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Feature

Black Power in den Goldenen Zwanzigern Afrodeutsche auf Spurensuche Von David Siebert Regie: Nicole Paulsen Mit: Stefan Roschy, Marcus Michalski, Mark Tumba, Isabelle Demey Ton und Technik: Christian Eickhoff und Tanja Hiesch Produktion: SWR 2023 Länge: 53'16 Schon vor hundert Jahren lebten Schwarze Menschen in Deutschland - viele stammten aus den deutschen Kolonien in Afrika. Ein Feature über Völkerschauen, verdrängte Kolonialgeschichte und die Anfänge der Schwarzenbewegung in Deutschland. Abenaa und Roy Adomako sind Afrodeutsche und leben in Berlin. Ihr Urgroßvater Mandenga Diek und ihr Großvater Louis Brody kamen um 1900 aus "Deutsch-Kamerun" ins Deutsche Kaiserreich - so wie mehrere hundert Afrikaner aus den Kolonien auch. Louis Brody wurde der bekannteste Schwarze Schauspieler des Weimarer Kinos, trat in Dutzenden UFA-Kinofilmen auf und arbeitete auch als Musiker und Ringer. Mandenga Diek wurde ein erfolgreicher Großhandelskaufmann in Danzig und erhielt als erster Afrikaner die Deutsche Staatsbürgerschaft. Die Adomakos haben erst kürzlich erfahren, dass ihre Vorfahren auch Aktivisten waren: 1918 organisierten sie sich mit rund 30 Kolonialmigranten im "Afrikanischen Hilfsverein". 1919 forderten dessen Mitglieder in der Dibobe-Petition "gleiche Rechte" für Schwarze Menschen in Deutschland wie in den Kolonien. 1929 war Louis Brody zudem Mitbegründer der "Liga zur Verteidigung der Negerrasse" in Berlin, die zur Kommunistischen Internationale gehörte. David Siebert trifft die Adomakos und geht mit ihnen auf Spurensuche: Wie lebten Brody und Diek in Deutschland? Wer waren ihre Mitstreiter? Was war die "Schwarze Schmach", gegen die Louis Brody 1921 in der "Berliner Zeitung am Mittag" protestierte? Um was ging es in der Schwarzen Theaterrevue, die er 1930 in einem Ballhaus in Berlin aufführte? Und warum ist dieses Kapitel afrodeutscher Geschichte in Vergessenheit geraten? Die Adomakos führen das Engagement ihrer Vorfahren fort: Abenaa ist Mitbegründerin der Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland (ISD). "Wenn die Schwarze Deutsche Geschichte und die Besetzung afrikanischer Länder durch Deutsche im Schulcurriculum mehr Erwähnung gefunden hätte, wenn es da mehr Wissen sowohl auf der weißen als auch auf der schwarzen Seite gegeben hätte, dann wäre ich als Person stärker gewesen und hätte früher zu mir selber gefunden", sagt die Berlinerin. "Ein großer Wunsch von mir ist, dass das alles aufgearbeitet wird." Ihr Bruder Roy hat Eoto e.V. mitgegründet, ein Bildungs- und Empowerment-Projekt für die Schwarzen Communities in Berlin. 2021 hat Eoto den Afrozensus veröffentlicht, für den 6.000 in Deutschland lebende Schwarze befragt wurden. Die Mehrheit von ihnen gab an, dass sie Rassismus in nahezu allen Lebensbereichen erlebt. David Siebert arbeitet als Journalist rund um die Themen Kultur, Nachhaltigkeit, Digitales und Diversität. Daneben ist er tätig in den Bereichen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Redaktion, Moderation sowie Produktion von Podcasts, Audioguides etc. für NGOs, Kulturinstitutionen und wissenschaftliche Institute.

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Oper

Theater des Westens, Berlin Aufzeichnung vom 17.12.1960 Bedrich Smetana "Die verkaufte Braut", Komische Oper in drei Akten Libretto: Karel Sabina Kruschina, Tom Krause, Bariton Kathinka - Nada Puttar, Mezzosopran Marie - Pila Lorengar, Sopran Micha - Almar Heggen, Bass Agnes - Sabine Zimmer, Mezzosopran Hans - Ernst Haefliger, Tenor Wenzel - Martin Vantin, Tenor Kezal - Josef Greindl, Bass Springer - Ernst Krukowski, Tenor Esmeralda - Ursula Schirrmacher, Sopran Muff - Robert Koffmane, Bass Chor und Orchester der Städtischen Oper Berlin Leitung: Heinrich Hollreiser Zum 200. Geburtstag des Komponisten Bedrich Smetana bringen wir eine historische Aufnahme seiner bekanntesten Oper "Die verkaufte Braut" in der damals gebräuchlichen deutschen Version. Der RIAS hat die Premiere der Westberliner Städtischen Oper an ihrem Spielort "Theater des Westens" aufgenommen. Im Dezember des Jahres 1960 stand ein bedeutender Vokalcast auf der Bühne.

22.00 Uhr
Die besondere Aufnahme

Werke für Violine solo Paul von Westhoff Suite d-Moll Ivan Chandoschkin Sonate g-Moll op. 3/1 Arthur Honegger Sonate pour violon seul Marie Radauer-Plank, Violine Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2023

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage

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Kulturnachrichten

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Wochenrückblick

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Stunde 1 Labor

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01.05 Uhr
Diskurs

02.00 Uhr
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02.05 Uhr
Klassik-Pop-et cetera

Die Musikerin und Schauspielerin Anja Plaschg (Wdh. v. Deutschlandfunk) Schwermütig und federleicht zugleich klingt die avantgardistische Pop-Musik von Anja Plaschg, die unter dem Künstlernamen Soap die großen Säle füllt. Geboren 1990, wuchs sie in der Südsteiermark auf, wo ihre Eltern eine Schweinemast betrieben. In der Kindheit lernte sie Geige und Klavier, als Jugendliche begann sie Musik zu produzieren. Mit 16 Jahren zog sie nach Wien, um Kunst zu studieren. Das Studium brach sie ab, stattdessen veröffentlichte sie 2009 ihr Debüt-Album, für das sie als "Sensation" gefeiert und vielfach ausgezeichnet wurde. Seit 2012 ist Anja Plaschg auch als Schauspielerin tätig. Bei den Salzburger Festspielen verkörperte sie den "Glauben" im Theaterstück "Jedermann" von Hugo von Hofmannsthal. In dem historischen Kinospielfilm "Des Teufels Bad" übernahm sie die Hauptrolle und komponierte die Filmmusik. Im Deutschlandfunk würdigt Anja Plaschg die Schönheit des Weltschmerzes und beleuchtet ihre Biografie so nachdenklich wie intensiv.

03.00 Uhr
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03.05 Uhr
Tonart

Urban Moderation: Christoph Reimann

04.00 Uhr
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