Webradio und Livestream

Spezialtipp

ARD Radiofestival 2021

Bild: BR/Bayerisches Jazzinstitut/Ludwig Binder

Donnerstag, 23:30 Uhr BR-Klassik

Jazz

ARD Radiofestival 2021

Jon in Germany: Zum 100. Geburtstag des Sängers Jon Hendricks (1921-2017).

Tagestipp

Heute, 18:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Weltzeit

Moderation: Katja Bigalke Wahl, ohne Wahlfreiheit Duma-Wahlen in Russland Von Florian Kellermann, Martha Wilczynski, Sabine Adler Vom 17. bis 19. September wird in Russland ein neues Parlament gewählt. Allerdings haben die Russen, die dann aufgefordert sind, über die Zusammensetzung der Duma zu entscheiden schon lange keine wirkliche Wahl mehr gehabt. Die Partei, die die Mehrheit gewinnen wird, steht schon jetzt fest. Sie wird "Einiges Russland" heißen. Die Frage, die bleibt, ist lediglich: werden die Menschen das einfach so hinnehmen? Schon im Vorfeld der Wahlen wurde jedenfalls vieles dafür getan, dass kritische Stimmen möglichst verstummen. Die Repression von Opposition und Medien ist allgegenwärtig, Gesetze wurden geändert, zahlreiche Organisationen verboten.

Konzerttipp

Heute, 20:00 Uhr Bremen Zwei

ARD-Radiofestival: Konzert: 70 Jahre Internationaler Musikwettbewerb der ARD

Das Münchener Kammerorchester gestaltet das zweite der drei Preisträgerkonzerte. Der Internationale Musikwettbewerb der ARD ist einer der größten und renommiertesten weltweit. Nachdem er im letzten Jahr Corona-bedingt ausfallen musste, wuchs die Vorfreude auf den 70. Wettbewerb, für den sich wieder Hunderte von jungen Musikerinnen und Musikern beworben hatten. Neben den Fächern, Horn, Klavierduo und Violine steht 2021 auch das beliebte Fach Gesang auf dem Programm.

Hörspieltipp

Heute, 18:00 Uhr Radio Horeb

Bambambini Kindersendung

Flo, das kleine Feuerwehrauto: Die verpatzte Übung. Flo, das kleine Feuerwehrauto - aus CD 15 Hörspiel von Christian Mörken. www.gerth.de

Featuretipp

Heute, 09:30 Uhr Ö1

Radiokolleg - Das ABC der Speisepflanzen

O wie Olive, P wie Paprika, Q wie Quinoa, R wie Reis (4). Gestaltung: Nikolaus Scholz, Renate Pliem, Ilse Huber, Kim Shirin Cupal *R wie Reis* Reis gehört zur Getreidefamilie. Aber er ist - häufigen Annahmen zum Trotz - kein Roggen, keine Gerste und auch kein Weizen. Reis ist Reis, eindeutig einzigartig und doch vielfältig zugleich. Die Körner der Pflanze gehören zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln der Menschheit und werden heute weltweit angebaut. Vor allem in China wird die Pflanze bereits seit mehr als 7.000 Jahren kultiviert und ist dort eng mit Speiseplan, Sprache und Kultur verwoben. Nicht verwunderlich ist daher, dass Reis im asiatischen Raum für Fruchtbarkeit, Lebenskraft und Wohlstand steht. Selbst in Österreich verheißt ein Reisregen gemäß alter Tradition einem jeden frisch vermählten Brautpaar Fruchtbarkeit und Eheglück. Reis - Oryza sativa - kann bis zu 30 Halme ausbilden und eine einzige Pflanze somit beinahe 3.000 Früchte tragen. In den Hauptanbaugebieten der Welt - China, Indien und Südostasien gedeihen die Reispflanzen meist in überfluteten Feldern, um Unkräuter und Schädlinge zu unterdrücken. Doch diese Anbaumethode hat es in sich: Schätzungen gehen davon aus, dass der Anbau von Reis für etwa 2,5 Prozent der gesamten menschengemachten Klimagasemissionen verantwortlich ist. Dabei ist Reis eigentlich keine Wasserpflanze. Er wächst heute sogar im österreichischen Marchfeld und wird hierzulande nicht dauerhaft geflutet, sondern im Trockenen gezogen. Doch Reis gehört zu den Diven der Kulturpflanzen-Welt. Er ist äußerst zierlich und empfindlich, was den heimischen Anbau zu einem schweißtreibenden Unterfangen macht. Insbesondere da sowohl Unkrautentfernung als auch die eigentliche Verarbeitung händisch durchgeführt werden müssen. Denn um weißen Reis genießen zu können, muss jedes einzelne Korn zuvor noch von seinem sogenannten Silberhäutchen befreit werden. Erst der frisch polierte und folglich weiße Reis kann sein spezielles Aroma besonders gut entfalten. Gestaltung: Kim Shirin Cupal

Podcast

Deutschlandfunk

Nachrichten vom 16.09.2021, 17:30 Uhr

Autor: Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion Sendung: Nachrichten

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Deutschlandfunk Kultur

Das große Heft

Zu Kriegszeiten werden zwei zehnjährige Brüder von ihrer Mutter zur Großmutter aufs Land gebracht. Armut und Brutalität ausgesetzt sind sie nun auf sich selbst gestellt. Die Schulen sind geschlossen, und die Großmutter behandelt sie schlechter als ihre Tiere. Die Brüder trainieren physische und psychische Unempfindlichkeit und bringen sich allmählich das Alphabet des Überlebens bei. Sie folgen eigenen Moralvorstellungen: Sie helfen, wo die Not noch größer ist, sie rächen Ungerechtigkeit, leisten Sterbehilfe. Im großen Heft schreiben sie ihre Beobachtungen und Erkenntnisse in einfachen Sätzen auf und schützen sich mit der Kraft einer sachlichen Sprache vor dem Zynismus des Elends.

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