Features im Radio

Features

Samstag 09:00 Uhr MDR KULTUR

Allah oder Julia?

Wo Tariq seine verbotene Liebe versteckt (6/7) Aus der Podcastserie "Familiengeheimnisse" (Erstsendung) Die Ahmadiyya ist eine islamische Gemeinschaft, die von Mirza Gholam Ahmad 1880er Jahren in Britisch-Indien gegründet wurde. Ab 1889 leisteten ihm die Anhänger einen Treueeid und ließen sich 1901 unter dem Namen Ahmadiyy Musalmans in die offiziellen Zensuslisten der britisch-indischen Verwaltung eintragen. Die Religionsgemeinschaft sieht sich als Reformbewegung des Islams und hält an den islamischen Rechtsquellen - dem Koran, der Sunna und dem Hadith fest. Die Gemeinde sieht sich dem Islam zugehörig, wird allerdings als Sekte betrachtet und von den anderen Muslimen abgelehnt. Das Feature erzählt die Geschichte eines jungen Mannes. Als Kind für Allah auserwählt wächst er in der Ahmadiyya-Gemeinde in Deutschland auf und 2024 gerät dabei in zahlreiche Widersprüche: Wie er sich selbst findet und wie er um seine Freiheit, um sein eigenes Leben kämpft, davon erzählt Folge sechs der Podcast-Serie "Familiengeheimnisse". Thembi Wolf ist Journalistin, lebt in Berlin und ist Teil des Journalist*innenkollektivs "Collectext". Sie arbeitet als Textchefin für das Onlinemagazin "Krautreporter" und war zuvor Senior Editor für VICE und Redakteurin für "Spiegel Online" und "Der Freitag". Als Reporterin schreibt und produziert sie aus Deutschland, Südeuropa und Afrika zu Politik, Gesellschaft und Food. Anh Tran ist Journalistin und Podcasterin, geboren 1994 in Dresden, arbeitet sie für verschiedene ARD-Radiostationen. Alle Folgen stehen auch online in der ARD-Audiothek. Produktion: MDR 2024

Samstag 09:05 Uhr SR2 Kulturradio

FeatureZeit: Pisa-Streber

Was wir vom Stadtstaat Singapur lernen können Von Jennifer Johnston

Samstag 12:04 Uhr WDR3

WDR 3 Kulturfeature

Kurdistan, mon amour Auf den Spuren des Schriftstellers Bachtyar Ali Von Adrian Winkler Wiederholung: So. 15.04 Uhr Produktion: WDR 2024

Samstag 13:05 Uhr Bayern 2

Bayern 2 Radiofeature

Der Totengräber von Butscha Stimmen aus einer geschundenen Stadt Ein Feature von Christine Hamel BR 2023 Wiederholung am Sonntag, 20.03 Uhr .

Samstag 15:00 Uhr Radio CORAX

Onda Info

Onda? das sind Reportagen, Magazinsendungen oder Features über alles, was die lateinamerikanische Welt bewegt: indigene Rechte, Landreformen und Migration ebenso wie Ska-Musik aus Mexiko-Stadt oder Ökotourismus in Costa Rica. Dabei arbeitet Onda eng mit lateinamerikanischen KorrespondentInnen und nichtkommerziellen Radionetzwerken aus dem gesamten Subkontinent zusammen. Alle zwei Wochen produziert ein Redaktionsteam in Berlin das ondainfo. Die Mischung aus alten Radiohasen, Lateinamerika-Heimkehrern und NachwuchsjournalistInnen sorgt für ein Programm, das genau so bunt und hintergründig ist wie die AutorInnen selbst. Was vor Jahren mit viel Improvisation begann, ist heute mit Hilfe der lateinamerikanischen Partnerorganisationen eine anspruchsvolle Magazinsendung: etwa 40 Freie Radios im deutschsprachigen Raum senden das ondainfo. Auch im öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist Onda zu hören. Manche Beiträge produziert das deutsches Team, andere werden von den lateinamerikanischen KollegInnen erarbeitet. Das Redaktionsteam macht die Reportagen, Features oder Nachrichten dann für deutsche Ohren zugänglich. onda c/o Nachrichtenpool Lateinamerika e.V. Köpenicker Str. 187/188, 10997 Berlin tel. 49 30 - 789 913 61 fax. 49 30 - 789 913 62 onda[ät]npla.de http://www.npla.de/de/onda

Samstag 17:30 Uhr SR2 Kulturradio

Die Reportage: Japans Hommes fatales: Wie Hosts Frauen in Abhängigkeit bringen

Clubs, in den attraktive Männer reiche Frauen unterhalten, haben in Japan eine lange Tradition. Allerdings hat sich dieses Geschäft durch die Coronapandemie stark verändert. Frauen verschulden sich für ihren Liebling so massiv, dass sie nicht selten auf dem Strich landen, sogar im Ausland anschaffen oder Eltern ihre Töchter freikaufen müssen. Wie die Männer arbeiten, was dagegen unternommen wird und was nicht, was Eltern und Opfer erlebt haben: Das wird in dem Feature erzählt.

Samstag 18:00 Uhr Bremen Zwei

Feature

Geschichten und Reportagen der Bremen Zwei- und ARD-Autoren. Verlässlich recherchiert, spannend erzählt und aufwändig produziert. Ein Hörgenuss.

Samstag 18:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Feature

Reihe: Wirklichkeit im Radio Wer hat Angst vor dem Milchmann? Von Theo Gallehr Regie: der Autor Mitarbeit: Rita Quittek Produktion: RB 1979 Länge: 53"47 Deutschland im Herbst 1977. Eine Reise durch die Republik zeigt Stammtische, Schützenvereine, Stimmen der Polizei und Szenen von der Beisetzung der in Stammheim gestorbenen RAF-Terroristen. Es ist der Instinkt des Reporters und Dokumentarfilmers, der Theo Gallehr in diesen historischen Tagen, in den vibrierenden Wochen zwischen Entführung und Ermordung des damaligen Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer, ausschwärmen lässt, die Gesellschaft auf ihre politische Fieberkurve hin zu untersuchen. Das Mikrofon wird hier zum Thermometer. Es zeichnet weit mehr auf als nur das gesprochene Wort. Es dokumentiert Töne der Angst und der Irritation. Angst vor Terrorismus auf der einen und Angst vor dem repressiven Polizeistaat auf der anderen Seite. Blanker Hass und Wut schlägt ihm auf der Straße entgegen, repressive Gewaltfantasien gegen die RAF-Mitglieder ebenso wie den paranoid erscheinenden Wahn ihrer Sympathisanten. Und immer hält der Autor das Mikrofon in beide Lager. Dabei aber sucht Gallehr stets die Stimme des Einzelnen, lässt, auch am Stammtisch, nur den Einzelnen zu Wort kommen und kontrastiert dessen Bilder und Sprechweise mit der (manchmal nüchternen, manchmal sehr tendenziösen) Schlagzeilen-Sprache der meinungsbildenden Medien der Zeit. Die öffentliche und die private Sprache einer Gesellschaft im Ausnahmezustand. Theo Gallehr - geboren 1929 in Lehr, gestorben 2001 in Hamburg - war Kneipenwirt in München und bis 1962 Fernseh-Regisseur beim Bayerischen Rundfunk. Zusammenarbeit mit Rolf Schübel beim "Cinecollectiv". Zu ihren Dokumentarfilmen gehören "Der deutsche Kleinstädter" (1968) und "Rote Fahnen sieht man besser" (1970/71), beide Filme wurden mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. 1971 und 1972 erhielten Theo Gallehr und Rolf Schübel den Preis der Deutschen Filmkritik. Reihe: Wirklichkeit im Radio Wer hat Angst vor dem Milchmann? Länge: 72:55 Minuten

Samstag 22:04 Uhr WDR5

MusikBonus

Geschichte, Stars und Tipps Die einstündige Musiksendung präsentiert am Samstagabend im Wechsel historische Features, Neuerscheinungen sowie die Favoriten der Redaktion.

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