubnight Radioshow

Dub, Dubstep, Jungle und Drum & Bass, aber wir vergessen dabei nicht unsere Roots. vierwöchentlich

Freitag 21:05 Uhr Deutschlandfunk

On Stage

Zeitgenössisch alt Das Duo Hat Fitz Cara Aufnahme vom 15.5.2016 beim Bluesfestival Schöppingen Am Mikrofon: Tim Schauen Der australische Bluesmusiker Hat Fitz lernte während einer Europatournee die Irin Cara Robinson kennen, die u.a. für Jamiroquai und Rihanna gesungen hatte, seitdem sind sie auch musikalisch ein Paar. Er an der (Slide-)Gitarre, sie spielt Schlagzeug, Waschbrett oder Flöte; beide singen. Und mit diesen vermeintlich einfachen Mitteln schaffen die beiden ebenso verblüffende wie berührende Musikmomente. Etwa im Song, der das "Gefühl nach dem Regen beschreibt, wenn das Gras weiter wächs und der Kreislauf des Lebens sich weiterdreht", wie Cara Robinson sagt. Und Hat Fitz schließt daraufhin die Augen und spielt - in sich gekehrt wirkend aber mit großer Empathie - dieses so einfach, aber wunderschöne Riff auf seiner Gitarre. Eine skurrile, höchst spannende Mischung von australischem Blues und irisch-amerikanischer Rootsmusik.

Samstag 00:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Lange Nacht

Das große Sterben für die Freiheit Eine Lange Nacht zum D-Day vor 80 Jahren Von Peter Kaiser Regie: Beate Ziegs (Wdh. v. 01./02.06.2019) In der "Operation Overlord" setzten in der Nacht vom 5. auf den 6. Juni 1944 mehr als 1000 Kriegsschiffe, 3.100 Landungsboote, unterstützt von 7500 Flugzeugen, mit insgesamt mehr als 150.000 US-amerikanischen, britischen und kanadischen Soldaten vom Ärmelkanal zur Küste der Normandie über. Ziel dieser, noch heute in der Weltgeschichte größten Streitmacht, war der sogenannte "Atlantikwall" der deutschen Wehrmacht. Über eine Länge von 2685 Kilometern sollte dieser "Gürtel aus Bollwerken" (Adolf Hitler), bestehend aus insgesamt 8119 Bunkern, das "Deutsche Reich" an der Atlantikküste vor Angreifern schützen. Doch die Nazi-Bollwerke hielten dem Angriff der alliierten Streitkräfte keine 24 Stunden stand. Mit einem blutigen Preis. Auf beiden Seiten fielen an diesem Tag mehr als 20.000 Männer, manche noch fast Kinder. Der "D-Day", wie der Tag in den Geschichtsbüchern später bezeichnet werden sollte - eröffnete zur Ostfront eine zweite Front, die Westfront. Das Ende des Nazireiches zwischen diesen zwei Fronten hatte am 6. Juni 1944 begonnen. Heute wird dieser gewaltigen Schlacht an der normannischen Küste in den Museen an den Landungsstränden wie etwa Utah Beach, Omaha Beach oder Juno Beach unterschiedlich gedacht. Stehen im Landungsmuseum der Juno Beach die Frauen inmitten der Kampfhandlungen, im sogenannten "Frauen-D-Day", im Mittelpunkt einer Ausstellung, so sind andere Museen etwa um die Wehrmachtsbunker gebaut worden, zum Teil noch mit den originalen Geschützen. Und es gibt überall geführte "Battlefield-Tours", Schlachtfeldtouren an der "HKL", der Hauptkampflinie. Das Gedenken an das große Sterben für die Freiheit Europas vor 80 Jahren erscheint heute eher als ein großes Geschäft.

Samstag 01:05 Uhr Deutschlandfunk

Jazz Live

Maximale Intensität Marta Warelis beim J.O.E.-Festival Essen Aufnahmen vom 15.2.2024 aus der Zeche Carl in Essen Am Mikrofon: Thomas Loewner (Wdh.)

Donnerstag Samstag