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Wort zum Tage

Sikh Gemeinde

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Feiertag

Voller Leben: Was Friedhöfe erzählen Von Pfarrerin Angela Hager, Bayreuth Evangelische Kirche

07.30 Uhr
Kakadu

Was erleben Menschen und Tiere bei Sturm? Von Gerd Michalek Moderation: Tim Wiese Stürme können für uns gefährlich sein und sind doch manchmal auch gemütlich. Wir können uns im Warmen einen Kakao machen und dem Toben draußen zusehen. Gut, wenn man ein warmes Zuhause hat! Heute heißen sie manchmal Lothar, Michael oder Patricia und kommen auch in vielen Geschichten und Sagen vor. Und was machen eigentlich Tiere bei Sturm und Orkan? Und was bedeutet die "Ruhe vor dem Sturm"? Kakadu-Autor Gerd Michalek hat sich auf den Weg gemacht, einige Geschichten und Erlebnisse rund um die wilde Luft zu sammeln.

08.00 Uhr
Nachrichten

08.05 Uhr
Kakadu

Kinderhörspiel und Geschichten "Juli und die Raupen" Von Anna Böhm Ab 6 Jahre Produktion: Deutschlandradio Kultur 2014 "Die Sache mit Ole" Von Angela Bernhardt Ab 6 Jahre Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016 Moderation: Tim Wiese Juli hat das Problem, dass jemand die Raupenbabys der Klasse 3a entführt hat, und Lenya bleibt mit dem größten Angeber der Klasse im Lift in der Bibliothek stecken. Die Klasse 3a züchtet in diesem Frühling Schmetterlinge. Die schüchterne Juli liebt ihre kleine Raupe, die sie Valentin genannt hat, sehr und beobachtet, wie sie sich verpuppt. Doch dann sind plötzlich alle Kokons verschwunden und die Klasse erhält ein Erpresserschreiben: Die Schmetterlingslarven wurden entführt, und nur gegen Zahlung eines hohen Lösegeldes sollen sie zurückgegeben werden. Bis die Schmetterlinge schlüpfen, bleiben nur noch wenige Stunden. Zum Glück hat Juli eine Idee. Lenya ist ein mutiges Mädchen, das sich nichts von den Jungen in ihrer Klasse sagen lässt. Auch nicht von Ole, obwohl der als der größte Angeber in der Klasse gilt. Ausgerechnet die beiden bleiben während der Bibliotheksführung zusammen im Lift stecken. Die Handys haben im Liftschacht keinen Empfang, der Notruf ist ohne Funktion. Und als wäre das nicht Stress genug, behauptet Ole auch noch unvermittelt, dass er Monstergeräusche hört. Nun stehen die beiden vor der Wahl: Eine mögliche Rettung abzuwarten oder sich selbst einen Weg in die Freiheit zu suchen. Kinderhörspiel Juli und die Raupen mehr Beiträge

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Kakadu

Magazin Moderation: Tim Wiese 08 00 22 54 22 54

09.30 Uhr
Sonntagsrätsel

Moderation: Ralf Bei der Kellen sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

10.00 Uhr
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10.05 Uhr
Plus Eins

11.00 Uhr
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11.59 Uhr
Freiheitsglocke

12.00 Uhr
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12.05 Uhr
Studio 9

Themen des Tages

12.30 Uhr
Die Reportage

13.00 Uhr
Nachrichten

13.05 Uhr
Sein und Streit

Das Philosophiemagazin

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
Religionen

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
Interpretationen

Pomp and Innocence Die Erste Sinfonie von Edward Elgar Moderation: Volker Tarnow Als "Land ohne Musik" wurde seine Heimat verspottet, aber Edward Elgar bewies 1908, dass auch eine englische Sinfonie zum Welterfolg werden kann. Englische Musik hatte es - und hat es teilweise immer noch - auf dem Kontinent schwer. Um 1910 erhielten Ralph Vaughan Williams und Edward Elgar mit großen Orchesterwerken eine bis dahin ungewohnte internationale Aufmerksamkeit, wobei besonders die beiden Sinfonien Elgars (1908 und 1911) als Fortschreibung der Gattungstradition begriffen wurden. Trotz vieler Verbindungen zu Deutschland blieb Elgars Sinfonik hierzulande eine Ausnahme, die auch von Sir Simon Rattle in seiner Zeit als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker nicht hinterfragt wurde. Vor allem Daniel Barenboim mit der Staatskapelle Berlin und Sir Colin Davis als Gastdirigent der Staatskapelle Dresden haben daran etwas zu ändern versucht. So gibt es zu Elgars 1. Sinfonie eine durchaus prominente Diskographie.

16.00 Uhr
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17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Studio 9

Themen des Tages

17.30 Uhr
Nachspiel

Das Sportmagazin

18.00 Uhr
Nachrichten

18.05 Uhr
Nachspiel. Feature

Strahlen allein genügt nicht Cheerleading als Hochleistungssport Von Caroline Kuban In Deutschland ist das ursprünglich aus den USA stammende Cheerleading schon lange ein ernst zu nehmender Sport. Cheerleader hatten ursprünglich die Aufgabe, das Publikum zum Applaudieren zu animieren, um die eigene Mannschaft zu unterstützen. Inzwischen hat sich Cheerleading zu einer eigenen Sportart entwickelt, die Turnen, Akrobatik und Tanz miteinander vereint. Und ein Lächeln gehört natürlich immer dazu. Es gibt sogar Wettkämpfe und Meisterschaften, bei denen Cheerleading-Teams gegeneinander antreten. Regelmäßig mit dabei: die "Titans" aus Berlin. Zu ihnen gehört auch einer der wenigen Männer in Deutschland, die diesen Sport betreiben.

18.30 Uhr
Kriminalhörspiel

Keiner weiß Von Susanna Mewe Regie: Eva Solloch Mit: Lou Strenger, Trystan Pütter und Martina Gedeck Komposition: Andreas Koslik Ton und Technik: Sonja Maronde und Andreas Stoffels Besetzung: Sabine Bohnen Dramaturgie: Jakob Schumann Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2024 Länge: 69'04 (Ursendung) Marc versteht die Welt nicht mehr: Sein Sohn sei verhaltensauffällig? Das Gutachten der Kita-Erzieherin muss sofort geändert werden. Doch die weigert sich - und es kommt zum Eklat während der Sprechstunde. Eine Kita nach Betreuungsschluss, Sprechstunden-Zeit: Auf den kleinen Tischen liegt Bastelmaterial, es riecht nach Kinderschweiß und aufgeweichtem Keks. Marc, Ende 30, trifft hier auf die Erzieherin seines Sohnes, die ihn zu einem Einzelgespräch gebeten hat. Doch auch Marc hat Gesprächsbedarf: Was die engagierte Pädagogin, die von den Kita-Eltern für ihre Aufmerksamkeit und Genauigkeit gelobt wird, im letzten Gutachten über seinen Sohn schreibt, kann er so nicht stehen lassen: Der Kleine sei auffällig teilnahmslos und interagiere kaum mit anderen Kindern. Das sei Unsinn, und der Bericht müsse geändert werden, bevor sich das herumspricht. Ob das der Grund sei, warum diesmal nicht seine Frau zur Sprechstunde gekommen ist, will die Erzieherin wissen. Als sie sich weigert, den Text abzuändern und Marc immer gezieltere Gegenfragen zu seinem Privatleben stellt, kommt es zum Eklat. Marc verletzt die junge Frau - und hat nun ein viel größeres Problem, das er aus der Welt schaffen muss. Oder war genau das das Ziel der Erzieherin? Wer ist die Frau, und was weiß sie von Marcs Frau Anna und den Abgründen des gemeinsamen Familienlebens? Während es draußen dämmert und Schneegestöber einsetzt, wird aus der Elternsprechstunde ein gefährliches Duell, das schnell außer Kontrolle gerät. Ein intensives Kammerspiel über Gewalt gegen Frauen und den Kampf um die Deutungshoheit zwischen Opfern und Tätern. Susanna Mewe geboren 1981 in Greven, studierte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig und an der Hamburg Media School. Theaterstücke von ihr wurden u.a. am Schauspiel Chemnitz aufgeführt, am Staatstheater Mainz und bei den Ruhrfestspielen. Zu ihren Auszeichnungen zählen: Der Förderpreis der Münchner Kammerspiele, das Alfred-Döblin Stipendium der Akademie der Künste, der Retzhofer Dramapreis, der Literaturpreis Wartholz und ein Stipendium des Künstlerdorfes Schöppingen. Zuletzt erschienen ihre Hörspiele "Tinder ist the night" (SWR 2020) sowie "Harper Green" (Audible 2022). Sie lebt und arbeitet in Berlin. Krimi-Hörspiel über Gewalt gegen Frauen Keiner weiß

20.00 Uhr
Nachrichten

20.03 Uhr
Konzert

Victoria Hall, Genf Aufzeichnung vom 13.03.2024 Wolfgang Amadeus Mozart Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622 Anton Bruckner Sinfonie Nr. 2 c-Moll Martin Fröst, Klarinette Orchestre de la Suisse Romande Leitung: Jonathan Nott

22.00 Uhr
Nachrichten

22.03 Uhr
Literatur

Besetzt! Literarische Annäherungen an den "stillen Ort" Von Beate Ziegs (Wdh. v. 16.02.2014) Dichter, Dramatiker und Erzähler über einen lange übersehenen Schauplatz menschlicher Leidenschaften und Kämpfe. Peter Handke hat in seinem "Versuch über den Stillen Ort" die Toilette zum "Grundanderen" erklärt, das in dem "großen Aufatmen: Endlich allein!" seinen unverwechselbaren Ausdruck finde. Diese Wertschätzung mag erstaunen, ist aber nicht neu. Schon James Joyce schilderte, wie sich Leopold Bloom mit einer Zeitung in einen maroden Abtritt zurückzieht und seine Gedanken so fließen lässt wie manch anderes. Ob Bertolt Brecht oder Erich Maria Remarque, ob Max Frisch, Günter Grass, Hans Magnus Enzensberger, Henry Miller, Jonathan Franzen, J.M. Coetzee oder Péter Nádas - die Liste der Literaten, die in die Tabuzone des wohl menschlichsten aller menschlichen Bedürfnisse vorgedrungen sind, ist lang. Ihre Zugänge aber sind denkbar unterschiedlich. So ist für Elfriede Jelinek die Toilette kein Ort der Stille und Ruhe, sondern einer der Demütigung und Gewalt. Victor Hugo erblickte in der Geschichte der Kloaken die Geschichte der Menschheit. Und mehr als 100 Jahre später kommt auch Mario Vargas Llosa zu diesem Schluss, wenn er als "Flaggschiff von Zivilisation und Fortschritt" nicht das Buch oder das Internet bezeichnet, sondern die Toilette. Denn sie ist für mindestens ein Drittel der Menschheit ein unerreichbares Luxusgut.

23.00 Uhr
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Fazit

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Das Podcastmagazin

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Tonart

Filmmusik Moderation: Vincent Neumann

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