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Kultur und Politik am Morgen

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Aus den Feuilletons

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Wort zum Tage

Samuel-Kim Schwope, Dresden Katholische Kirche

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Politisches Feuilleton

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Buchkritik

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Tänzerin Heide-Marie Härtel im Gespräch mit Britta Bürger

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Rubrik: Folk

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Studio 9 - Der Tag mit ...

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Länderreport

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Das Popkulturmagazin

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Kulturnachrichten

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Das Musikmagazin am Nachmittag

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Musiktipps

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Live Session

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Kulturnachrichten

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17.05 Uhr
Studio 9

Kultur und Politik am Abend

17.30 Uhr
Kulturnachrichten

18.00 Uhr
Nachrichten

18.30 Uhr
Weltzeit

Moderation: Ellen Häring Mexikos indigenes Design in der Mode Alles nur geklaut? Von Wolf-Dieter Vogel Große internationale Modefirmen wie "Zara" nutzen gerne indigenen Designs in ihren Kollektionen, denn die sind gerade angesagt. Allerdings stellt sich die Frage, wo die Grenze zwischen Inspiration und schlichtem Diebstahl liegt. Die mexikanische Kulturministerin protestiert gegen die Aneignung indigener Kultur und fordert eine Einbeziehung der Kunsthandwerkerinnen in das Geschäft mit ihren Motiven. Mit dem Protest hat Mexiko eine Debatte angestoßen, die überfällig ist und längst nicht nur "Zara" betrifft. Die indigenen Urheberinnen der Web- und Stickkunst haben nichts gegen die Verbreitung ihrer Kultur, im Gegenteil, aber sie wollen auf Augenhöhe behandelt werden.

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Zeitfragen. Kultur und Geschichte

Magazin

19.30 Uhr
Zeitfragen. Feature

Der Anfang des neuen Rechtsdenkens in der Welt Die Urteile im Nürnberger Kriegsverbrecherprozess 1946 Von Winfried Sträter

20.00 Uhr
Nachrichten

20.03 Uhr
Konzert

1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland Simultankonzerte in Buchenwald, Jerusalem, Berlin und Jena Peteris Vasks "Tala gaisma - Fernes Licht" Konzert für Violine und Streichorchester Marc Sinan "Gleißendes Licht - ein musikalisches Ritual des Erinnerns" (Uraufführung) Berlin: Michael Wendeberg, Klavier Buchenwald: Knabenchor der Jenaer Philharmonie und Blechbläser der Staatskapelle Weimar Jerusalem: Hadar Dimand, Sprecherin Jena: Rosa Donata Milton, Violine Katia Guedes und Johanna Vargas, Sopran Johanna Krödel, Alt Andreas Fischer, Bass AuditivVokal, Dresden Jenaer Philharmonie Leitung: Simon Gaudenz, Andrea Molino und Berit Walther Das Projekt "Gleißendes Licht" des türkisch-deutschen Komponisten Marc Sinan versucht im Hier und Jetzt, die Impulse von Schmerz und Klage, von Vergeltung und Rache musikalisch zu befragen. "Gleißendes Licht" bindet das Gestern und das Heute, ist Verneigung vor den Opfern, ist bittere Anklage und radikaler Ruf nach einer Gerechtigkeit, die nicht mehr warten will und kann. "Gleißendes Licht" verbindet vier Orte: Auf dem Gelände des ehemaligen KZ Buchenwald erklingt ein Knabenchor. Begleitet von der Staatskapelle Weimar, sendet er einen Impuls nach Jena, den die Jenaer Philharmoniker gemeinsam mit dem Dresdner Chor AuditivVokal und vier Solistinnen und Solisten zu einem Oratorium steigern. Weitere Brücken nach Jena schlagen die junge israelische Schauspielerin Hadar Dimand in Jerusalem mit Texten von Batsheva Dagan, die als junge Frau Auschwitz überlebte. Der Pianist Michael Wendeberg wird auf dem Berliner Bebelplatz ein Konzert mit Teilen aus Sinans multilokaler Komposition und weiteren Werken von Beethoven, Schubert, Schumann u.a. spielen. Im Jenaer Volkshaus wird "Gleißendes Licht" programmatisch durch Stücke von Peteris Vasks und Arvo Pärt ergänzt.

21.30 Uhr
Alte Musik

Universum JSB (28) "Trocknes mathematisches Zeug?" Rätsel und Mythen um Bachs "Kunst der Fuge" Von Michael Maul Johann Sebastian Bach entwickelte in seinem letzten Lebensjahrzehnt eine starke Vorliebe für raffinierte kontrapunktische Spielereien, deren Kunsthaftigkeit sich den wenigsten musikalischen Kennern vollkommen erschließt. Die Komplexität seiner polyphonen Spielereien erreicht hier jedenfalls ein Maß, dass sie das Ohr kaum noch wahrnehmen kann. Ja es scheint, als habe Bach nun mehr für die Augen als für die Ohren komponiert und sich mit einer schlichtweg abgedrehten Satzkunst in eine Welt zurückgezogen, in der kanonische Hexereien, komplizierte Spiegelungen, Augmentationen und Proportionen von Themen regierten - kurz: in eine Welt weit jenseits der regulären Praxis eines Thomaskantors. Das Hauptprodukt dieser letzten Lebensphase ist fraglos sein erst posthum veröffentlichter Zyklus "Die Kunst der Fuge" - eine Sammlung aus raffinierten Kontrapunkten über ein einziges Thema, über das die Welt bis heute staunt. Und rätselt! Hat Bach selbst die "Kunst der Fuge" wirklich zur Veröffentlichung vorgesehen? Welche Stücke gehören zu dem Zyklus? Für welches Instrument ist sie gedacht? Ist sie der krönende Abschluss seiner Serie der "Clavier-Übungen" oder lediglich trockenes mathematisches Zeug, um die Kennerschaft zu beeindrucken? Fragen über Fragen, die der Leipziger Bachfest-Intendant Michael Maul im 28. Teil seiner Sendereihe "Universum JSB" versucht, so gut es geht, zu beantworten.

22.00 Uhr
Nachrichten

22.03 Uhr
Hörspiel

bin pleite ohne mich Von Gesche Piening Regie: die Autorin Mit: Stefan Bissmeier, Katja Bürkle, Martin Feifel, Julia Gräfner, Raphaela Möst, Andreas Neumann, Murali Perumal, Nina Steils, Cathrin Störme Komposition: Mathis Nitschke Musiker: Leonhard Schilde, Kontrabass Erik Kosta, Schlagzeug Ton und Technik: Michael Krogmann, Adele Kurdziel Produktion: BR / Deutschlandfunk Kultur 2021 Länge: 53'15 (Ursendung) Pleite sein, bankrottgehen, hochverschuldet leben, Privatinsolvenz anmelden - das sind Bedrohungen, die wir uns lieber nicht so genau ausmalen und schon gar nicht selbst erleben möchten. Aber was, wenn es doch passiert? Hier spricht das erschütterte Selbstwertgefühl jener, die nicht mehr mithalten können. Das Hörspiel zeichnet das Bild einer Gesellschaft, in der auch die Chancen auf Rehabilitierung unterschiedlich verteilt sind: Für die eine ist die Privatinsolvenz "das Problem ihres Lebens", für den anderen nur ein Problem in einer Kette von Problemen, die es ein Leben lang abzuarbeiten gilt. Die Autorin beschäftigt sich mit Formen gesellschaftlicher Ungleichheit und den damit verbundenen Lebensrealitäten: "Durch zahlreiche Interviews mit Betroffenen verschiedener sozialer Milieus habe ich festgestellt: Selbst pleite sind nicht alle gleich ... soziale, wirtschaftliche und psychologische Ungleichheiten perpetuieren sich im finanziellen Ruin." Gesche Piening, geb.1978, Schauspielerin, Regisseurin, Autorin und Dozentin, bundesweit interdisziplinäre Kunstproduktionen in Theaterhäusern und auf Festivals, mehrere preisgekrönte Feature, Ödön-von-Horváth-Förderpreis 2016 für ihr bisheriges Werk. Recherchestipendium im Rahmen von Neustart Kultur des Fonds Daku/Take Care für "bin pleite ohne mich". Für den BR Radioarbeiten, u.a. "Besser ist nicht gut genug. Leben in der atemlosen Gesellschaft" (2016), "Heute mit beschränkter Haftung? Keine Gesellschaft ohne Zukunft" (2017), "Einsam stirbt öfter. Ein Requiem" (2020). Die Recherchen zu "bin pleite ohne mich" wurden gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. bin pleite ohne mich

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage

23.30 Uhr
Kulturnachrichten

23.50 Uhr
Kulturpresseschau

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Neue Musik

St. Laurence Church Catford, London Aufzeichnung vom 12.06.2021 Huw Morgan "the kestrel stands haloed before the sun" (2020) Lauren Redhead "post-praeludium per organum/organa" (2021) Jesse Ronneau "Six Unmeasured Preludes" (2020) Maureen Wolloshin "Blurred Horizons" (2020) Luis Henrique Yudo "PRÉMESURÉ" (2020) Alistair Zaldua "partial map" (2021) Lauren Redhead, Orgel Alistair Zaldua, Live-Elektronik

01.00 Uhr
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01.05 Uhr
Tonart

Rock Moderation: Uwe Wohlmacher

02.00 Uhr
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