Radioprogramm

Deutschlandfunk Kultur

Jetzt läuft

Sein und Streit

05.00 Uhr
Nachrichten

05.05 Uhr
Studio 9

Kultur und Politik am Morgen Moderation: Dieter Kassel

05.30 Uhr
Nachrichten

05.50 Uhr
Aus den Feuilletons

06.00 Uhr
Nachrichten

06.20 Uhr
Wort zum Tage

Diederich Lüken, Balingen Evangelische Kirche

06.30 Uhr
Nachrichten

07.00 Uhr
Nachrichten

07.20 Uhr
Politisches Feuilleton

07.30 Uhr
Nachrichten

07.40 Uhr
Alltag anders

Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

07.50 Uhr
Interview

08.00 Uhr
Nachrichten

08.20 Uhr
Neue Krimis

08.30 Uhr
Nachrichten

08.50 Uhr
Buchkritik

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Im Gespräch

Bühnenbildner Mathias Fischer-Dieskau im Gespräch mit Ulrike Timm

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Lesart

Das Literaturmagazin Moderation: Frank Meyer

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag Moderation: Carsten Beyer u. a.: Was bleibt musikalisch von der Walküre Neue Pop-Alben: Das muss man gehört haben ... oder auch nicht

11.30 Uhr
Musiktipps

11.45 Uhr
Unsere roc-Ensembles

Alles wie früher? Das Orchesterfestival Young Euro Classic

12.00 Uhr
Nachrichten

12.05 Uhr
Studio 9 - Der Tag mit ...

Friedrich Küppersbusch, Pro Bono Moderation: Korbinian Frenzel

13.00 Uhr
Nachrichten

13.05 Uhr
Länderreport

Moderation: Nana Brink

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
Kompressor

Das Popkulturmagazin

14.30 Uhr
Kulturnachrichten

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag

15.30 Uhr
Musiktipps

15.40 Uhr
Live Session

16.00 Uhr
Nachrichten

16.30 Uhr
Kulturnachrichten

17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Studio 9

Kultur und Politik am Abend

17.30 Uhr
Kulturnachrichten

18.00 Uhr
Nachrichten

18.05 Uhr
Wortwechsel

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat"

19.30 Uhr
Zeitfragen. Literatur

Heimat in drei Sprachen Die literarische Landschaft Südtirols Von Dirk Fuhrig Die Wahl zwischen gleich drei Sprachen haben Schriftsteller*innen in Südtirol Wer in Südtirol Gedichte oder Romane schreibt, hat die Wahl zwischen gleich drei Sprachen: Italienisch, Deutsch - oder Ladinisch. Die Literatur zwischen Vinschgau, Ahrntal und Bozen beschäftigt sich oft mit der wechselvollen Geschichte des Landstrichs und der Frage nach Heimat oder Muttersprache. Aber sie ist auch Ausdruck eines Lebensgefühls, das sich weniger an Abgrenzung orientiert als an der Erfahrung, in einer Region Europas zu leben.

20.00 Uhr
Nachrichten

20.03 Uhr
Konzert

Opéra Berlioz, Le Corum, Montpellier Aufzeichnung vom 20.07.2021 Guillaume Connesson "Feux d'artifice" für Orchester César Franck "Les Djinns", Sinfonische Dichtung FWV 45 Sinfonische Variationen FWV 46 Camille Saint-Saëns Sinfonie F-Dur "Urbs Roma" Bertrand Chamayou, Klavier Orchestre National de France Leitung: Cristian Macelaru

22.00 Uhr
Nachrichten

22.03 Uhr
Musikfeuilleton

Suchen, Sammeln, Tauschen Vergessene Schellack-Platten aus aller Welt Von Arndt Peltner Wenn man an Schellack-Platten denkt, dann vor allem an Jazz, Klassik, Blues - Musik, die in den 20er-Jahren, in den frühen Jahren der "Recording Industry" aufgenommen wurde. Aber die 78er Schellack-Platten waren ein weltweites Phänomen, das bis in die 70er-Jahre mit aktueller Musik lebte. Bis zum Zweiten Weltkrieg war die Industrie in den Händen der multinationalen Konzerne aus den USA und Europa, doch danach entwickelte sich eine rege lokale und regionale Schellack-Plattenindustrie in vielen Ländern. Der Sammler Jonathan Ward hat sich auf diese Platten aus aller Welt spezialisiert, sie gesammelt, ausgewertet, darüber berichtet. Für ihn steht fest, dass dieser Teil der "78s"-Geschichte weitgehend übersehen wurde und unbedingt erzählt werden müsste, mit Musik aus Afrika, Asien, Osteuropa, Musik, die viel zu lange nur regional bekannt war.

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage Moderation: Marietta Schwarz u.a.: Mit Gala enden nach 13 Jahren: Eine Bilanz der Intendanz Nikolaus Bachler, Staatsoper München

23.30 Uhr
Kulturnachrichten

Von Daniel Marschke

23.50 Uhr
Kulturpresseschau

Von Burkhard Müller-Ullrich

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Lange Nacht

"Mut zu denken" Eine Lange Nacht über Ludwig Marcuse Von Renate Eichmeier Regie: Stefan Hilsbecher (Wdh. v. 08./09.02.2014) Er wurde Ende des 19. Jahrhundert in das Berliner Großbürgertum hineingeboren. In der großspurig-selbstverliebten Welt des Wilhelminismus verlebte der kleine Ludwig eine unbeschwerte Kindheit, umgeben von einer jüdischen Großfamilie, als einziger Sohn des Fabrikanten Marcuse "maßlos verwöhnt", ein eigenwilliger "Kronprinz", dem große Freiheiten zugestanden wurden. Die politischen Katastrophen des 20. Jahrhunderts zerstörten das Kindheitsidyll nachhaltig. Nach dem Ersten Weltkrieg starb der Vater, das Vermögen verschwand in den Krisen der 20er-Jahre. "Was wird man, wenn man nicht gelernt hat zu parieren? Freier Schriftsteller!" Ludwig Marcuse schrieb Theaterkritiken und Essays, philosophische Bücher über Glück und Unglück, Porträts, Polemiken, Biografien zu Heinrich Heine, Ignatius von Loyola, Richard Wagner, Ludwig Börne ... und auch zwei Autobiografien: Erstaunlich ehrlich behandelt er seine Stoffe inklusive sich selbst, eigensinnig im besten Sinne des Wortes. Er war einer, der sich den Mut, selbst zu denken, nicht nehmen ließ, nicht von Freunden oder Feinden, nicht von Ideologien und Religionen, nicht von gesellschaftlichen Konventionen, dem sogenannten Zeitgeist oder politischen Notwendigkeiten. So sind spannende Werke voller provokanter Erkenntnisse und brillanter Aphorismen entstanden. 1933 floh er vor den Nazis zunächst nach Frankreich und dann weiter in die USA, wo er am Pazifik eine neue Heimat fand - wie viele seiner Freunde: Lion Feuchtwanger, Alfred Döblin, Erika Mann, die Sängerin Fritzi Massary ... Nicht ganz freiwillig kehrte er 1962 nach Deutschland zurück, aber heimisch wurde er nicht mehr in diesem Land.

01.00 Uhr
Nachrichten

02.00 Uhr
Nachrichten

03.00 Uhr
Nachrichten

03.05 Uhr
Tonart

Filmmusik Moderation: Vincent Neumann

04.00 Uhr
Nachrichten