Features im Radio

Features

Dienstag 09:05 Uhr Ö1

Radiokolleg - "Let"s talk about Sex"

Das meist besprochene Tabu der Welt (2). Gestaltung: Christa Nebenführ Egal ob es sich um Romane, Filme, Serien, Magazine, Werbeplakate oder Social Media handelt, sexuelle Inhalte sind allgegenwärtig. Unterschwellige Botschaften sollen zum Kauf von Produkten anregen, pornographische Inhalte die Lust der Betrachtenden wecken oder steigern, und Bücher, Broschüren und Blogs Informationen liefern. Hat sich die gesellschaftliche Sicht auf Sexualität verändert? Aktuell werden in der Sexualwissenschaft vier Hauptfunktionen unterschieden: Die menschliche Sexualität dient der Fortpflanzung, sie ist ein Bindungsfaktor in Beziehungen, sie spendet Lust und sie spielt eine identitätsstiftende Rolle. Keines dieser Felder kann aus dem kulturellen Kontext herausgelöst werden. Mit der breiten Verfügbarkeit von Social Media und dem Aufbrechen des binären Codes der gegengeschlechtlichen Zweierbeziehung ist der Aspekt der sexuellen Identität in den Vordergrund gerückt. Expert/innen konstatieren einen Trend, Sexualität nicht mehr als etwas grundlegend Existenzielles und Dramatisch-Dämonisches zu begreifen, sondern als ein Element des Wohlbefindens. Hieß es bei den Großeltern der Boomer-Generation noch: "Das Gestohlene ist ja doch das Schönste", scheint die Lust am Tabubruch nicht mehr ins Gewicht zu fallen. Sex hat seine Anrüchigkeit verloren. Wie offen gestaltet sich im Licht dieses Paradigmenwechsels der persönliche Austausch über Sexualität? Welche Auswirkungen hat der Dialog? Eine sexuelle Begegnung ist im Idealfall ein Akt gelungener Kommunikation. Christa Nebenführ hat Menschen verschiedener Generationen und sexueller Orientierungen, Therapeut/innen, Buchautor/innen, Social Media User/innen und Dientleister/innen zur Kommunikation über Sex befragt und sich in Medien und Fachpublikationen kundig gemacht.

Dienstag 09:05 Uhr Bayern 2

radioWissen

Die Postmoderne Spiel mit der literarischen Tradition Heinz G. Konsalik Erfolg mit der Masse Das Kalenderblatt 27.7.1983 Madonnas erstes Album Von Silke Wolfrum Die Postmoderne - Spiel mit der literarischen Tradition Autorin: Katharina Hübel / Regie: Martin Trauner Wie können Schriftsteller nach einer Ära voller intellektueller Innovation und sich gegenseitig überbietender Neuerungen überhaupt noch schreiben? Sind sie nicht zur Fantasielosigkeit verdammt angesichts dieser erdrückend genialen literarischen Vorgänger? Die Moderne hat eine Vielzahl prägender Autoren hervorgebracht, die bis heute nachwirken - was kann nach ihnen noch kommen? Die Postmoderne beantwortet diese Fragen. In den Fußstapfen ihrer literarischen Vorbilder findet sie zu einer ganz eigenen Spielfreude mit literarischer Tradition, zu fantastischer Kreation, zu massenwirksamen Texten, die ganz auf den Leser setzen und ihn sogar mit einbeziehen wie beispielsweise bei Walter Moers. Sein minutiös ausgestalteter Literaturkontinent Zamonien wird nicht nur im Internet lexikalisch aufgearbeitet, die Moers-Fans beliefern ihn sogar noch mit Ideen. Auch Michael Ende setzt in seiner "Unendlichen Geschichte" ganz darauf, dass die Leser den Text zu einem unsterblichen Kunstwerk machen. Wie mit Patrick Süskinds "Das Parfum" - der erste postmoderne Roman im deutschsprachigen Raum - ein ganz neues Denken über Literatur einsetzte und welche Philosophen dafür Wegbereiter waren, analysieren zwei Zeitgenossen: Professor Hans Ulrich Gumbrecht und Dr. Uwe Wittstock. Heinz G. Konsalik - Erfolg mit der Masse Autoren: Rolf Cantzen und Michael Reitz / Regie: Frank Halbach Über 150 Romane, Auflage mehr als 85 Millionen, in mehr als 45 Sprachen übersetzt - in der Literaturkritik galt und gilt Heinz G. Konsalik (1921-1999) als Trivialautor, für seine Leser und Leserinnen war er schlicht der Superstar. Sein Selbstverständnis: "Ich bin eine Ware wie Omo oder Persil." Dieses Produkt verkaufte sich erfolgreich durch die Selbsterfindung als ehemaliger Kriegsberichterstatter, Kriegsverwundeter und Gestapo-Mitarbeiter. Sein Geburtsdatum passte er dieser Fake-Biographie an. Konsalik begann mit Komödien, Liebesgeschichten und Krimis. Erfolgreich wurde er mit "Der Arzt von Stalingrad", einem, wie Konsalik reklamierte, "Tatsachenroman". Seine Helden hier und in zahlreichen anderen Kriegsromanen: warmherzige Stabsärzte, unschuldig-hilfsbereite Landser. Die Gegenspieler: "schlitzäugige" Russen, leidenschaftlich und brutal, einige mit "russischer Seele". Konsalik spiegelte in seinen Romanen die rassistischen, sexistischen Klischees zunächst des Kalten Krieges, dann der 1970er und 1980er Jahre. Während ihn die Literaturwissenschaft ignorierte oder über die Zahl seiner Ghostwriter spekulierte und ihn die Literaturkritik verdammte, blieben ihm prominente Freunde - etwa Willy Millowitsch - und sein Lesepublikum treu. In seinen zahlreichen Tourneen hielt er ebenso Kontakt mit seinen Lesern und Leserinnen wie in publizierten Briefwechseln. Die Kundenrezensionen von Online-Buchhändlern zeigen: Konsaliks Bücher werden gelesen und geliebt. Moderation: Christian Schuler Redaktion: Andrea Bräu

Dienstag 09:30 Uhr Ö1

Radiokolleg - Der optimistische Nihilist Paul Watzlawick

"Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst" (2). Gestaltung: Andreas Maurer Seine Buchtitel gleichen Werbeslogans, sein Statement "Man kann nicht nicht kommunizieren" hat bis heute Gültigkeit. Paul Watzlawick (1921-2007) war Philosoph, Psychotherapeut, Wirklichkeitsforscher, Kommunikationswissenschaftler, Visionär und Aufklärer - ein Spurenleser, ein Übersetzer der großen Fragen des Menschen und: Kärntner. Gerne reiste der Stanford-Professor zu Vorträgen in seine Geburtsstadt Villach und schwärmte im heißen Kalifornien vom heimatlichen Dobratsch. Wer also war Paul Watzlawick als Mensch? Wofür steht sein Werk noch heute? Andreas Maurer ist anlässlich seines 100. Geburtstags diesen beiden Fragen nachgegangen. Herausgekommen ist dabei ein Porträt über einen "blauäugigen Gentlemen", dessen Wurzeln in Italien und Böhmen liegen, der die Kriegszeit in Europa hautnah miterlebte, in Bombay und El Salvador arbeitete und in Kalifornien Weltkarriere machte. Soviel sei aber schon jetzt verraten: Paul Watzlawick war ein Pop-Philosoph, ein optimistischer Nihilist, der das 2. Klavierkonzert von Rachmaninow liebte und der schließlich erkannt hat, dass "die Sinnlosigkeit der Suche nach endgültigen Lösungen sich dann sogar als höchst sinnvoll erweist, nämlich als Irrweg, der beschritten werden muss, um sich als Irrweg zu erweisen und so den Weg freizugeben für das Ergebnis der zeitlosen Fülle des gegenwärtigen Augenblicks." (P. Watzlawick: "Vom Schlechten des Guten oder Hekates Lösungen"; 1986)

Dienstag 09:45 Uhr Ö1

Radiokolleg - Nobody"s perfect

Wie mit Scheitern umgehen? (2). Gestaltung: Tonmeisterstudent Jakob Kainz von der mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien in Zusammenarbeit mit Tonmeisterstudent Anton Vertipolokh und Hans Groiss Perfektion ist ein Ziel, das Menschen motivieren kann. Andererseits entspricht Perfektion kaum der Natur des Menschen und der Welt, daher ist sie in der realen Welt absurd, in der Kunst subjektiv, aber auf jeden Fall fesselt sie zur Kreativität. Im Konzert oder bei Performances steht die Unterhaltung des Publikums im Vordergrund. MusikerInnen müssen richtig spielen und dabei Emotionen zeigen - dabei darf kein Fehler passieren, glauben die Künstler auf der Bühne. Das Publikum ist weniger streng, wenn die Aufführung nicht 100%ig perfekt war. Viel eher geht es um überspringende Leidenschaft. Bei einer Komposition stehen die Meinungen von musikaffinen Menschen im Mittelpunkt. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, deshalb gibt es keine "perfekte" Komposition. Es gibt aber Kompositionen die gewisse Parameter oder Regeln perfekt erfüllen, das heißt aber nicht, dass sie auch jedem und jeder gefallen. Nicht immer, aber oft ist Perfektionismus etwas Übertriebenes. Manchmal motiviert eine solche "Superaufgabe" nach dem Prinzip: "Wenn du auf den Mond willst, ziele auf entfernte Sterne". In der Praxis nimmt Perfektion jedoch oft zu viel Zeit und Energie in Anspruch - und macht das künstlerische Schaffen einseitig. Ob jemand Konzertmeister bei den Wiener Philharmonikern ist oder ein Kind die Großeltern beim Klassenabend in der örtlichen Musikschule begeistern will, macht wohl einen Unterschied. Musikproduktion lebt auch vom Perfektionismus. Die Digitalisierung hat zu einer Sucht nach sterilem Klang geführt - wir hören sofort, wenn etwas ungenau gesungen und nicht digital nachgebessert wurde. Unsere Ohren wurden umerzogen. Aber auch Scheitern ist essenziell beim Lernen. Musiker/innen ist Frust nicht fremd: Vor der Kür kommt die Pflicht, ist das Motto. Wird dieses Streben nach Erfolg und Erfüllung zum selbstauferlegten Stress oder kommt der eigentliche Druck erst dann, wenn sich KünstlerInnen mit anderen vergleichen? Wettbewerbe, Social Media und Homestudio machen das Musikerleben nicht leichter. Wie viele Mozarts und Rolling Stones vegetieren glücklich in ihren Kellerstudios? Welcher absolute Superstar ist nicht auf irgendeine Art und Weise schon gescheitert? Das Streben nach absoluter Perfektion in der Musik inkl. dem Business dahinter, führt bei vielen prominenten Musikern zu psychischen Erkrankungen und selbstzerstörerischem Verhalten wie Sucht oder Suizid. "Was mich nicht umbringt, macht mich stärker" ist ein Zitat des Philosophen Friedrich Nietzsche. Für den Prozess des Scheiterns bedeutet das: solange kein irreparabler Schaden entstanden ist, kann gestärkt aus einer Krise herausgegangen werden. Studierende der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien fragen gemeinsam mit Radiojournalist Hans Groiss bei Perfektionist/innen nach, überdenken mit Philosoph/innen, analysieren mit Gescheiterten und suchen Lösungsansätze mit Psycholog/innen.

Dienstag 13:34 Uhr WDR5

Neugier genügt - Das Feature

Lastenausgleich - Wie Räder mit Gewicht die Mobilität voranbringen

Dienstag 15:05 Uhr Bayern 2

radioWissen am Nachmittag

Ennio Morricone Meister der Filmmusik Der Club der 27 Frühvollendete Rockmusiker Das Kalenderblatt 27.7.1983 Madonnas erstes Album Von Silke Wolfrum Ennio Morricone - Meister der Filmmusik Autor und Regie: Markus Vanhoefer Wer kennt es nicht, das kurze Mundharmonika-Motiv aus "Spiel mir das Liede vom Tod"? Ennio Morricone gelang mit ihm etwas, das nur wenigen Musikern vergönnt ist, er schrieb ein Thema, das die ganze Welt im Ohr hat. Morricone wurde 1928 in Rom geboren, er studierte Komposition, verfasste zunächst Avantgarde-Werke, ehe er ins Unterhaltungsfach wechselte. Der internationale Durchbruch als Filmkomponist gelang ihm an der Seite des Regisseurs Sergio Leone. Zusammen schufen sie den Italo-Western, der mit seiner lakonischen Erzählweise und seiner Musikdramaturgie nachfolgende Generationen von Filmemachern nachhaltig beeinflusste. Der 2021 verstorbene Morricone war jedoch mehr als nur ein Spaghetti-Western-Spezialist. Der Werkkatalog des Oscarpreisträgers umfasst knapp 500 Soundtracks für Hollywood-Thriller genauso wie für französische Komödien. Damit ist Morricone einer der erfolgreichsten und produktivsten Komponisten der Kinogeschichte. Der Club der 27 - frühvollendete Rockmusiker Autor und Regie: Markus Mayer Was haben Jimi Hendrix, Jim Morrison, Janis Joplin, Kurt Cobain und Amy Winehouse gemeinsam? Bei all diesen hochtalentierten Rockstars handelt es sich um Künstler, die im Alter von 27 Jahren gestorben sind. Presse und Fans haben daraufhin die Redensart vom "Club der 27" geschaffen. radioWissen fragt nach, was dran ist an dem "Lebe wild und gefährlich"-Mythos. Warum starben all diese Musiker ausgerechnet im Alter von 27? Ist es wirklich so, wie es der Songschreiber Neil Young in einem Song nahelegte, besser "to burn out than to fade away", wie ein Komet am Sternenhimmel zu verglühen als in langweiliger Normalität vor sich hin zu dümpeln. Oder sind Zeilen wie die von Neil Young nicht bloß makabre Beschönigungen zutiefst tragischer Existenzen? Experten und Psychologen äußern sich zu den Chroniken dieser angekündigten Todesfälle. Erstsendung: BR 2015 Moderation: Kristina Thiele Redaktion: Andrea Bräu

Dienstag 16:05 Uhr Ö1

Tonspuren

Auserlesen - Österreichische Autor/innen stöberten im Ö1-Archiv und präsentieren ihre Lieblingssendungen. Favoriten von Clemens Setz: Pfingstsonntag in Kirchstetten. Wie W. H. Auden, einer der bedeutendsten Lyriker des 20. Jahrhunderts, zum Kirchstettner wurde. Feature von Alfred Koch Auf Fotos sieht W. H.Auden aus wie der ältere Bruder Walter Matthaus: zerknittertes Gesicht, zerzauste Kleidung, Zigarette im Mundwinkel. Der englische Dichter war 1958 mit seinem Lebensgefährten ins niederösterreichische Kirchstetten gezogen, wo er ein umgebautes Bauernhaus gekauft hatte. Noch heute erinnert man sich dort an den schrulligen Bohèmien, der - als Anglikaner - in übergroßen Filzpantoffeln bei der Fronleichnamsprozession mitmarschierte. Während Auden in der englischsprachigen Welt noch immer als einer der bedeutendsten Lyriker des 20. Jahrhunderts gilt, ist er in Österreich längst in Vergessenheit geraten. Und selbst in Kirchstetten, wo Auden begraben liegt, wusste man mit dem mysteriösen Zugereisten lange nicht viel anzufangen. Was wollte Auden in Kirchstetten? War es tatsächlich der österreichische Wein, der ihn ins niederösterreichische Voralpenland lockte?

Dienstag 19:15 Uhr Deutschlandfunk

Das Feature

Merkel-Jahre (3 4/6) Der unwahrscheinliche Weg der Angela M. Feature-Serie von Stephan Detjen und Tom Schimmeck Regie: Tom Schimmeck Produktion: Deutschlandfunk 2021 (Folge 5 6 am 3.8.2021) Teil 3 - Eins und Eins Angela Merkel, nun Chefin der CDU, wird bald als "Physikerin der Macht" beschrieben, als stille Kraft, die alles vom Ende her denkt. Der lärmenden Boy-Group des Noch-Kanzlers Gerhard Schröder setzt sie ihr stilles Girls Camp entgegen. Der Erfolg kommt schneller als erwartet. Sie hat Edmund Stoiber den Vortritt bei der Kanzlerkandidatur gelassen. Er verliert knapp. Nach der Wahl 2002 experimentiert Angela Merkel als neue Oppositionschefin mit deutlich neoliberaler Programmatik. Doch bei der Wahl 2005 fährt die CDU ein miserables Ergebnis ein. Für ein Bündnis mit der FDP reicht es nicht. Merkel schmiedet ein Bündnis mit der SPD und zieht als erste Frau ins Kanzleramt. Teil 4 - Ein ganzer Kerl? Die erste Frau im Kanzleramt betrachten viele Männer in der Christenunion mit zunehmend gemischten Gefühlen. 2002 drängt die CDU-Chefin Friedrich Merz aus dem Sessel des Fraktionsvorsitzenden im Bundestag. Das wird er Angela Merkel nie verzeihen. Die Bonner Bundesrepublik war eine Männerwelt. Ihr letzter Patriarch, Helmut Kohl, war nicht nur 16 Jahre Kanzler, er thronte auch ein Vierteljahrhundert lang als Parteichef über der CDU. Ein paar Frauen waren erwünscht. Auch die junge Angela Merkel, die als junge Ministerin oft "Kohls Mädchen" genannt wurde. Die Schlüsselpositionen aber waren Männern vorbehalten. Merkel-Jahre (3/6) - Eins und eins Merkel-Jahre (4/6) - Ein ganzer Kerl?

Dienstag 19:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

Ablage D Der lange Weg zur digitalen Verwaltung Von Johannes Zuber Corona hat schonungslos offengelegt, wie schlecht es um die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung steht. Gesundheitsämter arbeiten immer noch mit Faxgeräten, für viele Anträge müssen die Menschen immer noch persönlich ins Amt. Doch so langsam kommt Bewegung in den trägen Apparat. Einzelne Ämter gehen voran und entwickeln digitale Tools, die die Verwaltung, wie wir sie kennen, für immer verändern könnten.

Dienstag 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Feature

Zirkus Corona Von Susanne Franzmeyer und Andreas Genschmar Mit: Andreas Genschmar alias Rebel One und Rose Ann Richter Ton und Regie: Susanne Franzmeyer Autor*innenproduktion 2021 Länge: 23"14 (Ursendung) Als Jugendlicher stand er stundenlang als Sprayer an der Berliner Mauer. Davon holte er sich einen Lungenschaden. Heute bezieht Old-School-Hip-Hopper Rebel One Stellung gegen Querdenker. Kassettenlieferung Hendrik Nijmeijer und seine Dokumentarhörspiele Von Ingo Kottkamp Mit: Hendrik Nijmeijer Ton und Regie: Ingo Kottkamp Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020 Länge: 24"08 (Ursendung) Jahrelang schickte er Kassetten ans Funkhaus. Bis eine Antwort kam. Zirkus Corona Andreas Genschmar alias Rebel One: Old-School-Hip-Hop ist sein Markenzeichnen, Berlin ist seine Stadt. Er schreibt und rezitiert Gedichte, aber als er damit als einziger Gegendemonstrant bei einer Querdenkerdemo auftaucht, wurden sie nicht gehört. Das Porträt eines Orginals. Susanne Franzmeyer, geboren 1978 in Berlin, absolvierte die EBU Master School on Radio Features. Songwriterin unter dem Pseudonym Susius, 2009 Debüt-Album. Mehrfach ausgezeichnete Feature- und Hörspielmacherin. Ihre Doku-Serie "Stilübungen, musikalisch - eine Gratwanderung, bei der alles erlaubt ist" (Doku-Serie für Deutschlandfunk Kultur/Echtzeit) wurde beim Prix Europa 2019 in der Kategorie Radio Music nominiert. Kassettenlieferung Gagaist, Poète Maudit, Dokumentarhörspielkünstler: so bezeichnet sich Hendrik Nijmeier selbst. Er lebt in einer sozialen Einrichtung in Berlin und seine Liebe gehört dem Radio. Redakteur Ingo Kottkamp zeichnet ein Bild des Mannes, der ihm dutzende Kassetten zugeschickt hatte. Ingo Kottkamp, geboren 1972 in Baden-Baden. Studium der Literaturwissenschaft und Promotion über "Stimmen im Neuen Hörspiel". Seit vielen Jahren für den Hörfunk tätig als Autor, Regisseur und (seit 2007) Feature-Redakteur. Zirkus Corona Kassettenlieferung

Dienstag 22:08 Uhr Ö1

Radiokolleg

"Let"s talk about Sex". Das meist besprochene Tabu der Welt (2). Gestaltung: Christa Nebenführ Der optimistische Nihilist Paul Watzlawick. "Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst"(2). Gestaltung: Andreas Maurer Nobody"s perfect. Wie mit Scheitern umgehen? (2). Gestaltung: Gestaltung: Hans Groiß und Studierende

Montag Mittwoch