Hörspiele im Radio

Hörspiele

Mittwoch 20:00 Uhr NDR kultur

Hörspiel

Dschinns (1/2) Nach dem gleichnamigen Roman von Fatma Aydemir basierend auf einer Theaterfassung von Selen Kara Komposition: Schneider TM (Dirk Dresselhaus) Hörspieleinrichtung und Regie: Florian Fischer Mit Siir Eloglu, Vedat Erincin, Aysima Ergün, Bettina Stucky, Caner Sunar, Hassan Akkouch, Soma Pysall, Asdtrid Meyerfeldt, Tilman Strau u.a. NDR 2024 Dreißig Jahre hat Hüseyin Yilmaz in Deutschland hart gearbeitet. Er kam als Gastarbeiter aus der Türkei. Und nun erfüllt er sich endlich seinen Traum: eine Eigentumswohnung in Istanbul. Nur um am Tag seines Einzugs an einem Herzinfarkt zu sterben. Zur Beerdigung reist ihm seine Familie aus Deutschland nach: seine Kinder Ümit, Peri, Sevda, Hakan und seine Frau Emine. Fatma Aydemir nimmt uns mit auf eine Zeitreise in die 1990er Jahre. Sie erzählt von sechs grundverschiedenen Menschen, die zufällig miteinander verwandt und doch untrennbar verbunden sind. Alle haben sie ihr eigenes Gepäck dabei: Geheimnisse, Wünsche, Wunden. Davon berichtet uns eine Stimme, ein Schatten, ein Dschinn, der die Familie Yilmaz immer begleitet, umkreist und auch ihre dunklen Geschichten kennt. Ab 14. Juni in der ARD Audiothek. 20:00 - 20:03 Uhr Nachrichten, Wetter Hörspiel

Mittwoch 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

Woanders Ein Hörspiel in Auseinandersetzung mit Texten von Thomas Brasch Von Diana Näcke, Masha Qrella und Christina Runge Regie: die Autorinnen Mit: Masha Qrella Komposition: Masha Qrella Musik: Andreas Bonkowski, Chris Imler, Masha Qrella Gäste: Andreas Spechtl, Tarwater Ton und Technik: Alexander Brennecke und Gunda Herke Dramaturgie: Barbara Gerland Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020 Länge: 50"26 "Bleiben wo ich nie gewesen bin" - aus Thomas Braschs Lyrik werden Lieder. Masha Qrella und ihre Mitmusikerinnen kreieren ein Musikprogramm aus Interviews, Gedichten, Materialskizzen und Proberaum-Mitschnitten. "Wer sind wir eigentlich noch?", fragte der Schriftsteller Thomas Brasch, und Masha Qrella singt diese Zeilen. Sie und ihre Mitmusikerinnen machen Braschs Lyrik zu Songtexten. Im musikalischen Zwiegespräch folgen sie seinem Beispiel, sich mit der Welt und der eigenen Existenz in ihr auseinanderzusetzen. In Versatzstücken aus Interviews, Gedichten, Materialskizzen und Proberaum-Mitschnitten entsteht ein musikalisches Hörspiel, das von der Einsamkeit als politischem Moment erzählt und zugleich vom fortwährenden Versuch, sich Vereinnahmungen zu entziehen. Das Hörspiel legt auch einen Arbeitsprozess offen, der versucht, "das Ungeheuerliche erst mal zu denken" und den Raum zu schaffen, den Thomas Brasch als "Bleiben wo ich nie gewesen bin" herbeigesehnt hat. "Woanders" war Hörspiel des Monats Februar 2021. Diana Näcke, Dokumentarfilmerin, Autorin, Videokünstlerin. Ihre Filme "Meine Freiheit, Deine Freiheit" (2012) und "Die Geister, die mich riefen" (2016) liefen erfolgreich auf internationalen Festivals, in deutschen Kinos und wurden mehrfach ausgezeichnet. Derzeit arbeitet sie an ihrem dritten Film "The Fish knows everything". Sie ist außerdem als Autorin für das Fernsehen tätig und kollaboriert als Videokünstlerin mit Musikern, Performancegruppen und bildenden Künstlern. Masha Qrella, Musikerin, Songwriterin, Produzentin. Mitbegründerin der Berliner Instrumentalbands Mina und Contriva. 2002 veröffentlichte sie ihr erstes Solo-Album "Luck". Es folgten vier weitere Veröffentlichungen, diverse künstlerische Kooperationen, Singles, Samplerbeiträge und Konzerttouren in Europa, den USA und Japan. Als Filmmusikerin arbeitete sie u.a. mit Regisseuren wie Carsten Fiebeler, Andreas Arnstedt, Diana Näcke und Monika Treut. Als Theatermusikerin ist sie an Produktionen des deutsch-britischen Künstlerkollektivs Gob Squad und des Theaterregisseurs Stefan Pucher beteiligt. Im Auftrag des HAU Hebbel am Ufer vertonte sie Texte von Heiner Müller (2016) und Einar Schleef (2019). Qrellas eigeninitiierte Auseinandersetzung mit Texten von Thomas Brasch führte zu ihrer ersten eigenen Produktion "WOANDERS" - einer Arbeit an der Schnittstelle von Konzert, performativem Textraum und Installation (Uraufführung am HAU Hebbel am Ufer im Dezember 2019). Zuletzt: Komposition und Livemusik für das Theaterstück "Etwas Besseres als den Tod finden wir überall" (Staatstheater Kassel 2022), das sie derzeit mit Diana Näcke als Hörspiel für den Deutschlandfunk bearbeitet. Christina Runge, Dramaturgin, Produzentin. Seit 2006 Mitwirkung an Projekten in den Bereichen Performance, Theater und Installation u.a. mit dem deutsch-britischen Künstlerkollektiv Gob Squad, Interrobang, Schorsch Kamerun und Masha Qrella, zudem Programmkonzeptionen in Kooperation u.a. mit der Akademie der Wissenschaften Berlin, dem HAU Hebbel am Ufer und der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Gemeinsam mit Andreas Kebelmann realisierte sie das Radio-Feature "Was uns bleibt, sind Möglichkeiten" (NDR 2014). Hörspiel: Einsamkeit als politisches Moment Woanders

Donnerstag 00:00 Uhr Radio CORAX

IKL - Im Kopf Lokalisation

Realität und Wirklichkeit konstruiert sich im Kopf ebenso wie Irrsinn und Wahn. Der Kopf ist noch viel mehr: Alles was ist, was mensch aber nicht wahrnehmen kann, ist nicht. Im Kopf verknüpfen sich Geräusche mit Bildern. Es konstruieren sich anhand des Wahrgenommenen Wirklichkeiten und eigene Welten. Hörspiele sind ein Beispiel dafür. Und Hörspiele, Hörbücher, Mitschnitte von Wortlastigem gibt es in jeder IKL Sendung zu hören. Und dank Kopf eben auch um dies alles zu fühlen, zu schmecken, zu riechen, zu hören oder vielleicht auch nur um diesen nur weiter zu verwirren. "IKL kann immer dann auftreten, wenn die Schallreize so geartet sind, dass sie keiner möglichen außerhalb des Kopfes befindlichen Schallquelle zugeordnet werden können und/oder eine Adaption auf einen Raum und mögliche in diesem befindliche Schallquellen nicht stattgefunden hat; wenn also der Hörer von einer Schallquelle und ihrer Situation sozusagen überrascht wird." (wiki) IKL-Website

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